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Deutsche Langstreckenläuferin Fabienne Amrhein

Fabienne Amrhein lief bei der Universiade 2017 auf Rang sechs, beim Berlin-Marathon 2017 auf Platz elf.

Fabienne Amrhein wurde am 25. November 1992 in Heidelberg geboren und zählt zu den besten Langstreckenläuferinnen Deutschlands. Die mehrfache Medaillengewinnerin nationaler Meisterschaften lief bei der Universiade 2017 über die Halbmarathon-Distanz auf den sechsten Platz. Bei ihrem ersten Marathon lief sie in 2:34:14 Stunden beim Berlin-Marathon 2017 auf Rang elf. Bereits im Alter von fünf Jahren trat sie der TSG Wiesloch bei und sammelte so früh erste Leichtathletik-Erfahrungen. Mit acht Jahren wechselte sie 2001 zur SG Nußloch. Auf den Laufsport spezialisierte sie sich erst nach ihrem nächsten Wechsel, bei dem sie sich 2006 der MTG Mannheim anschloss. Zwei Jahre später nahm sie erstmals an Deutschen Meisterschaften teil, indem sie im 400-Meter-Hürdenlauf startete. Durch ihre guten Leistung wurde sie bald in das engelhorn Sports Top-Team aufgenommen und trainierte unter Christian Stang fortan noch professioneller. Nach zwei dritten Plätzen 2010 und 2011 bei den nationalen Meisterschaften über 1.500 Meter der Altersklasse U20, errang sie 2012 gemeinsam mit ihrem Team den Deutschen U23-Meistertitel im Crosslauf. Ihr Durchbruch sollte jedoch erst 2013 folgen.

Mit Platz drei aller U23-Läuferinnen bei den Deutschen Meisterschaften über 5.000 Meter und altersklassenübergreifend Platz fünf machte sie erstmals noch deutlicher auf sich aufmerksam. In der Folge wurde sie für die Crosslauf-Europameisterschaften in Belgrad nominiert und konnte somit zum ersten Mal ihr Land, Deutschland, bei internationalen Meisterschaften vertreten. Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen kam sie in der Team-Wertung auf Rang fünf. Zudem sicherte sie sich bei den Deutschen Hochschul-Meisterschaften im Crosslauf die Silber-Medaille, der sie in den folgenden beiden Jahren die Gold-Medaille folgen ließ. Auch 2014 wurde sie für die Crosslauf-Europameisterschaften nominiert und kam in der Team-Wertung dabei auf den undankbaren vierten Platz. 2015 errang sie bei den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften Bronze bei den Damen. Ebenfalls Dritte wurde sie bei den Deutschen Hochschul-Meisterschaften über 1.500 Meter. In der Halle lief sie bei den Deutschen Hochschul-Meisterschaften zum Sieg über 3.000 Meter. Diesen sicherte sie sich ein Jahr später auch im 10-Kilometer-Straßenlauf. Zuvor gewann sie 2015 jedoch noch den Oxford-Halbmarathon.

Im Frühjahr 2016 kam sie beim Warandeloop in Tillburg auf Rang elf. Im italienischen Chia kam sie bei den Crosslauf-Europameisterschaften als 20. Frau ins Ziel, im Team wurde sie Siebte. Ihr erfolgreichstes Jahr sollte jedoch 2017 folgen. Beim Great Edinburgh XCountry, einem weltklasse besetzten Crosslauf im Holyrood Park direkt neben dem schottischen Parlamentsgebäude, ging sie für das europäische Team an den Start. Während sie im Team Zweite wurde, kam sie in der Einzelwertung auf Platz 22. Beim Wien-Marathon erreichte sie das Ziel über die halbe Distanz als erste Frau. Ihr großes Ziel, die Qualifikation für die Universiade in Taipeh, hatte sie erreicht und konnte im Spätsommer Deutschland so in Asien vertreten. Sie trat wie schon in Wien über die Distanz von knapp 21,1 Kilometer an und kam am Ende als Sechste ins Ziel. Danach widmete sie sich den verbleibenden Vorbereitungswochen für ihren ersten Marathon, den sie am 24. September in Berlin zu laufen plante. Während sich Eliud Kipchoge, Wilson Kipsang und Kenenisa Bekele den Weltrekord angriffen und Anna Hahner nach über einjähriger Abstinenz ihr erfolgreiches Comeback auf der Marathondistanz gab, lief Fabienne Amrhein nach 42,195 Kilometer über die nassen Straßen der deutschen Hauptstadt nach 2:34:14 Stunden als elfte Läuferin und zweite Deutsche ins Ziel. Neben ihren großen Rennen in Edinburgh, Wien, Taipeh und Berlin startete sie zum wiederholten Male mehrfach bei den Deutschen Hochschul-Meisterschaften. Während sie im Halbmarathon und über 3.000 Meter gewann, wurde sie über 3.000 Meter in der Halle Dritte. Bei den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften wurde sie Zweite.

Homepage: www.fabienne-amrhein.de
Facebook: Fabienne Amrhein auf Facebook
Autor: Jonas Müller 28.09.2017
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