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Deutsche Langstreckenläuferin Fate Tola

Die Langstreckenläuferin Fate Tola wurde bei ihrem ersten Marathon als Deutsche hervorragende Zweite beim Frankurt-Marathon 2016.

Fate Tola Frankurt-Marathon 2016 +
Foto: Norbert Wilhelmi

Fate Tola wurde beim Frankfurt-Marathon 2016 Zweite und gewann den Deutschen Meistertitel.

Fate Tola wurde am 22. Oktober 1987 geboren. Die gebürtige Ätiopierin hat sich auf den Straßenlauf spezialisiert und darf seit 2015 bei deutschen Meisterschaften starten.

Fate Tola trat 2009 zum ersten Mal so richtig in Erscheinung, als sie den Alexander-der-Große-Marathon in Thessaloniki gewinnen konnte. Im selben Jahr belegte Fate Tola den vierten Platz beim Ljubljana-Marathon in 2:35:22 Stunden.

2010 wurde Fate Tola Fünfte beim Rom-Marathon und siegte beim Paderborner Osterlauf auf der 10-km-Strecke mit 32:04 Minuten. Bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Nanning wurde Fate Tola Siebte in 69:38 Minuten, was bis heute ihre Bestzeit über diese Strecke darstellt. Beim Turin-Marathon konnte Fate Tola in 2:28:22 Stunden auf den zweiten Platz laufen.

Ein Jahr später lief Fate Tola beim Halbmarathon in Berlin 1:11:40 Stunden und blieb so über zwei Minuten über ihrer Bestzeit von der Weltmeisterschaft ein Jahr zuvor. Doch kurze Zeit später konnte sie beim Vienna City Marathon 2011 ihren ersten Marathon-Sieg einfahren. Gleichzeitig verbesserte sie ihre Bestzeit um über zwei Minuten auf 2:26:21 Stunden.

2012 konnte Fate Tola im westfälischen Oelde ihre 10-km-Bestzeit um eine Sekunde auf 32:03 Minuten steigern. Im September belegte sie einen hervorragenden fünften Platz beim 39. Berlin-Marathon. In 2:25:14 Stunden verbesserte ihre Zeit vom letzten Jahr um eine weitere Minute.

Erst 2015 meldete sich Fate Tola wieder mit Topleistungen zurück. Im April in Wien noch mit einer soliden Leistung von 2:34:43 Stunden auf den siebten Platz laufend, gewann sie im Mai in 33:30 Minuten ungefährdet den Titel bei der Deutschen Meisterschaft über 10.000 Meter auf der Bahn in Ohrdruf. Bei der Deutschen Meisterschaft über zehn Kilometer auf der Straße in Bad Liebenzell gelang ihr in 31:56 Minuten ein eindrucksvolles Rennen – mit einer neuen Bestzeit und dem erneuten Titelgewinn. Drei Wochen später lief Fate Tola erneut den Berlin-Marathon. Mit 2:28:24 Stunden lief die Athletin der LG Braunschweig auf den zehnten Platz.

Nachdem Fate Tola erst knapp drei Wochen nach der Olymianominierung für Rio die deutsche Staatsbürgerschaft bekam, lief sie beim Frankfurt-Marathon ihr Debüt als Deutsche über die 42,195 Kilometer. Nach 1:12:37 Stunden bei der Halbmarathon-Marke exakt auf Bestzeit-Kurs liegend, sammelte Fate Tola auf der zweiten Rennhälfte Läuferin um Läuferin ein. Alleine auf den letzten 2,195 Kilometern machte sie über eine Minute auf die entkräftete Führende gut und verpasste nur um 15 Sekunden den Sensations-Sieg. Nach 2:25:42 Stunden wurde Fate Tola Zweite beim Frankfurt-Marathon 2016 und blieb damit über drei Minuten unter der WM-Norm für London.

Das neue Jahr sollte mit einem Streckenrekord beim Hannover-Marathon am 9. April so richtig starten. Lange Zeit auf Kurs liegend, musste sie am Ende etwas an Tempo herausnehmen. Mit 2:27:48 Stunden konnte Fate Tola dennoch ihren dominierenden Auftritt mit einem Sieg krönen. 41 Sekunden fehlten am Ende zur neuen Strecken-Bestzeit. Das große Ziel stellte 2017 vier Monate später der WM-Marathon in London dar. Eine Platzierung um Rang 20 schien realistisch. Demnach lag Tola lange Zeit in der Spitzengruppe unter den Top 20. Am Ende ein paar Positionen einbüßend, konnte sie ihren ersten Start im deutschen National-Trikot mit einem guten 22. Platz nach 2:33:39 Stunden rund sechseinhalb Minuten hinter der Siegerin Rose Chelimo beenden.
21.08.2017
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