Top Themen: Laufhelden | Individuelle Trainingspläne | Laufschuh-Datenbank | Uhren-Datenbank | Lauftrainer-App | Laufen anfangen | Laufen

Aenna Broo: live run laugh Fortsetzung folgt...

Im letzten Beitrag habe ich euch von meiner (missglückten) Teilnahme am Frankfurt-Marathon erzählt. In diesem Artikel lest ihr etwas zu meiner Vorbereitung zum Hamburg-Marathon. Die verläuft allerdings alles andere als reibungslos.

+
Foto: Anna Bruder

Als Helfer beim Frankfurter Halbmarathon konnte ich mich nützlich machen.

Meine Verletzungsgeschichte habe ich bereits zur Genüge thematisiert. Nach dem Frankfurt-Marathon Ende Oktober dauerte es weitere sechs Wochen, vollgepackt mit Physiotherapie, Einheiten auf dem Rad und im Kraftraum, bis ich die ersten vorsichtigen Laufschritte gewagt habe. Ich schwor mir, mich betont langsam zu steigern, um mir nicht direkt die nächste Verletzung einzufangen. So gingen meine Läufe zunächst nicht über fünf Kilometer hinaus, doch das war mir völlig egal - ich war schmerzfrei und nur das zählte.

Mein nächstes Ziel war der Hamburg-Marathon im April. Etwa drei Monate vorher waren meine Umfänge wieder auf einem Niveau, auf dem man aufbauen konnte. Gesagt, getan – ich konnte optimal in meinen gewählten Trainingsplan "hineingleiten" und fühlte mich wohl damit. Das ging dann ein paar Wochen mit absoluter Schmerzfreiheit und sogar dem ein oder anderen Runner's High gut, bis sich meine Hüfte relativ plötzlich wieder meldete. Ich spürte zunächst nur ein Ziehen, diesmal zur Abwechslung auf der linken Seite, dem ich mit vermehrten Dehnübungen entgegentreten wollte. Da ich dieses seltsame Gefühl definitiv nicht als richtigen Schmerz einordnen konnte, lief ich weiter, doch einem Longrun und einem weiteren kürzeren Lauf war Schluss. Ich verordnete mir selbst eine Laufpause, in der Hoffnung, dass die Angelegenheit in ein bis zwei Wochen ausgestanden sein würde. Wie ihr euch wahrscheinlich schon denken könnt, war dem nicht so.
+
Foto: Anna Bruder

Neben Ausdauersport meine liebste Sportart und schmerzfreie Alternative: Snowboarden!

Während ich diese Zeilen schreibe, liegen bereits sage und schreibe sieben lauffreie Wochen (von einem missglückten Versuch mal abgesehen) hinter mir, der Hamburg-Marathon findet in wenigen Tagen statt. Ich bin wieder einmal als Zuschauer unterwegs, genau wie vor einigen Wochen beim Berliner Halbmarathon und bei meinem "Heimspiel-Halbmarathon" in Frankfurt. Bei letzterem konnte ich mich zumindest als Helfer nützlich machen, wenn auch nicht als offizieller Pacemaker – eine tolle Erfahrung!

Wie wahrscheinlich jeder verstehen kann, bin ich ziemlich frustriert und auch traurig, nicht richtig an den geplanten Events teilnehmen zu können. Doch gleichzeitig bin ich froh darüber, dass ich so viel an alternativen Sportarten machen und mich überhaupt bewegen kann – das ist nämlich nicht selbstverständlich. Ich lerne viel über mich selbst und habe das Gefühl, mich persönlich weiterzuentwickeln. An Herausforderungen wächst man und ich werde hoffentlich bald stärker als vorher zurückkommen.

Allen Startern in Hamburg wünsche ich alles Gute und viel Erfolg – wer weiß, vielleicht sieht man sich ja :-)
25.04.2018
Kostenloser Newsletter
RUNNER'S WORLD ERLEBEN
Mehr zu Community
Tirunesh Dibaba: Auf dem Weg zur größten Läuferin aller Zeiten
Tirunesh Dibaba

Foto: photorun.net

Tirunesh Dibaba gewann bereits zahlreiche Medaillen auf der Bahn, bevor sie zum Marathon w... ...mehr

Vivian Cheruiyot: Durchbruch in London
Vivian Cheruiyot

Foto: photorun.net

Vivian Cheruiyot ist die viertschnellsten Läuferin aller Zeiten. Der erste Teil unserer Po... ...mehr

Vom Laufmuffel zum Ultraläufer
RunnersWorld_ASICS_Stephan-Wieser_Sportsfreunde_Ramon_Aufmacher02_590x331.jpg

Foto: Stephan Wieser

Laufen? Fand Ramon früher nur langweilig. Bis er sich nach erfolgreichem Kampf gegen den K... ...mehr

Sie sind hier: >> >> >>Fortsetzung folgt...
(©) Rodale-Motor-Presse GmbH & Co. KG