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Deutsche Langstreckenläuferin Katharina Heinig

Katharina Heinig ist eine der besten deutschen Langstreckenläuferinnen und Tochter der ehemaligen Weltkasse-Marathonläuferin Katrin Dörre-Heinig.

Katharina Heinig Berlin-Marathon 2016 +
Foto: photorun.net

Katharina Heinig gelang beim Berlin-Marathon 2016 als Fünfte in 2:28:34 Stunden der Durchbruch.

Katharina Heinig, geboren am 22. August 1989, ist eine deutsche Langstreckenläuferin. Sie ist die Tochter der früheren Weltklasse-Marathonläuferin Katrin Dörre-Heinig und seit dem Berlin-Marathon 2016 eine der aller besten Marathonläuferinnen Deutschlands.

Katharina Heinig wird von ihrem Vater Wolfgang, der seine Frau Katrin einst in die Marathon-Elite führte, betreut. Zweimal kam sie im Jugend-Bereich zu internationalen Einsätzen. 2006 und 2007 startete Katharina Heinig bei den Crosslauf-Europameisterschaften. Dabei kamen jedoch erwartungsgemäß keine vorderen Platzierungen heraus - Platz 35 in 2006, Rang 79 ein Jahr später.

Im Frühjahr 2010 verbesserte sich die Läuferin der Eintracht Frankfurt in Berlin im Halbmarathon auf 1:18:09 Stunden. Beim Köln-Marathon 2010 feierte sie ein erfolgreiches Debüt über die Marathonstrecke. Sie gewann in 2:46:05 Stunden. 2011 kämpfte sie sich beim Hannover-Marathon trotz eines Ermüdungsbruchs im Fuß durch und wurde in 2:42:10 Stunden Fünfte. Im Jahr 2012 startete Katharina Heinig erneut beim Hannover-Marathon und verbesserte sich hier auf 2:39:03 Stunden, womit sie in diesem Jahr die achtschnellste Läuferin Deutschlands war.

Nach längerer Verletzungspause meldete sie sich im Frühjahr 2013 auf der Marathon-Bühne zurück. Am 21. April verbesserte sie beim Hamburg-Marathon ihre Bestzeit auf 2:34:20 Stunden. Im Frühjahr 2014 belegte Katharina Heinig zunächst Rang zwei bei der Deutschen Halbmarathon-Meisterschaft in Freiburg, wobei sie in 1:14:32 Stunden eine neue persönliche Bestzeit aufstellte. Vier Wochen später erzielte sie mit 2:33:56 Stunden beim Hamburg-Marathon die nächste Bestzeit und schaffte damit die Qualifikation für die Europameisterschaft in Zürich. Hier belegte sie im August den 28. Rang und lief auf dem schwierigen Züricher Kurs eine Zeit von 2:40:11 Stunden.

Ein weiteres Highlight hatte Katharina Heinig im Oktober 2014, als sie bei dem schnellen 10-km-Rennen in Berlin, den ASICS Grand 10, ihre persönliche Bestzeit auf 33:31 Minuten verbessern konnte. 2015 belegte sie beim 69. Paderborner Osterlauf über die 10-km-Distanz in 34:33 Minuten den elften Rang. Für den Rest des Jahres fiel sie aufgrund einer Fersen-Operation aus.

Im Februar 2016 konnte sich Katharina Heinig beim Barcelona-Halbmarathon eindrucksvoll zurückmelden und sich auf 1:12:55 Stunden verbessern. Nur sechs Wochen später drohte auch die 33-Minuten-Marke über zehn Kilometer zu fallen, als sie erneut in Paderborn startete und nach 33:04 Minuten mit neuer persönlicher Bestzeit ins Ziel lief. Die Olympia-Norm war im April beim Zürich-Marathon das große Ziel von Katharina Heinig. Doch aufgrund einer Unterkühlung bei extremem Wetter mit eiskalten Temperaturen und Schneefall, musste sie das Rennen vorzeitig beenden und den Traum von Rio beerdigen.

Den ersten EM-Halbmarathon in Amsterdam, für den sie sich mit ihrem Lauf in Barcelona qualifiziert hatte, beendete Katharina Heinig nach wenig zufriedenstellenden 1:17:15 Stunden. Mit einer sehr schnellen Zeit von 33:08 Minuten meldete sie sich Anfang September beim Kö-Lauf in Düsseldorf zurück.

Der 43. Berlin-Marathon am 25. September sollte dann Heinigs endgültiger Durchbruch auf der Marathon-Distanz werden. Mit einer deutlichen Bestzeit als Ziel - am besten gleich unter 2:30 Stunden - ging sie nach 1:14:36 Stunden bei der Halbmarathon-Marke auf Kurs sub 2:30 Stunden durch. In einem unheimlich konstanten Rennen mit 5-km-Abschnitten, die alle zwischen 17:34 und 17:44 Minuten lagen, konnte Katharina Heinig auf den letzten 2,195 Kilometern sogar nochmal deutlich zulegen und noch unter 2:29 Stunden ins Ziel laufen. Als Fünfte und beste Deutsche in 2:28:34 Stunden verbesserte sie sich um ganze 5:22 Minuten und gehörte von nun an zu der absoluten deutschen Marathon-Spitze.

Mit dem Durchbruch beim Berlin-Marathon hatte sich Katharina Heinig für den WM-Marathon von London im August 2017 qualifiziert. Doch zuerst wurde ein Leistungsnachweis über die halbe Distanz gefordert. Nachdem es im April beim Berliner Halbmarathon nicht funktionierte, konnte Heinig den Nachweis im Rahmen des BIG 25 einen guten Monat später in Berlin erbringen. Damit stand ihrem ersten WM-Start nichts mehr im Wege. Bei recht warmen Bedingungen ging sie auf der Tower Bridge auf die vier Runden des Marathon-Rennens. Mit einer harten letzten Runde und einer insgesamt deutlich langsameren zweiten Hälfte, blieb letztlich der 39. Platz in 2:39:59 Stunden stehen.

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21.08.2017
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