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Nach Frankfurt-Marathon 2012 Lisa Hahner und Sören Kah im Interview

Lisa Hahner gab beim Frankfurt-Marathon 2012 ein starkes Debüt in 2:31:28, Sören Kah rannte Bestzeit: 2:13:57. Das Interview.

Lisa Hahner von Run2Sky und Sören Kah von der LG Lahn-Aar-Esterau überzeugten beim BMW Frankfurt-Marathon am Sonntag, 28. Oktober 2012. Während Lisa Hahner mit 2:31:28 Stunden bei ihrem Debüt auf Rang acht ins Ziel lief, stellte Sören Kah mit 2:13:57 auf Platz 16 eine persönliche Bestzeit auf. Die beiden gaben nach dem Frankfurt-Marathon das folgende Interview.


Ladys first: Lisa Hahner als Debütantin, Sie sind jetzt eine echte Marathonläuferin.

Lisa Hahner:
Ja, ich glaube, jetzt darf ich mich Marathoni nennen. Ich bin super froh, dass es so gut geklappt hat bei meiner Premiere. Es hat sehr viel Spaß gemacht hier in Frankfurt.

2:31:28 Stunden, eine sehr gute Zeit! Sie waren ein bisschen langsamer als Ihre Zwillingsschwester Anna, die Sie auf dem Fahrrad begleitet hat. Geht die Rivalität in der Familie weiter?

Lisa Hahner:
Auf jeden Fall habe ich mein Ziel erst mal erreicht, unter 2:32 Stunden und darüber bin ich superglücklich. Aber klar, die nächsten Marathons sollen bisschen schneller werden.

Sören Kah, persönliche Bestzeit, Quali für die Teamnorm für die Weltmeisterschaften in Moskau und jetzt vielleicht auch die individuelle Norm für die Weltmeisterschaft in Sicht? Ein sehr guter Tag für Sie?

Sören Kah:
Ja, es ist wirklich perfekt gelaufen für mich. Die Teamnorm hatten wir schon vorher unter Dach und Fach. Vielleicht ist es ein Ziel für das Frühjahr, die Einzelnorm anzugreifen. Aber jetzt erst mal abwarten und in Ruhe regenerieren. Mal schauen, was im Frühjahr noch so geht.

Die Kälte war ein Problem für den Weltrekordhalter Patrick Makau. War das auch für Sie als Frankfurter so?

Sören Kah:
Nein, es war kein Problem. Mit den Temperaturen kam ich gut zurecht. Wir hatten ansonsten super Wetter. Wir hatten zwar ein bisschen Wind, aber die Pacemaker haben den Wind etwas abgehalten. Von daher war es für mich kein Problem. Als man sich zwei, drei Kilometer eingerollt hat, war es dann auch warm. Die Kälte hat keine große Rolle gespielt.

Wie sind Ihre Pläne nach der Regeneration? Weltmeisterschafts-Vorbereitungen für Moskau und vielleicht noch ein Marathon im Frühjahr?

Sören Kah:
Das muss ich mir jetzt in den nächsten zwei Montan überlegen. Da habe ich genügend Zeit, denn es wird regeneriert und die kommende Saison geplant. Der Fokus liegt auf Moskau. Ob es noch ein Frühjahrsmarathon werden wird, wird man sehen. Das spreche ich mit meinem Trainer ab.

Lisa Hahner, was ist Ihr Ziel für den nächsten Marathon? Welche Zeit?

Lisa Hahner:
Sehr wahrscheinlich, wenn alles gut gelingt, wird mein nächster Marathon die Weltmeisterschaft in Moskau 2013 sein. Dort werde ich ganz anders ins Rennen gehen. Dann heißt es Frau gegen Frau und die Mitläuferinnen im Auge behalten. Das wird bestimmt auch eine sehr spannende Erfahrung werden. Es wäre super, wenn das klappen würde.

Selbstverständlich wird in Moskau auch Ihre Schwester Anna dabei sein und Susanne Hahn. Es wird also einen H-Dreierpack für Deutschland geben. Das wird interessant werden.

Lisa Hahner:
Die Situation gab es letztes Jahr im Cross schon mal und da hat man vom „Hahnenkampf“ gesprochen. In Moskau werden wir allerdings als Team auftreten, wenn es so kommen wird. Es wäre natürlich super, wenn Anna und ich zum ersten Mal zusammen an den Start für die 42,125 Kilometer gehen könnten.

Sören Kah, die Stimmung in der Festhalle haben Sie schon kennengelernt, aber das ist schon einmalig, oder?

Sören Kah:
Ja, das ist einmalig. Es ist phänomenal, über den Roten Teppich in die Festhalle einzulaufen. Wer das nicht selbst erlebt hat, kann sich da nicht reinversetzen. Ich durfte es letztes Jahr schon erleben, zwar nicht ganz so genießen weil die Uhr gegen einen getickt hat, dieses Mal auch wieder, aber es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl. Ich glaube, das gibt es auf der Welt kein zweites Mal.

Lisa Hahner und Sören Kah, wir gratulieren zu Ihren Erfolgen und wünschen alles, alles Gute für die Zukunft. Vielen Dank.
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Autor: race-news-service.com/Andy Edwards 29.10.2012

Hier finden Sie weitere Informationen zum Frankfurt-Marathon 2018.

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