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Britischer Langstreckenläufer Mohammed Farah

Mohammed "Mo" Farah ist ein britischer Langstreckenläufer und zweifacher Doppel-Olympiasieger über 5.000 und 10.000 Meter von 2012 und 2016.

Mo Farah holt Hattrick +
Foto: photorun.net

Mo Farah wiederholte 2016 in Rio de Janeiro sein olympischen Doppel-Gold von London über 5.000 und 10.000 Meter.

Mohammed "Mo“ Farah (* 23. März 1983 in Mogadishu) ist ein britischer Langstreckenläufer somalischer Herkunft und amtierender Europameister im 5.000- und 10.000-Meter-Lauf. Außerdem hält er die Europarekorde im 1.500-Meter-Lauf mit 3:28,81 Minuten sowie im 10.000-m-Lauf mit 26:46,57 Minuten. Über die Zwei-Meilen-Distanz hält Farah mit 8:03,40 Minuten den Weltrekord.

Erste Erfolge

1993 kam Farah als Flüchtling aus Somalia nach London. 2001 wurde er Junioreneuropameister im 5.000-Meter-Lauf. Seinen internationalen Durchbruch im Erwachsenenbereich hatte er 2006. Bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in Göteborg gewann er die Silbermedaille über 5.000 Meter. Im selben Jahr holte er in San Giorgio su Legnano den Europameistertitel im Crosslauf.

Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2007 in Osaka belegte Farah den sechsten Platz im 5.000-Meter-Lauf. 2008 wurde er Zweiter bei der Crosslauf-Europameisterschaft in Brüssel. Bei den Olympischen Spielen in Peking verpasste er über 5.000 Meter allerdings den Finaleinzug. 2009 gewann er bei der Leichtathletik-Halleneuropameisterschaft in Turin die Goldmedaille im 3.000-Meter-Lauf und belegte bei der Crosslauf-Europameisterschaft in Dublin erneut den zweiten Rang. Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin wurde er Siebter im 5.000-Meter-Lauf.

Bei der Leichtathletik-Europameisterschaft 2010 in Barcelona gewann er die Titel im 5.000- und 10.000-Meter-Lauf. Kurze Zeit später lief er in Zürich die 5.000 Meter in 12:57,94 Minuten als erster Brite unter 13 Minuten.

Erster Halbmarathon in New York 2011

Bei den Hallen-Europameisterschaften 2011 in Paris siegte er über 3.000 m in 7:53,00 Minuten. 2011 feierte Farah sein Halbmarathon-Debüt in New York und siegte in einer Zeit von 60:23 Minuten. Beim Diamond-League-Meeting im US-Amerikanischen Eugene stellte er einen Europarekord über 10.000m auf. Er lief die 25 Bahnrunden in 26:46,57 Minuten. Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Daegu erkämpfte er über 5.000 m Gold und über 10.000 m Silber.

Bei den Olympischen Sommerspielen in London 2012 siegte Farah über 5.000 und 10.000 Meter auf der Bahn.

2013: Farah rennt Europarekord

Beim Diamond League Meeting in Monaco am 19. Juli 2013 stellte Farah mit 3:28,81 Minuten einen neuen Europarekord über 1500 Meter auf. Beim Rennen selbst wurde er Zweiter hinter Asbel Kiprop. Zuvor hatte der alte Europarekord des Spaniers Fermin Cacho 16 Jahre bestand. Hiermit zeigte Farah seine enorme Grundschnelligkeit. Er ist in der internationalen Laufszene für seine enorm schnellen Schlussrunden von manchmal unter 52 Sekunden bekannt und gefürchtet.

Im September 2013 belegte er beim Great North Run in Newcastle in einem denkwürdigen Sprintfinish den zweiten Platz über die Halbmarathon-Distanz in 60:10 Minuten, knapp geschlagen von Kenenisa Bekele.

Im Jahr 2014 belegte er beim Ney-York-City-Halbmarathon im März den zweiten Platz, nachdem er während des Rennens gestürzt war. Hierbei verausgabte er sich derart, dass er hinterher medizinisch betreut werden musste. Im April lief er in London sein Marathon-Debüt. Mit seinen 2:08:21 Stunden, mit denen er Rang acht belegte, verfehlte er sein Ziel, den britischen Rekord zu knacken, jedoch um über eine Minute.

Bei der Leichtathletik-Europameisterschaft 2014 in Zürich holte er erneut die Titel über 5.000 und 10.000 Meter. Am 7. September gewann er den Great North Run in Newcastle und stellte hierbei mit genau 60 Minuten eine neue persönliche Bestzeit auf der nicht rekordtauglichen Strecke auf.

Erster Weltrekord für Mo Farah im Jahr 2015

Am 21. Februar 2015 beim Hallen-Leichtathletik-Meeting in Birmingham konnte Farah seinen ersten Weltrekord über die selten gelaufene Zwei-Meilen-Distanz erlaufen. Eine Zeit von 8:03,40 Minuten erreichte zuvor kein Läufer über diese Distanz.

Im März 2016 noch dritter bei der Halbmarathon-Weltmeisterschaft in 59:59 Minuten, hatte er im August bei den Olympischen Spielen in Rio die Chance, seinen Doppelerfolg von London 2012 über 10.000 und 5.000 Meter zu wiederholen und zu schaffen, was bisher nur Lasse Viren gelang. Beim 10.000 Meter Finale brachte Mo Farah selbst ein von seinem Trainingspartner Galen Rupp verschuldeter Struz nach 4.000 Metern nicht aus dem Tritt. In einem schnellen Rennen gewann Farah zum zweiten Mal infolge Olympia-Gold über 10.000 Meter in 27:05,17 Minuten.

Auch über die 5.000-m-Distanz konnte Mo Farah sein Olympia-Gold von London 2012 verteidigen. Im schnellen Final-Lauf von Rio setzte er sich schon nach 2.000 Metern an die Spitze und sprintete letztlich nach schnellen 13:03,30 Minuten zu seiner vierten Gold-Medaille bei Olympischen Spielen. Damit gelang ihm neben Lasse Viren als einziger Langstrecken-Läufer die Verteidigung seines Doppel-Olympiasieges.

Mit 34 Jahren sollte die Weltmeisterschaft im Londoner Olympia-Stadion 2017 der letzte große internationale Auftritt auf der 400-m-Bahn werden. Zum Auftakt lief über 10.000 Meter alles nach Plan. Trotz schnellem Tempo seiner Konkurrenten, war auf der letzten Runde niemand dem Antritt von Mo Farah gewachsen. In der Jahresweltbestzeit von 26:49,51 Minuten gewann er sein drittes WM-Gold infolge über die 25-Runden-Distanz. Zum Abschluss der WM sollte der Doppel-Gold-Hattrick mit einem Sieg über 5.000 Meter perfekt gemacht werden. Auf der Zielgeraden noch um eine Medaille kämpfend, konnte er sich noch auf den Silber-Rang laufen. Dem Äthiopier Muktar Edris war Farah am Ende deutlich unterlegen. Somit konnte der britische National-Held seine WM-Karriere auf der Bahn mit je drei Gold- über 10.000 und 5.000 Meter sowie je einer Silber-Medaille beenden.

Ab dem Jahr 2018 will sich Mo Farah der Marathon-Distanz widmen.

Homepage: www.mofarah.com
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21.08.2017
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