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Deutscher Langstreckenläufer Richard Ringer

Richard Ringer ist ein erfolgreicher deutscher Leichtathlet aus Überlingen am Bodensee. Ringer bestreitet vor allem Crossläufe und Langstrecken-Rennen auf der Bahn.

Richard Ringer Leichtathletik Weltmeisterschaften London 2017 +
Foto: photorun.net

Ringer bei den Deutschen Meisterschaften 2014.

Richard Ringer wurde am 27. Februar 1989 in Überlingen geboren. Seit 2000 macht er Leichtathletik und konnte bereits in seiner Jugend erste Erfolge feiern. Er war zweifacher Deutscher Jugendmeister über 3.000 Meter und nahm an der U20-WM über 1.500 Meter sowie der U20-EM über 5.000 Meter teil. Seit 2005 startet er für den VfB Leichtathletikclub Friedrichshafen.

2010 siegte Ringer bei den Deutschen U23-Meisterschaften auf 5.000 Meter und wurde Deutscher Crossmeister. Im Folgejahr belegte er bei der Crosslauf-Europameisterschaft der Altersklasse U23 den vierten Platz. Ebenfalls 2011 wurde er Deutscher Vizemeister über die 5.000 Meter und lief bei den Deutschen Hallenmeisterschaften über 3.000 Meter auf den dritten Platz.

Da Richard Ringer in Konstanz Betriebswirtschaft studierte, lief er im Jahr 2012 nicht so viele Rennen wie noch 2011. Bei der Deutschen Crossmeisterschaft belegte er mit seinen Teamkollegen den dritten Platz in der Mannschaftswertung.

Richard Ringer beendet Studium und erläuft zahlreiche Titel

Im Jahr 2013 schloss Ringer sein Studium zum Betriebswirt erfolgreich ab. Auch sportlich feierte er Erfolge: Er erreichte den dritten Platz bei der Universiade über 5.000 Meter in 13:37,18 Minuten, den siebten Platz bei der Cross-Europameisterschaft sowie den fünften Platz über 3.000 Meter bei der Team-EM. Außerdem wurde er in der Team-Wertung Europameister. Hinzu kam der Titel des Deutschen Crossmeisters auf der Langstrecke. Gemeinsam mit Jens Ziganke und Martin Sperlich konnte Richard Ringer den dritten Platz in der Mannschaftswertung erlaufen und in einer Staffel mit Martin Sperlich und Maximian Dersch sogar Deutscher Hallenmeister über die 3 x 1.000 Meter werden. Seine schnellste 5.000-m-Zeit im Jahr 2013 lief Richard Ringer in 13:37,29 Minuten.

2014 wird Ringer Deutscher Meister und qualifiziert sich damit für die EM

Bei den Deutschen Meisterschaften 2014 siegte Richard Ringer auf der 10.000-m-Distanz überlegen vor seinen Mitstreitern mit einer Zeit von 28:28,96 Minuten. Dies war nicht nur persönliche Bestleistung für Ringer, er unterbot damit auch die EM-Norm (28:35,00 Minuten) um gut sechs Sekunden.

Außerdem wurde Ringer mit seiner Mannschaft Team-Europameister und konnte zusätzlich noch den Einzelsieg über 3.000 Meter holen. Auch bei der Deutschen Crossmeisterschaft holte er über die 10-Kilometer-Strecke die Goldmedaille.

Bei den Deutschen Meisterschaften im Juli 2014 gewann Ringer das Männerrennen über 5.000 Meter. In einer Zeit von 13:43,45 Minuten lief er vor Arne Gabius und Philipp Pflieger ins Ziel.

Richard Ringer weiter auf Erfolgskurs

Bei der Leichtathletik-EM im August in Zürich belegte er über die 5.000 Meter einen starken vierten Platz. Am letzten Tag des Jahres 2014 konnte Ringer noch einen Erfolg verbuchen: er siegte beim internationalen Silvesterlauf im österreichischen Peuerbach über die 6,8 Kilometer zeitgleich mit dem Kenianer Victor Chumo.

In der Saison 2015 konnte Ringer bei den Deutschen Hallenmeisterschaften auf der 3.000-Meter-Strecke die Konkurrenz hinter sich lassen und den Sieg erlaufen. Im niederländischen Heusden verbesserte er sich über 5.000 Meter auf starke 13:10,94 Minuten. Wenige Tage später holte er sich den Titel des Deutschen Meisters über dieselbe Strecke.

Beim 5.000-m-Rennen der Leichtathletik-EM in Amsterdam am 10. Juli 2016 lief Richard Ringer zusammen mit drei weiteren Läufern im Foto-Finish über die Ziellinie. Auf die Hundertstel genau waren die ersten drei zeitgleich. Mit der Winzigkeit von sechs Tausendstel Sekunden Rückstand auf den Sieger holte sich Richard Ringer den sehr guten dritten Platz und damit die Bronze-Medaille.

Die Olympischen Spiele liefen dagegen für Richard Ringer nicht nach Plan. Mit dem Ziel vom Finallauf, wollte er das Tempo in seinem 5.000-m-Vorlauf hoch halten, um die Chancen auf den Finaleinzug über die Zeit zu erhöhen. Bei weit über 30 Grad und hohem Kraftverlust an der Spitze, verlor Richard Ringer Platz um Platz und lief nach 14:05,01 Minuten ins Ziel. Die Enttäuschung über das verpasste Ziel vom Finale und dem verpatzten Rennen war bei Ringer selbst riesengroß.

Das nacholympische Jahr 2017 begann vor der Weltmeisterschaft in London für Richard Ringer mit der Bronze-Medaille bei der Hallen-Europameisterschaft in Belgrad über 3.000 Meter gut. Rund zwei Monate später zeigte er sich auch über die längste Bahn-Strecke von 10.000 Metern gut in Form. Im amerikanischen Palo Alto konnte er sich auf 28:05,96 Minuten steigern. Zwei Wochen vor der WM zeigte Ringer auch über die 5.000 Meter im belgischen Heusden mit 13:19,47 Minuten eine gute Leistung, womit er seine Saisonbestleistung von 13:20,05 Minuten leicht verbessern konnte. Der WM-Vorlauf im Londoner Olympiastadion lief für Richard Ringer nicht wie erhofft. Wie in Rio ein Jahr zuvor schied er im Vorlauf aus und konnte an diesem Tag nicht seinen besten Lauf zeigen.

Richard Ringer auf Facebook
Autor: Marieke Stasch und Volker Goineau 22.08.2017
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