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Ugandischer Langstreckenläufer Stephen Kiprotich

Stephen Kiprotich ist ein ugandischer Lanstreckenläufer. 2012 gewann er bei den Olympischen Spielen Gold über die Marathondistanz.

Stephen Kiprotich +
Foto: photorun.net

Stephen Kiprotich beim Zieleinlauf zu Olympia-Gold 2012.

Stephen Kiprotich wurde am 27. Februar 1989 als zweitjüngstes von sieben Kindern in Cheptiyal in Uganda geboren. Nach seinem Olympiasieg 2012 in London und dem Weltmeister-Titel 2013 in Moskau ist Stephen Kiprotich der bekannteste Sportler Ugandas.

Als Jugendlicher sah Stehphen Kiprotich den ugandischen Marathonläufer Francis Musani praktisch vor seiner Haustür trainieren. Dies inspirierte ihn, mit dem Laufen zu beginnen. Wegen einer nie richtig diagnostizierten Krankheit musste Stephen Kiprotich das Laufen unterbrechen. 2006 konnte er aber wieder trainieren und qualifizierte sich prompt für die Junioren-Crossweltmeisterschaften in Fukuoka, wo er Platz 24 belegte. Ende 2006 beendete Stephen Kiprotich vorzeitig die Schule und verschrieb sich ganz dem Laufsport.

Kurze Zeit später nahm Stephen Kiprotich Kontakt zu dem niederländischen Manager Jos Hermens auf und trainierte fortan in Kenia mit Läufern wie Patrick Sang. Von nun an machte sich Stephen Kiprotich bei Bahn- und Straßenläufen sowie Crosswettkämpfen einen Namen.

2011 wurde Stehphen Kiprotich als Tempomacher beim Enschede-Marathon verpflichtet. Bei seinem Marathon-Debüt gewann er überraschend in einer Zeit von 2:07:20 Stunden. Mit dieser Zeit stellte Stehphen Kiprotich einen nationalen Rekord auf. Bei der folgenden Weltmeisterschaft in Daegu wurde Stehphen Kiprotich Neunter.

2012 belegte Stephen Kiprotich beim Tokio-Marathon den dritten Platz in 2:07:50 Stunden. Dies bedeutete für ihn die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele von London. Hier siegte er mit einer Zeit von 2:08:01 Stunden und krönte sich zum Olympiasieger. Damit ist er nach dem 400-Meter-Hürdenläufer John Akii-Bua erst der zweite Ugander, der eine Goldmedaille bei Olympia gewinnen konnte.

An selber Stelle startete Stephen Kiprotich im Frühjahr 2013. Den London-Marathon, der überaus stark besetzt war, beendete er mit einer Zeit von 2:08:05 Stunden und wurde Sechster. Bei den Weltmeisterschaften, die im Sommer 2013 in Moskau ausgetragen wurden, siegte Stephen Kiprotich erneut. Mit 2:09:51 Studnen sicherte er sich seine zweite große Goldmedaille und war er der einzige Läufer, der bei extrem heißen Bedingungen unter 2:10 Stunden blieb.

Beim London-Marathon 2014 wurde Stephen Kiprotich in 2:11:37 Stunden Zwölfter. Ein halbes Jahr später blieb er auch beim New-York-City-Marathon mit 2:13:25 Stunden etwas unter den Erwartung, belegte dennoch den fünften Platz. Schon im Februar 2015 präsentierte er sich beim Tokio-Marathon mit neuer Bestzeit von 2:06:33 Stunden und dem zweiten Platz wieder in Top-Form.

2016 begann für Stephen Kiprotich wie auch 2015 mit dem Tokio-Marathon. Dort verpasste er aber mit dem vierten Platz in 2:07:46 Stunden das Podest und seine Leistung aus dem Vorjahr. Dennoch musste man ihn bei den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro in den Favoriten-Kreis mitaufnehmen. Beim Triumph-Lauf von Eliud Kipchoge belegte der amtierende Olympiasieger Stephen Kiprotich allerdings nur den 14. Platz in 2:13:32 Stunden.

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19.09.2016
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