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London-Marathon-Siegerin 2015 Tigist Tufa

Tigist Tufa startete bereits mehrfach in London, wo sie den Marathon 2015 gewann.

Starten beim London-Marathon 2017: Tirunesh Dibaba, Tigist Tufa, Mare Dibaba, Florence Kiplagat, Mary Keitany und Vivian Cheruiyot +
Foto: Helmut Winter

Den London-Marathon gewann sie 2015. 2016 wurde sie Zweite, 2017 Achte.

Die am 26. Januar 1987 geborene Äthiopierin Tigist Tufa gewann im September 2008 mit damals 21 Jahren ihr erstes größeres Rennen auf europäischem Boden, den Lille-Halbmarathon, den sie in 1:11:42 Stunden absolvierte. Ihre persönlichen Bestzeiten über zehn und 15 Kilometer liegen sogar noch länger zurück. Mitte Juni 2017 benötigte Tufa für 15 Kilometer in Porto 50:56 Minuten, Anfang April 2008 für zehn Kilometer 31:55 Minuten. Auch ihren schnellsten Halbmarathon lief sie im März 2008 auf er bekannt schnellen Strecke in Lissabon.

Als ab 2013 ein Jahr lang in New York City in den Bronx lebende Läuferin startete sie am 3. November 2013 beim weltgrößten Marathon, dem New-York-City-Marathon. Rund 10 Kilometer vor Schluss fast vor der eigenen Haustüre vorbeilaufend, überquerte sie wenig später als achte Teilnehmerin nach 2:29:24 Stunden die im Central Park gelegene Ziellinie.

Im Mai 2014 ging sie ein weiteres Mal über die 42,195 Kilometer lange Marathondistanz an den Start. Dieses Mal zog es sie ins kanadische Ottawa. In 2:24:30 Stunden gewann sie und verbesserte gleichzeitig den bis dahin bestehenden Streckenrekord. Zudem bedeutete dies für sie eine Bestzeitsteigerung um über dreieinhalb Minuten. Diese Zeit konnte sie am 2. November desselben Jahres ein weiteres Mal verbessern. Beim Shanghai-Marathon gewann sie und stellte mit einer außergewöhnlich starken Zeit nicht nur eine erneute persönliche Bestleistung, sondern auch in der chinesischen Metropole einen neuen Streckenrekord auf. Nach vier Marathons in Nordamerika und Asien ging wollte sie ihr erstes kleines Jubiläum, ihren fünften Marathon, auf europäischem Boden bestreiten. Somit suchte sie sich den London-Marathon aus, bei dem sie Ende April 2015 an den Start ging. Nach Deratu Tulus Sieg im Jahre 2001 errang Tofu in 2:23:22 Stunden den ersten äthiopischen Sieg seit 14 Jahren. Als Siegerin eines der größten Marathonrennens der Welt wurde sie wenig überraschend für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften im Herbst 2015 nominiert. In Peking überquerte sie die Ziellinie als sechste Läuferin in einer Zeit von 2:29:12 Stunden. Den am 1. November stattfindenden New-York-City-Marathon finishte sie im Central Park als Drittplatzierte hinter Mary Keitany (2:24:25 Stunden) und Aselefech Mergia (2:25:32 Stunden). Für die 42,195 Kilometer durch die fünf Stadtteile Staten Island, Brooklyn, Queens, Manhattan und die Bronx benötigte sie 2:25:50 Stunden.

Obwohl sie im April 2016 in London nochmals 18 Sekunden schneller als im Vorjahr (2:23:03 h) lief, gelang es ihr nicht ihren Vorjahressieg zu verteidigen. Hinter der Kenianerin Jemima Sumgong, die während des Rennens noch gestürzt war, wurde sie mit nur fünf Sekunden Rückstand Zweite. Somit kam sie in der Wertung der World Marathon Majors 2015/2016 auf den fünften Rang. Neben Mare Dibaba und Tirfi Tsegaye wurde auch Tufa für den Olympischen Marathon von Rio de Janeiro nominiert. Aufgrund der schwierigen Bedingungen konnte sie diesen jedoch nicht finishen. Ihr beiden Landsfrauen kamen auf den Plätzen drei und vier ins Ziel. Bei ihrem nächsten Anlauf ihren London-Marathon-Sieg von 2015 zu wiederholen, scheiterte sie 2017 erneut, als sie als vor dem Buckingham Palace als Achte finishte (2:25:52 Stunden).
Autor: Jonas Müller 30.06.2017
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