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#RWMorningRunJuni Wer früh läuft, hat mehr vom Tag

Neuer Monat, neue Challenge: Während unseres #RWMorningRunJuni möchten wir Sie vom Morgenmuffel zum Frühsportler machen. Wieso? Weil es Sie zu einem besseren Sportler macht.

Juni Challenge #RWMorningRunJuni +
Foto: RUNNER'S WORLD

Seien Sie froh! Wir hätten diese Challenge auch im November machen können, wenn es um 5 Uhr morgens draußen noch lange nicht hell ist.

Die Vögel zwitschern, die Sonne geht auf. Die Luft ist herrlich kühl und klar, kein Mensch ist ­unterwegs. Die Stadt schläft noch, die Straßen sind wie leer gefegt. Wer jetzt läuft, hat die Welt für sich allein und den ganzen Tag noch vor sich.

So ungefähr klingt es, wenn Frühsport-Fans einem erklären, warum sie frei­willig vor Tau und Tag aufstehen und Sport treiben, während andere sich lieber noch mal umdrehen und weiterschlafen. Befragt man Letztere zum gleichen Thema, klingt das ganz anders. Von der „unmenschlichen“ Uhrzeit ist da die Rede, vom nervigen Wecker und bleierner Müdigkeit, von eisiger Kälte und Dunkelheit.

So unterschiedlich die indivi­duelle Wahrnehmung zur Frage, was (zu) früh ist, auch sein mag, letztlich sind es zwei Seiten einer Medaille: Früh aufzustehen fällt jedem schwer. Zwar gibt es Menschen, die morgens aktiver sind als andere, aber im Grunde ist es für jeden hart, wenn der Wecker einen aus süßen Träumen reißt. Dabei gibt es gute Gründe, gleich morgens sportlich aktiv zu werden, wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen. So senkt das Laufen zu dieser Tageszeit besonders ­effektiv den Blutdruck und sorgt weit mehr als Sport am Nachmittag oder am Abend dafür, dass Sie in der folgenden Nacht erholsamer schlafen. Außerdem wirkt Frühsport wie eine Sauerstoffdusche und macht Sie fit für den anstehenden Tag.

Noch nicht überzeugt? Dann bedenken Sie, dass Sie bei einem morgendlichen Nüchternlauf etwa 20 Prozent mehr Fett verstoffwechseln als bei der gleichen Aktivität später am Tag – das kann einerseits den Fettstoffwechsel für ­anstehende Rennen verbessern und andererseits beim Abnehmen helfen. Studien zeigen, dass Menschen, die morgens Sport treiben, den gesamten Tag über aktiver sind und somit einen höheren Kalorienumsatz haben und weniger anfällig für chronische Krankheiten sind. Weiterer Pluspunkt: Bei den meisten von uns ist der Morgen die Tageszeit mit den wenigsten Variablen: Keine Überstunden, Verabredungen oder andere ­Unwägbarkeiten kommen urplötzlich dazwischen und verhindern den geplanten Lauf. Das kommt der Regelmäßigkeit des Trainings zugute – und nur wer regelmäßig trainiert, kann mittel- und langfristig seine Leistungsfähigkeit steigern.

Trotzdem braucht es viel Willenskraft, um zum Frühsportler zu werden. Aber nie ist es so leicht wie im Sommer. Also, raffen Sie sich auf, machen Sie bei unserem #RWMorningRunJuni mit und posten Sie Fotos von Ihren Läufen am frühen Morgen.

Wem die Challenge als Anspron nicht ausreicht, erfährt übrigens in unserer Juli-Ausgabe (ab 15. Juni im Handel), wie man vom Morgenmuffel zum Frühsportler mutiert.
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31.05.2018
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