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Japanischer Ausnahmeläufer Yuki Kawauchi

Yuki Kawauchi lief in sieben Jahren 70 Marathons, 52 davon unter 2:15 Stunden, zwölf unter 2:10 Stunden. 28 der 70 Marathons gewann er.

Yuki Kawauchi +
Foto: photorun.net

Yuki Kawauchi ist in Japan nicht nur aufgrund seines sportlichen Leistungsniveaus eine Kultfigur.

Ausnahmeläufer Yuki Kawauchi wurde am 5. März 1987 in Setagaya-ku in der Präfektur Tokio geboren. Bereits in seiner frühen Schulzeit begann er mit dem Laufsport. Während seines Studiums an der Gakushuin-Universität schaffte er es verletzungsbedingt nicht sein Potential vollkommen auszuschöpfen und sich so für die erste Universitätsmannschaft zu empfehlen, von wo aus der Sprung in eine Firmenmannschaft machbar erscheint. Statt aus lukrativen Angeboten auszuwählen, stieg Kawauchi, der mit 19 Jahren in Tokio bereits 29:28,04 Minuten auf 10.000 Meter gelaufen war, 2009 ins Berufsleben ein, indem er anfangs als Büroangestellter in einer Abendschule in Kasukabe arbeitete. Nachdem er 2008 bereits beim Ageo Halbmarathon über 21,1 Kilometer gestartet war und in 1:03:22 Stunden den dritten Platz erreicht hatte, ging er 2009 auch erstmals über die volle Marathondistanz an den Start. Beim Beppu-Oita-Marathon kam er auf Anhieb unter 2:20 Stunden ins Ziel. In 2:19:26 Stunden finishte er auf Rang 20. Beim Tokio-Marathon 2009 verbesserte er sich auf 2:18:18 Stunden, womit er den 19. Platz belegte, beim Fukuoka-Marathon auf 2:17:33 Stunden (13. Platz). Ein Monat zuvor verbesserte er den Streckenrekord des Guam-Halbmarathons auf 1:09:12 Stunden. Für besonderes Aufsehen sorgte er jedoch durch seinen vierten Platz beim Tokio-Marathon 2010, den er in 2:12:36 Stunden errang. In Fukuoka kam er nach 2:17:54 Stunden auf Rang zehn ins Ziel.

2011 verbesserte er seine Bestzeit über die für ihn inzwischen fast schon ungewohnte Halbmarathon-Distanz beim Kagawa-Marugame-Halbmarathon auf 1:02:40 Stunden. Den Mari Tanigawa Halbmarathon in Tokio, der er im Vorjahr in 1:06:49 Stunden gewonnen hatte, beendete er nach 1:06:40 Stunden auf dem dritten Rang. Einen der größten Marathons Asiens, den Tokio-Marathon, nutzte er um erstmals unter 2:10 Stunden zu laufen, was ihm in 2:08:37 Stunden und Platz drei eindrucksvoll gelang. Als er am nächsten Tag wie gewohnt bei der Arbeit erschien, wurde er durch großes Medieninteresse überrascht. Die Interviewanfragen probierte er während seiner Pause zu beantworten. Auch der japanische Leichtathletik-Verband honorierte seine Leistung und nahm ihn in den B-Kader auf. Da Kawauchi anders als alle anderen Läufer, die zu den Besten Japans zählen, sein Geld nicht mit dem Sport verdient, sondern einer Vollzeit-Arbeitsstelle nachgeht, wurden Stimmen laut, die fragten, warum andere Läufer nicht in der Lage seien mit Kawauchis Niveau mitzuhalten. Wenig überraschend wurde er in der Folge für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Daegu nominiert. Zur Vorbereitung lief er mehrere 5.000-Meter-Rennen und den Gifu-Seiryu-Halbmarathon, bei dem er lange auf Bestzeitkurs lag, sich nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Läufer und einem daraus folgenden Sturz jedoch mit einer Zeit von 1:04:44 Stunden (13. Platz) zufrieden geben musste. Im Juni ging er beim 50-Kilometer-Rennen in Okinshima so sehr an seine Grenzen, dass er rund 600 Meter vor dem Ziel in Führung liegend aufgrund eines Hitzeschlags zusammenbrach. Wenige Tage später hatte er sich davon wieder erholt, sodass er bereits dem nächsten Rennen, dem Sapporo-Halbmarathon, der zwei Wochen später anstand, entgegen blickte. Dort erwischte er jedoch einen rabenschwarzen Tag und kam so nur als 63. Läufer ins Ziel. Die Vorbereitungsphase auf die Leichtathletik-Weltmeisterschaften beendete er mit einem vierten Rang beim Shibetsu-Halbmarathon und einem ersten Platz in Kushiro, wo er beim 30-Kilometer-Straßenlauf an den Start ging. Den WM-Marathon, den er erwartet offensiv anging, absolvierte er in 2:16:11 Stunden, was den 18. Platz bedeutete. Somit trug er gemeinsam mit Hiroyuki Horibata (2:11:52 Stunden, 7. Platz) und Kentaro Nakamoto (2:13:10 Stunden, 10. Platz) dazu bei, dass Japan in der Weltcup-Wertung den zweiten Platz hinter Kenia errang. Bis Jahresende ging er drei weitere Male über die 42,195 Kilometer an den Start. Einem vierten Platz beim Osaka-Marathon (2:14:31 Stunden) Ende Oktober ließ er den dritten Platz beim Fukuoka-Marathon Anfang Dezember folgen. Dabei lief er in 2:09:57 Stunden seinen zweiten Marathon unter 2:10 Stunden. Lediglich zwei Wochen später nahm er die Königsdistanz des Laufsports erneut in Angriff und kam beim Hofu-Yomiuri-Marathon in 2:12:33 Stunden hinter dem Mongolen Bat-Otschiryn Ser-Od als Gesamtzweiter ins Ziel.

Auch im Olympia-Jahr 2012 warteten zahlreiche Herausforderungen auf Yuki Kawauchi, der bewusst auf einen Trainer und Sponsoren verzichtet. Am 5. Februar ging er beim Marugame-Halbmarathon an den Start. In 1:02:18 Stunden unterbot er seine persönliche Bestzeit um 22 Sekunden. Ebenfalls im Februar folgte zudem das entscheidende Rennen, bei dem er sich für die Olympischen Sommerspiele von London qualifizieren wollte. In 2:12:51 Stunden kam er beim Tokio-Marathon jedoch nur als 14. Läufer ins Ziel, sodass er nicht nominiert wurde und sein Laufjahr stattdessen mit acht weiteren Marathons fortsetzte. Zuerst gewann er den Kasumigaura-Marathon in 2:22:38 Stunden, danach wurde er Achter beim Düsseldorf-Marathon (2:12:58 Stunden) und Vierter beim Gold Coast Marathon (2:13:26 Stunden) in Australien. Zurück in der japanischen Heimat nahm er den Hokkaido-Marathon in Sapporo in Angriff, den er in 2:18:38 Stunden gewann. Auf Australien und Japan folgte mit dem Sydney-Marathon erneut Australien. In 2:11:52 Stunden ließ er an diesem Tag keinem anderen Läufer eine Chance und gewann. Den Chiba-Aqualine-Marathon, bei dem er als Nächstes teilnahm, gewann er in 2:17:48 Stunden ebenfalls. Auch bei seinem vierten Start beim Fukuoka-Marathon sollte es bald darauf nicht für den Sieg reichen. Trotz seiner schnellsten Zeit des Jahres (2:10:29 Stunden) erreichte er das Ziel nach Platz drei im Vorjahr erst als Sechster. Den letzten Marathon des Jahres absolvierte er wie schon 2011 beim Hofu-Yomiuri-Marathon. Diesen gewann er in 2:10:46 Stunden. Nie zuvor war ein Läufer innerhalb eines solch geringen Zeitraums zweimal unter 2:11 Stunden geblieben. Außerdem gewann er auch das 50-Kilometer-Rennen in Okinoshima. Nach der Tragödie ein Jahr zuvor verbesserte er nun den Streckenrekord auf 2:51:45 Stunden. Neben seinen neun Marathons, die er im Laufe des Jahres 2012 absolvierte, nahm er an sechs Halbmarathons teil. In Shizuoka und Ageo kam er dabei auf das Gesamtpodest. Auch den 21. Platz bei den 20. Halbmarathon-Weltmeisterschaften im bulgarischen Kawarna errang er. Bei Zersenay Tadeses Sieg finishte Kawauchi nach 1:04:04 Stunden. Der neuseeländische Trainer Arthur Lydiard gab ihm einige Tipps, die er 2012 mit seinen Starts über 1.500 Meter und 5.000 Meter umzusetzen versuchte. Über beide Distanzen erreichte er eine neue persönliche Bestzeit. Während die Uhr über 1.500 Meter nach 3:50,51 Minuten stehenblieb, wurde über 5.00 Meter beim Nittai-University-Meeting eine Zeit von 13:58,62 Minuten gestoppt.

Die beeindruckte Zahl von neun Marathons im Kalenderjahr 2012, von denen acht unter 2:19 Stunden waren, toppte er 2013, indem er gleich elfmal über 42,195 Kilometer startete. Seinen ersten Marathonstart 2013 hatte Yuki Kawauchi beim Luxor-Marathon in Ägypten geplant. Die Veranstalter hatten sich bereit erklärt die teuren Flugkosten zu übernehmen. Kawauchi verpasste den Flug jedoch und entschied sich spontan rund 9.000 US-Dollar für einen Platz im nächstmöglichen Flugzeug zu zahlen. Obwohl dies rund einem Viertel seines Jahresgehalts entspricht ging sein Plan auf, da er noch rechtzeitig in Ägypten ankam und den Luxor-Marathon in Streckenrekordzeit von 2:12:24 Stunden gewann. Knapp drei Wochen später nahm er am Beppu-Oita-Marathon teil. Die Ziellinie überquerte er in 2:08:15 Stunden nicht nur in neuer persönlicher Bestzeit, sondern auch als erster Läufer. Zwei Wochen später gewann er auch den 30-Kilometer-Straßenlauf in Kumanichi. In 1:29:31 Stunden verbesserte er auch hier den Streckenrekord. Die Veranstalter sprachen im Nachhinein davon, dass ein Großteil der Zuschauer wohl aufgrund Kawauchis Popularität gekommen war. Folglich verwunderte es nicht, dass dieser danach innerhalb kürzester Zeit über 100 Anfragen von Laufveranstaltern erhielt. Eine weitere Bestzeit errang er beim Seoul-Marathon, bei dem er nach 2:08:14 Stunden exakt eine Sekunde unter seiner alten Marathon-Bestzeit bleiben konnte. Trotz seines bis dato schnellsten Marathons verpasste er mit Platz vier das Gesamtpodest knapp. Bevor er sich im Sommer bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Moskau zum wiederholten Male der Weltelite stellte, ging er bei drei weiteren Marathons an den Start, die er allesamt gewann. Beim Nagano-Marathon siegte er bei kalten Bedingungen als erster japanischer Läufer seit 1999 in 2:14:27 Stunden, beim Chitose-Marathon in 2:18:29 Stunden. Den Gold Coast Marathon in Australien gewann er, nachdem er im Vorjahr den undankbaren vierten Platz erreicht hatte, in 2:10:01 Stunden und verpasste eine weitere Zeit unter 2:10 Stunden nur knapp. Den Streckenrekord des Kenianers Nicholas Manza Kamakya stellte er hiermit ein. Den Marathon der Leichtathletik-Weltmeisterschaften finishte er als 18. Läufer nach 2:15:35 Stunden. Bei seinem vierten Marathon auf australischem Boden, den er in Melbourne lief, kam er in 2:11:40 Stunden auf Platz zwei. Als ersten Marathon auf amerikanischem Boden suchte er sich mit dem New-York-City-Marathon den größten Marathon der Welt aus. Sein Rennen durch die fünf New Yorker Stadtteile Staten Island, Queens, Brooklyn, Manhattan und die Bronx beendete er nach 2:12:29 Stunden auf Platz elf. Zurück in Japan nahm er erneut am Fukuoka-Marathon teil. In 2:09:05 Stunden kam er dabei auf den Bronze-Rang. Am 17. November 2013 kam er bei Ageo-Halbmarathon nach guten 1:03:05 Stunden ins Ziel. Fast schon traditionell beendete er sein sportliches Jahr jedoch beim Hofu-Yomiuri-Marathon. Obwohl er in 2:09:25 Stunden fast eineinhalb Minuten schneller das Ziel erreichte als bei seinem Sieg zwölf Monate zuvor, reichte es in der 120.000-Einwohner-Stadt dieses Mal nur zu Platz zwei. Durch seine Marathons in Fukuoka und Hofu wurde er zum ersten Läufer, der binnen zwei Wochen die Marathondistanz zweimal in unter 2:10 Stunden bewältigt hatte.

Im Alter von 26 Jahren startete der Japaner mit der Erfahrung aus 30 Marathons in ein weiteres Jahr, indem er 13 Marathons in Angriff nahm. Er begann wie im Vorjahr mit einem Sieg, nämlich beim Kumamotojo-Marathon, bei dem er in 2:10:14 Stunden so auch den Streckenrekord verbesserte. Beim Lake-Biwa-Mainichi-Marathon kam er im japanischen Otsu in 2:10:38 Stunden auf Rang vier, gewann bald darauf aber den Saga-Sakura-Marathon (2:13:02 Stunden) und den Tokushima-Marathon (2:15:25 Stunden). Beim Hamburg-Marathon, seinem zweiten Marathon-Start auf deutschem Boden, kam er nach 2:09:36 Stunden auf Rang neun ins Ziel. In Chitose wiederholte er in einer Zeit von 2:15:57 Stunden seinen Vorjahressieg. Beim Gold Coast Marathon gelang ihm das in 2:11:27 Stunden und Rang drei nicht. Vor seiner Rückkehr nach Asien startete er erneut in Australien. Den City-to-Surf-Marathon in Perth gewann er in 2:12:55 Stunden. Bei den Asien Spielen im südkoreanischen Incheon gewann er in 2:12:42 Stunden für Japan Silber. Auch bei seinem zweiten Start in New York City überquerte er als elfter Läufer die Ziellinie im Central Park. Dieses Mal nach 2:16:41 Stunden. Seinem erneuten sportlichen Ausflug in die USA ließ er vier Marathon-Siege auf japanischem Boden folgen, nämlich beim Fukuchiyama-Marathon (2:12:59 Stunden), beim Naha-Marathon (2:13:43 Stunden), beim Hofu-Yomiuri-Marathon (2:09:46 Stunden) und beim Ibusuki-Nanohana-Marathon (2:24:10 Stunden), bei dem er sich zwar den ersten Sieg im Jahre 2015 sichern konnte, gleichzeitig jedoch nach etlichen Rennen erstmals wieder mehr als 2:20 Stunden benötigte.

Seine Serie von sieben Marathons in Japan in Folge, die er allesamt gewann, ging beim Nobeoka-Nishi-Nippon-Marathon zu Ende, bei dem er in 2:15:16 Stunden nur auf Platz acht kam. Ein weiterer Marathonsieg Kawauchis ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Beim Kochi-Ryoma-Marathon (2:15:06 Stunden) war es im Februar 2015 soweit. Beim international geprägten Seoul-Marathon kam er in 2:13:33 Stunden auf Platz 16, beim Zürich-Marathon, seinem vierten Marathon auf europäischem Boden, in 2:12:12 Stunden auf Platz zwei. Bevor es ihn weiter nach Australien zog, gewann er den Kurobe-Meisui-Marathon in 2:17:58 Stunden. Beim Gold Coast Marathon kam er in 2:16:23 Stunden nur einen enttäuschenden achten Rang. Stattdessen gewann er mit der identischen Zielzeit den City-to-Surf-Marathon in Perth. Erstmals ging er 2015 auch in Südafrika an den Start, wo er beim Kapstadt-Marathon in 2:16:33 Stunden auf den neunten Platz lief. Bevor er zum dritten Mal zum New-York-City-Marathon reiste, der am 1. November 2015 stattfinden sollte, gewann er den Iwate-Kitakami-Marathon in 2:13:21 Stunden. In New York City wurde er bei Stanley Biwotts Sieg in 2:13:29 Stunden Sechster. Gegen Jahresende wurde er in 2:12:48 Stunden Achter beim Fukuoka-Marathon und Zweiter beim Hofu-Yomiuri-Marathon (2:12:24 Stunden), was für ihn die zweitschnellste Zeit des Jahres bedeutete.

Zu Beginn des Jahres 2016 wiederholte er seinen Vorjahressieg beim Ibusuki-Nanohana-Marathon. In 2:15:14 Stunden lief er dieses Mal jedoch rund neun Minuten schneller als bei seinem ersten Sieg. Beim Lake-Biwa-Mainichi-Marathon kam er in 2:11:53 Stunden auf Platz sieben, beim Wanjinshi-Marathon in Taipeh in 2:14:12 Stunden auf Rang zwei. Den Zürich-Marathon gewann er bei widrigstem Bedingungen in 2:12:03 Stunden. Bei seinem fünften Start beim Gold Coast Marathon in Australien kam er nach 2:09:01 Stunden und somit in der schnellsten Zeit, der er im Rahmen des Gold Coast Marathons bis dahin jemals gelaufen war, als Gesamtzweiter ins Ziel. Statt erneut auch in Perth an den Start zu gehen, entschied er sich beim Berlin-Marathon mit den besten Marathonläufern der Welt starten zu wollen. Ende September 2016 lief er auf den Straßen Berlins in 2:11:03 Stunden auf Rang 13. Etwas später kam er beim Porto-Marathon in Portugal auf den zweiten Platz. Wie gewohnt schloss er das Jahr mit dem Fukuoka- und dem Hofu-Yomiuri-Marathon ab. Während er in Fukuoka 2:09:11 Stunden benötigte, lief er in Hofu nach 2:12:45 Stunden ins Ziel. Bei beiden Rennen stand am Ende der dritte Platz.

Auch das Jahr 2017 eröffnete er mit einem Marathonsieg auf japanischem Boden. So gewann er in Ehime in 2:09:54 Stunden. Beim Daegu-Marathon in Südkorea kam er in 2:13:04 Stunden auf den sechsten Platz. Dieselbe Platzierung errang er beim Prag-Marathon (2:10:13 Stunden) und beim Stockholm-Marathon (2:14:04 Stunden). Beim Gold Coast Marathon kam er in 2:09:18 Stunden mit einer ähnlich schnellen Zeit wie im Vorjahr auf den dritten Platz. Nachdem er bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2015 in Peking nicht gestartet war, ging er vier Jahre nach seinem letzten Start bei einem WM-Marathon in London an den Start. Die vier Runden durch die City of London beendete er nach 2:12:19 Stunden mit seinem Zieleinlauf auf der weltbekannten Tower Bridge. Somit kam er als neunter Läufer und erster Asiate ins Ziel. Beim Marathon in der norwegischen Hauptstadt Oslo erreichte er nach 2:15:58 Stunden das Ziel und gewann so souverän. Diesem Sieg ließ er bei seinem 73. Marathon, dem Betsukai-Pilot-Marathon (2:13:43 Stunden), einen weiteren folgen.
26.10.2017
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