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Wann Sie essen sollten Morgentraining fängt beim richtigen Frühstück an

Alles eine Frage der Organisation: Stimmen Sie das Frühstück optimal auf Ihr Lauftraining ab.

Frühstück +

Die Leistung, die Sie im Training bringen, hängt stark davon ab, wann und was Sie zuvor gegessen haben.

Vielen Läufern, ob Einsteiger oder Profi, fällt es schwer, Lauftraining und Mahlzeiten optimal miteinander in Einklang zu bringen. Entweder weil das Hungergefühl ausgerechnet dann am größten ist, wenn man es überhaupt nicht gebrauchen kann, z. B. kurz vor dem Training, oder weil man nicht den geringsten Appetit hat, wenn gerade etwas gegessen werden sollte, nämlich kurz nach dem Laufen. Läufer müssen im Gegensatz zu nichtlaufenden Menschen Ihre Mahlzeiten planen, und zwar so, dass ein Lauftraining effektiv ist und angenehm verläuft.

Sind Sie Frühaufsteher oder Langschläfer?
Essen oder nicht essen ist eine Frage, die sich stellt, wer sein Training in den frühen Morgenstunden absolviert. Essen, wenn es irgendwie geht, muss die Antwort lauten, denn ein Kalorienschub vor dem Laufen ist sehr empfehlenswert. Erstens, weil die Arbeitsmuskeln schnell verfügbare Energie benötigen, und zweitens, weil der gesamte Körper, insbesondere das Gehirn, bestimmte Brenn- und Nährstoffe benötigt, um optimal zu arbeiten. Das Problem ist allerdings, dass nicht jeder vor dem Laufen essen kann. So mögen Sie zu dem Typ Läufer gehören, der abends meist spät ins Bett kommt oder morgens gern so lange wie möglich. Für ein Frühstück bleibt da kaum Zeit. Auch fehlt eine ausreichende Verdauungspause, um Magenkrämpfe und Übelkeit beim Laufen zu vermeiden. Dann gibt es wiederum Menschen, denen das Aufstehen mit dem ersten Hahnenschrei nichts ausmacht. Sie stehen auf, gehen zur Toilette, trinken eine Tasse warme Schokolade und laufen los.
Hier einige Tipps zum Essen für beide Typen von Morgenläufern:

Der Frühaufsteher
Wählen Sie für Ihr Frühstück besonders kohlenhydratreiche Nahrung mit geringem Fett- und mäßigem Eiweißanteil. Der Energiegehalt sollte zwischen 400 und 800 Kalorien liegen, was ausreichend Brennstoff für das Training bereitstellt, ohne ein Völlegefühl zu erzeugen. Trinken Sie dazu ein bis zwei Stunden vor dem Laufen etwa einen halben Liter (z. B. reines Wasser), um dem Flüssigkeitsverlust über den Schweiß vorzubeugen.
Ihr Frühstück könnte so aussehen: Eine Tasse Kraftbrühe, eine Scheibe Toastbrot und ein Apfel, oder eine Tasse Müsli mit fettarmer Milch oder Sojamilch sowie ein Stück Obst, oder ein Vollkornbrötchen, belegt mit fettarmem Käse und Tomatenscheiben.

Der Langschläfer
Schnell verdauliche, kalorienreiche Spezialnahrung wie z. B. Energieriegel oder Gels sind für diesen Typ gute Frühstücks-Alternativen vor dem Morgentraining. Ein wenig Experimentieren ist dennoch meist nötig, bevor man genau weiß, was der Magen direkt vor dem Training verträgt und was nicht. Folgende Miniportionen bereiten in der Regel jedoch keine Probleme:
Eine Tasse Kraftbrühe, oder ein Becher Sportdrink, oder eine Portion Energie-Gel, oder ein halbes Brötchen mit Honig.
24.05.2007
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