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Niedergeschlagenheit Depressionen

Laut WHO (World Health Organisation) leiden rund 300 Mio. Menschen an Depressionen. Sie sehen keinen Sinn mehr in ihrem Leben, sind antriebslos und haben Zukunftsängste.

Depressionen +

Bei Depressionen empfehlen viele Ärzte Sport.

Man geht davon aus, dass Depressionen in 10 Jahren die zweithäufigste Volkskrankheit sein werden. Es gibt keinen Unterschied der Prävalenz von Depressionen zwischen Männern und Frauen. Im Alter von 25 bis 35 Jahren erkranken die meisten Menschen an Depressionen, jedoch gibt es auch Formen von Depressionen, die schon in früheren Lebensjahren auftreten. Viele Ärzte raten im Kampf gegen Depressionen zum Sporttreiben, da durch Sport Endorphine ausgeschüttet werden. Endorphine sind Hormone, die aus wissenschaftlicher Sicht glücklich machen bzw. Glücksgefühle produzieren.

Depressionen – Symptome

Niedergeschlagenheit, Antriebsarmut und Lustlosigkeit gehören zu den Anzeichen einer Depression. Es gibt leichte und schwere Arten der Depression. Wenn man sich ohne erkenntlichen Grund nutzlos fühlt, keinen Sinn mehr in seinem Handeln erkennt und nur noch schwarzsieht, jedoch noch arbeiten gehen kann, dann spricht man von einer leichten Depression.

Bei einer schweren Depression kommt man nicht mehr aus dem Bett, man will sich "verkriechen". Nicht selten werden Betroffene von Suizidgedanken begleitet.

Depressionen – Ursache

Als Ursache einer Depressionen können viele Faktoren verantwortlich sein. Meist ist es aber das Zusammentreffen mehrerer Einflussgrößen, die letztendlich das Fass zum Überlaufen bringen. Es können familiär bedingte, aber auch nicht verarbeitete Erlebnisse aus der Kindheit eine Rolle bei der Entstehung von Depressionen spielen. Es gibt allerdings auch persönlichkeitsbezogene Aspekte, die nicht zu verachten sind, zum Beispiel ob man gelernt hat, mit Stress umzugehen.

Häufigste Ursachen einer Depression sind akuter Stress, beispielsweise nach Verlustereignissen, chronischer Stress, Traumatisierungen, aber auch organische Störungen.

Depressionen – Behandlung

Es gibt psychotherapeutische und psychiatrisch-psychopharmakologische Behandlungsmöglichkeiten, jedoch ist die Tendenz zur Wiedererkrankung immer gegeben. 50% der Betroffenen chronisieren und 20% sprechen nicht auf die verabreichte Medikation an. Daher muss individuell auf den einzelnen Erkrankten eingegangen werden, die Ursache muss erkannt werden und daraufhin eine Behandlung durchgeführt werden.

Bei organischen Störungen sollte primär medikamentös und psychotherapeutisch behandelt werden. Bei ungelösten inneren Konflikten sollte man eine Psychotherapie durchführen, um die Ursachen zu erkennen und um an der Verarbeitung selbiger und mit ihnen arbeiten zu können.

Körperliche Bewegung wie Laufen an der frischen Luft und Yoga zur Stärkung der mentalen Fähigkeiten und der Eigenwahrnehmung können helfen. Die Therapie von Depressionen kann sehr langwierig sein und erfordert Geduld von Betroffenen und Angehörigen. Trotzdem sollten Sie die Hoffnung auf Besserung keinesfalls aufgeben, wenn die Therapie nach 3 Wochen noch nicht anschlägt.

Depressionen – Vorbeugung

Therapievergleichsstudien werden durchgeführt, um dem Phänomen der Depressionen auf den Grund gehen und vorbeugen zu können.
Alle Laufverletzungen
Autor: Caro Kraft 13.08.2015
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