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Glückshormone Endorphine

Endorphine sind Glückshormone, die bei körperlicher Aktivität, wie etwa dem Laufen, freigesetzt werden.

Ihren Namen erhielten die Endorphine durch ihre verblüffende Ähnlichkeit mit dem Rauschgift Morphin (endo = griech. innen, innerlich).

Endorphine sind Glückshormone, die unter körperlicher Aktivität, zum Beispiel beim intensiven Laufen, freigesetzt werden. Sie wirken schmerzhemmend, angstlösend und verschaffen eine wohlig-glückliche Stimmung bis zu Ekstase. Der so durchs Laufen erreichte Zustand wird auch Runner's High genannt.

Bei langsamem Lauftempo kommt es nach etwa einer Stunde zu einer deutlichen Erhöhung der Endorphinkonzentration im Körper, die mit dem entsprechenden Wohlgefühl verbunden sein kann. Das Wohlgefühl durch Endorphine entsteht jedoch nicht nur bei langsamen und langen Läufen. Vor allem kurze, intensive Läufe steigern deutlich die Endorphinbildung. Je höher die Übersäuerung ansteigt, desto höher steigt auch die Endorphinbildung an. Allerdings setzt die Produktion der Endorphine keinesfalls sofort mit dem Einstieg in den Laufsport mit voller Intensität in Gang. Erst im Verlaufe von mindestens zwei Monaten Training findet man bei zunächst Untrainierten eine Erhöhung der Endorphinkonzentration im Blut.

Endogene Opiate, wie man die Endorphine auch nennt, sind biochemisch extrem einfach konstruiert. Zum Teil bestehen sie aus lediglich fünf Aminosäure-Bausteinen. 1973 wurden die passenden Bindungsstellen, sogenannte Rezeptoren, für die Substanz Morphin im menschlichen Körper entdeckt.
16.01.2012
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