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Trainingspartner Hund Laufen mit Hund: Acht Trainingstipps

Als Lauftiere sind Hunde ideale Trainingspartner. Damit der Lauf für Sie, Ihren Hund und allen, denen Sie begegnen entspannt bleibt, gibt es einiges zu beachten.

Laufen mit Hund +
Foto: iStockphoto

Macht einsame Läufe weniger einsam – ein Hund kann eine Bereicherung des Läuferlebens sein.

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Laufpartner Hund

Grundsätzlich ist der Hund ein Lauftier und braucht Bewegung. Und auch für den Menschen kann ein vierbeiniger Begleiter Trainingsansporn und Motivator sein. Damit der Lauf für alle Beteiligten ein entspanntes Erlebnis wird, gilt es einiges zu beachten. Hier sind unsere Tipps zum Laufen mit Hund:
  • Rasse. Nicht alle Hunderassen sind gleichermaßen als Läufer geeignet. Große Rassen wie Labradore, Schäferhunde und Dalmatiner sind meist sehr lauffreudig, und auch Terrier und Pudel sind Energiebündel. Kurzbeinige Mopse und Bulldoggen sind eher keine Läufer und können zudem Probleme mit der Atmung bekommen.
  • Start. Überfordern Sie junge Hunde nicht mit dem Laufen. Abhängig von der Rasse sind die Tiere mit acht Monaten bis anderthalb Jahren voll belastbar.
  • Mit oder ohne Leine? Zum Einüben des gleichmäßigen gemeinsamen Laufens empfiehlt sich eine Leine (Brustgeschirr für den Hund, Hüftgurt für Sie). Wenn Sie sicher sind, dass der Hund Ihnen und Ihren Kommandos zuverlässig folgt, können Sie den Hund freilaufen lassen – sofern erlaubt.
  • Distanz. Bauen Sie die gemeinsame Laufdistanz Schritt für Schritt aus. Ein Hund, der frei mitläuft, legt natürlich sehr viel mehr Kilometer während eines Trainingslaufs zurück als sein menschlicher Laufpartner, da er kreuz und quer durch die Büsche flitzt. Das sollte man unbedingt beachten.
  • Tempo. Grundsätzlich sollte der Halter und nicht der Hund (zum Beispiel durch Ziehen an der Leine) die Geschwindigkeit bestimmen. Aber: Beobachten Sie das normale Trabtempo ihres Hundes. Versuchen Sie am Anfang, Ihr Laufen nicht zu schnell anzugehen, einen guten Kompromiss zwischen Ihrem Tempo und dem des Hundes zu finden.
  • Pause. Wenn der Hund stark und schnell hechelt, die Lefzen extrem zurückzieht, eine tiefrote Zunge und blasse Mundschleimhäute hat, sollten Sie eine Pause einlegen.
  • Ablenkung. Gerade zu Beginn des Lauftrainings sind viele Hunde schnell abgelenkt und übermotiviert. Machen Sie zwischendurch (Geh-)Pausen, in denen der Hund entlastet wird und schnüffeln kann.
  • Belohnung. Loben Sie Ihren Hund, wenn er Ihnen konsequent folgt. Leckerlis sollten Sie dabei aber sparsam einsetzen, da das beim Laufen zu Magenproblemen führen kann. Wichtiger ist verbales Loben.


Wie sich unser Redakteur gefühlt hat, als er das erste mal mit einem Vierbeiner unterwegs war, können Sie in unser Rubrik Ausprobiert: Wie fühlt es sich an, mit Hund zu laufen nachlesen.

Und wie Chefredakteur Martin Grüning und Birdie, der Hund seiner Frau, zum eingespielten Trainingsteam geworden sind, lesen Sie in seinem Blog Laufen.Ist.Die.Beste.Lösung: Hunde & Läufer.
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28.07.2018
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