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Motivation Macht Laufen süchtig?

Der Suchtbegriff passt nicht so recht zu einer Verhaltensweise, die sich überaus positiv auf die Gesundheit auswirkt.

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Foto: Norbert Wilhelmi

Wie eine Süchtige sieht diese Marathon-Finisherin nun wirklich nicht aus.

Das Gefühl, dass uns etwas fehlt, wenn wir einige Tage mit dem Laufen aussetzen, kennen die meisten Menschen, die regelmäßig laufen. Nun ist der Begriff „Sucht" ja negativ besetzt und passt nicht so recht zum überaus positiv besetzten Laufen, das ja der Gesundheit förderlich ist. „Positive Sucht" passt auch nicht so recht, daher nennen wir das Gefühl einfach Sehnsucht. Sie überkommt uns, wenn uns etwas fehlt, womit wir gute Stimmungen verbinden.

Allerdings gibt es bei Läufern Ausprägungen dieses Gefühls, die an der Grenze zum Ungesunden liegen, z.B. wenn andere Menschen darunter leiden müssen oder wenn die körperliche und seelische Befindlichkeit leidet, nur weil eine Laufpause vier Tage oder länger dauert.

Gibt es keine andere Möglichkeit, sich zu bewegen: Schwimmen, Radfahren, Krafttraining? Wer nur aufs Laufen fixiert ist, wird es schwer haben, wenn einmal eine Zwangspause eintritt.

„Bis zu einem Punkt zu laufen, an dem die alltägliche Leistungsfähigkeit leidet oder gar gesundheitliche Probleme auftreten, ist höchst ungesund", weiß der New Yorker Psychologe Dr. Rob Udewitz. Und er hat einen Fragenkatalog erdacht, mit dem jeder Läufer selbst eine erste Einschätzung treffen kann, ob das eigene Verhältnis zum Hobby „Laufen“ potenzielle Gefahren birgt. Wir haben die wichtigsten Punkte in einem aufschlussreichen Quiz für sie zusammengefasst.

Und am Schluss liegt es doch an Ihnen, diese Ergebnisse zu bewerten. Haben Sie festgestellt, dass Sie „süchtig“ sind? Werden Sie deshalb Ihr Training reduzieren?

In Ihrem speziellen Fall: Egal ob Sie süchtig sind oder nicht, es scheint Ihrer Partnerin zu viel Zeit zu sein, die Sie in das Laufen investieren. Dafür müssen Sie tatsächlich selbst eine Lösung finden. Wir empfehlen immer ganz salopp, die Partnerin auch für das Laufen zu begeistern beziehungsweise diese in das Lauftraining zu involvieren. Nehmen Sie sie z.B. als Fahrradbegleitung mit.

Testen Sie sich selbst und finden Sie heraus, welcher Läufertyp Sie sind!
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Autor: Martin Grüning 07.05.2009
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