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Halbmarathon in Saarbrücken

Ein Erfahrungsbericht zum City-Halbmarathon Saarbrücken von Beate Welsch

Alle Infos zum City-Halbmarathon Saarbrücken

Als Hobbyläuferin, die erst 3 Halbmarathons gelaufen ist (u.a. einen Halbmarathon in Fargo/USA 2016), hatte ich mich kurzfristig für eine Teilnahme an dieser Veranstaltung entschlossen. Da ich im Internet leider keinen Streckenplan mit Einzeichnung von Start/Ziel, Verpflegungsstellen, Sanitätsdienst, WC´s/Umkleiden usw. finden konnte, nahm ich per Mail Kontakt mit dem Veranstalter auf.

Eine Antwort kam dann zwar, aber dort wurde nur bestätigt, daß es sowas (Plan) nicht gibt und es wurde mir eine Wegbeschreibung gemailt, mit der ich auch nichts anfangen konnte, da ich als Auswärtige nunmal nicht weiß, wo in SB das Heizkraftwerk ist, über welche Brücke man dann Richtung Frankreich läuft und wo sich dort dann der Wendepunkt befindet.

Naja, da auch die DAK diesen Lauf mitveranstaltet ging ich blauäugig davon aus, es würden mehr "Anfänger" teilnehmen. Daß ich dann am Ende mit einer persönlichen Bestzeit unter 2,5 Stunden mit Rückstand von 7 Minuten auf die Gruppe vor mir als Vorletzte ins Ziel kam, war mehr als frustrierend. Den größten Teil der Strecke lief ich alleine - niemand, der mich angefeuert/motiviert hat, niemand der mich mitgezogen hat. Auf dem letzten Kilometer Richtung Ziel kamen mir Läufer auf dem Heimweg entgegen, liefen andere Leute auf dem Gehweg und auch der Weg Richtung Zielbogen (dort fand eine Messe in der Halle statt) war auch nicht wirklich einladend. Es sah schon alles nach ENDE DER VERANSTALTUNG aus, und das, wo ich doch "so schnell wie noch nie" war. Vor lauter Frust vergaß ich noch, meine persönliche Zeit nach Zieleinlauf abzustoppen.

Auch, daß man vorab keine Info hatte, wann und wo es Getränke gibt (in der Ausschreibung stand nur "Getränk auf der Strecke und am Ziel"), enttäuschte mich sehr - erst bei Kilometer 8 und dann nochmal bei Kilometer 17. Da ich hier Trinkpausen einlegte, um 2 oder 3 halbe Becher Flüssigkeit aufnehmen zu können, verlor ich natürlich zusätzlich Zeit, wusste ja aber nicht, ob oder wann es noch eine Getränkestelle gibt. Flüssigkeit gut und schön, aber paar Obstschnitze hätte ich mir auch gewünscht, zumal ich vor dem Lauf daheim nichts mehr groß essen konnte.

Und auch, wie bereits von einem anderen Kommentator auf der Veranstalter-Homepage erwähnt: eine Toilette wäre schön gewesen. Ein Dixi-Klo hätte völlig ausgereicht, aber leider Fehlanzeige. In die Büsche schlagen ging auch nicht, aufgrund der hohen Frequentierung der Laufstrecke durch Läufer und "Normale" (andere Läufer, Radfahrer, Spaziergänger, Kinder, Hunde...)

Beim Abholen der Startnummer im Eingangsbereich fand sich kein Hinweis, wo sich die Damentoiletten befinden. Für die Herren der Schöpfung war gut ausgeschildert, wo man WC und Duschen findet.

Hätte ich mir ein Bein gebrochen auf der teilweise spiegelglatten Strecke oder wäre an Erschöpfung umgekippt: zwischen Kilometer 8 (erster Getränkestand) und Kilometer 17 (zweiter Getränkestand) habe ich weder Verantwortliche dieser Veranstaltung noch einen Sanitätsdienst gesehen - außer einen Mann, der den Wendepunkt "bewacht" hat.

Zwischenzeitlich zweifelte ich, ob ich mich denn überhaupt noch auf der richtigen Strecke befand.

Für mich war es ernüchternd, wenn auch mein schnellster Lauf; eine Wiederholung ausgeschlossen. Schade drum.

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