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Hella Hamburg Halbmarathon 2018 Sommer-Halbmarathon an Elbe und Alster

12.000 Läufer erlebten Hamburg neu: Nicht nur wegen des tollen Wetters, sondern auch durch die neue Halbmarathonstrecke entlang vieler Sehenswürdigkeiten, dem Hafen und der Alster.

Hella Hamburg Halbmarathon 2018 +
Foto: Thomas Sobczak

Heiß war es in der Hansestadt beim 24. Hella Hamburg Halbmarathon am 01. Juli 2018.

„Reeperbahn, wenn ich Dich heute so anseh‘/ Kulisse für 'n Film, der nicht mehr läuft/Ich sag Dir, das tut weh“ – Auch wenn die Hamburger Reeperbahn laut Udo Lindenberg nur noch die Kulisse für einen ausgedienten Film ist: Am Sonntag, 01. Juli 2018, bewies die Vergnügungsmeile erneut, dass sie auch eine tolle Kulisse für einen Halbmarathon sein kann. Als die letzten Töne von Lindenbergs 70er-Jahre-Hit aus den Lautsprechern verklungen waren, starteten über 12.000 Läufer von der Reeperbahn auf die 21 Kilometer lange Strecke durch die City.

Mit dabei war für Runner’s World der Fotograf Thomas Sobczak. Seine besten Bilder der Läufer, Skater und Zuschauer finden Sie in zwei großen Bilderstrecken über, in und unter diesem Artikel.

Bei schönstem Sonnenschein und warmen Temperaturen zeigte Hamburg sich von seiner besten Seite. Läufer und Skater starteten von der Reeperbahn zunächst Richtung Altona, wo sie – von vielen jubelnden Anwohnern angefeuert – dann wieder Richtung Innenstadt liefen. Mit Panoramablick auf den Hafen ging es an der Elbe entlang, durch den Wallringtunnel, wo ein DJ ordentlich Stimmung machte und schließlich einmal um die Außenalster.

Neuer Zielbereich an den Messehallen musste sich bewähren

Aufgrund der steigenden Teilnehmerzahlen – in diesem Jahr wurde erneut ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt – fand der Zieleinlauf in diesem Jahr erstmals an den Messehallen und nicht an der Rothenbaumchausses statt. Bewährt hat sich in jedem Fall der weitläufige Nachzielbereich, in dem Getränkestände und Duschen untergebracht wurden. Die dortigen Beschilderungen zur Chip-Rückgabe und zum Ausgang dürfen bis zum nächsten Jahr allerdings noch verbessert werden.

Hella Hamburg Halbmarathon 2018 +
Foto: Thomas Sobczak

Jubel gab es nicht nur bei den Profis, sondern natürlich auch bei den Hobby-Läufern.

Kenianer dominieren im Elite-Feld

Kenias Läufer haben den Hamburg-Halbmarathon dominiert, während Fabienne Amrhein gut einen Monat vor ihrem Marathon-Start bei den Europameisterschaften in Berlin eine persönliche Bestzeit erreichte. Kalipus Lomwai siegte in 61:22, Gladys Jeptepkeny gewann das Rennen mit einem Streckenrekord von 70:13 Minuten. Als Fünfte steigerte sich Fabienne Amrhein (MTG Mannheim) auf 72:55 und blieb damit erstmals unter 73 Minuten auf der 21,0975 km langen Distanz.

Bei den Männern machten die beiden Kenianer Kalipus Lomwai und Emmanuel Kiprono das Rennen unter sich aus. Lomwai gewann schließlich mit einer Steigerung seiner persönlichen Bestzeit um elf Sekunden auf 61:22. Kiprono folgte als Zweiter mit nur drei Sekunden Rückstand (61:25). Rang drei belegte mit deutlichem Abstand der Äthiopier Jiksa Tadesse in 62:19. Bester deutscher Läufer war überraschend Tobias Blum (LC Rehlingen), der sich als Elfter auf 64:38 Minuten steigerte.

Auf den Plätzen 13 und 15 platzierten sich mit Philipp Baar (65:47) und Sebastian Reinwand (beide ART Düsseldorf/67:00) zwei Läufer, die zum deutschen Marathon-EM-Team gehören. Dazwischen belegte Stefan Koch (Osnabrücker TB/66:25) Rang 14. Steffen Uliczka (TSV Kronshagen/Kieler TB) lief auf Platz 16 in 67:51.

Bei den Frauen siegt Gladys Jeptepkeny

Bei warmem Wetter wurde es bei den Frauen zwar nichts mit erhofften Zeit von unter 70 Minuten, doch Gladys Jeptepkeny verbesserte mit ihrer Siegzeit von 70:13 den erst ein Jahr alten Streckenrekord um acht Sekunden. Zwei weitere Kenianerinnen erreichten Zeiten unter 71 Minuten: Nancy Jelagat wurde in 70:18 Zweite, Milliam Ebongon folgte auf Rang drei mit 70:34. Vierte wurde die Titelverteidigerin und bisherige Streckenrekordlerin Flomena Chepchirchir (Kenia), die nach 72:28 im Ziel war.

Fabienne Amrhein zeigte, dass sie im Hinblick auf ihren EM-Start in Berlin auf einem guten Weg ist. Die 25-Jährige, die Ende April in Düsseldorf Deutsche Marathon-Meisterin wurde, verbesserte sich als Fünfte auf 72:55 Minuten. Ihre bisherige Bestzeit über die Halbmarathondistanz hatte sie vor gut einem Jahr mit 73:13 in Mainz aufgestellt.
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Autor: race-news-service.com/Jana Wagner 02.07.2018

Hier finden Sie weitere Informationen zum Hella Hamburg Halbmarathon 2019.

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