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Kenianische Siege in Las Vegas und Dallas

Vor einem Jahr wurde viel Wirbel um den neuen Las Vegas-Marathon veranstaltet. Mit einer neuen, flachen Strecke wollten die Organisatoren auf Weltrekordjagd gehen. 2,5 Millionen US-Dollar waren ausgelobt für eine neue Bestzeit – das wäre die höchste Prämie der Leichathletik-Geschichte gewesen. Doch ein Jahr später war von diesen Träumen keine Rede mehr.

Vor einem Jahr wurde viel Wirbel um den neuen Las Vegas-Marathon veranstaltet. Mit einer neuen, flachen Strecke wollten die Organisatoren auf Weltrekordjagd gehen. 2,5 Millionen US-Dollar waren ausgelobt für eine neue Bestzeit – das wäre die höchste Prämie der Leichathletik-Geschichte gewesen. Doch ein Jahr später war von diesen Träumen keine Rede mehr.

Immerhin rund 16.000 Läufer gingen in Las Vegas am frühen Morgen an den Start. Am Ende siegte wie vor einem Jahr ein Kenianer: Joseph Kahugu lief 2:16:43 Stunden und war damit fast fünf Minuten langsamer als Stephen Kiogora 2005 (2:11:56). Auch die Siegprämie fiel deutlich geringer aus als zuletzt: 15.000 Dollar bekam Kahugu im Vergleich zu 50.000 Dollar im vergangenen Jahr. Da Joseph Kahugu jedoch die mit Vorsprung ins Rennen gegangenen Elite-Frauen überholte, sicherte er sich einen zusätzlichen Jackpot von 50.000 Dollar. Diese Entscheidung war eine spannende, denn Jemima Jelagat (Kenia), die bei ihrem Debüt in 2:35:25 Stunden gewann, wurde von Kahugu erst 800 Meter vor dem Ziel überholt.

Zweikämpfe zwischen Männern und Frauen mit entsprechenden Zeitvorgaben werden bei Marathonrennen der zweiten und dritten Kategorie immer beliebter. Dadurch entsteht ein zusätzliches Spannungselement. Auch beim Dallas-Marathon holte am Sonntag der schnellste Mann die schnellste Frau ein: Kurz vor Kilometer 39 passierte der Kenianer Moses Kororia die Russin Svetlana Ponomarenko und sicherte sich dadurch neben der Siegprämie von 10.000 Dollar weitere 25.000 Dollar. Mit 2:12:04 rannte der Debütant Kororia ebenso Kursrekord wie Ponomarenko, die nach 2:29:55 Stunden im Ziel war.
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11.12.2006
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