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Transalpine-Run 450 Läufer schaffen die Alpen-Überquerung

Beim Transalpine-Run 2012 schafften es 450 Läufer, die 320 km lange Strecke mit 15.000 Höhenmetern in 8 Tagesetappen zu absolvieren.

Transalpine-Run 2012 Bild 1 +
Foto: Lars Schneider

Die Sieger Transalpine-Run 2012: Iker Karrera (vorne) und Philipp Reiter (hinten).

Am Samstag, den 8. September, endete der TRANSALPINE-RUN 2012 mit einem emotionalen Zieleinlauf in Sexten in Südtirol. Die 8. Austragung des legendären Etappenrennens war aber nicht nur wegen seiner Rekordlänge von 320 Kilometern und 15.000 Höhenmetern ein Event der Superlative: Noch nie war das Teilnehmerfeld mit Läufern aus 32 Nationen so international besetzt und noch nie war es so hart als Team die Ziellinie zu überqueren. Umso mehr freuten sich jene 450 Läufer, die nach 8 Tagen das begehrte Finisher-Shirt überstreifen durften.

Die acht Tagesetappen von durchschnittlich 40 Kilometern und 1.900 Höhenmetern forderten von Beginn an alles von den Läufern. Zahllose Gipfel und steinige Trails galt es zu bewältigen, imposante Schluchten und Grate zu passieren, außerdem mahnte das wechselhafte Wetter zur Vorsicht: Erst erforderten Regen, Wind und extrem matschige Pfade speziell bergab eine gute Technik und griffige Schuhe, in der zweiten Wochenhälfte dann sehr niedrige Temperaturen am Start und Sonnenschein tagsüber die Anpassungsfähigkeit der Athleten und ihrer Bekleidung.
Neben der Strecke und dem Wetter sieht Renndirektorin Uta Albrecht jedoch eine weitere Herausforderung in dem Konzept des Teamstarts: "Der TRANSALPINE-RUN führt die Teilnehmer in eine Ausnahmesituation, die Körper und Geist gleichermaßen an ihre Grenzen treibt. Im Verlauf des Rennens wird der Teamgeist auf die Probe gestellt, denn oft zeigt sich erst auf der Strecke, wie schwer es ist, Rücksicht zu nehmen und manchmal auch den eigenen Ehrgeiz zu zügeln. Die Emotionen, die ein solches Rennen freisetzt, schweißen die Teilnehmer zusammen. Am glücklichsten sind diejenigen, die am letzten Tag zusammen mit ihrem Partner über die Ziellinie laufen.“
Von 300 gestarteten Zweier-Teams, beendeten schließlich 175 Paare das Rennen gemeinsam, 82 Läufer mussten sich nach dem Ausscheiden ihres Teampartners als Individual-Finisher feiern lassen. Mit sieben Etappensiegen in Folge und zwei Streckenrekorden bildeten Philipp Reiter (GER) und Iker Karrera (ESP) das stärkste Zweiergespann. Das Team sicherte sich nach insgesamt 31:53 Stunden den Gesamtsieg des TRANSALPINE-RUN 2012. Die meisten Finisher kamen aus Deutschland, gefolgt von Spanien. Aber auch Läufer aus Israel, Australien, Japan oder Brasilien gehörten zu den glücklichen Alpencrossern.
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Autor: TRANSALPINE-RUN 18.09.2012

Hier finden Sie weitere Informationen zum Transalpine-Run 7. Etappe 2018.

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