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Ebbser Koasamarsch 2018 950 Starter sorgen für Teilnehmerrekord bei der 49. Auflage

Isaac Kosgei und Claudia Rosegger sicherten sich den Österreichischen Meistertitel im Bergmarathon. Der Start erfolgte bereits zu früher Stunde.

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Foto: freundderberge

Spektakuläre Trails galt es beim Ebbser Koasamarsch zu bewältigen.

Vier Wanderstrecken und drei Trailrun-Distanzen wurden den Sportlern beim 49. Ebbser Koasamarsch angeboten. Während die Wanderer bereits um 6:00 Uhr auf die Strecke gingen, starteten die Läufer um 7:00 Uhr. Das Verhältnis zwischen Läufer und Wanderer war ausgeglichen, wie Jürgen Sevignani vom WSV Ebbs mitteilte. Der strahlende Sonnenschein sowie die einmalige Kulisse des Kaisertals trugen dazu bei, dass die Teilnehmer die 49. Auflage wohl noch lange in Erinnerung behalten werden. Das Highlight des diesjährigen Ebbser Koasamarschs stellte der Koasa-Marathon über 44 Kilometer mit 2.100 Höhenmeter dar, in dessen Rahmen die Österreichischen Meisterschaften im Bergmarathon ausgetragen wurden. Der in Linz lebende Kenianer Isaac Kosgei gewann und stellte gleichzeitig einen neuen Streckenrekord auf. Den Damen-Titel errang derweil Claudia Rosegger.

Die schönsten Bilder vom 49. Ebbser Koasamarsch finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Über die längste Distanz des Tages, die die Österreichischen Meisterschaften im Bergmarathon beinhaltete, kamen 103 Läufer ins Ziel. Als erster Trailrunner hatte Isaac Kosgei (TGW Zehnkapf-Union) die Herausforderung gemeistert. Er gewann in 4:03:19 Stunden und verbesserte so den bestehenden Streckenrekord. Mit nur 50 Sekunden Rückstand folgte Mario Weiß (ULC – Riverside Mödling, 4:04:09 Stunden) auf Rang zwei. Dritter wurde Stefan Schriebl (LTV Köflach) in 4:23:31 Stunden. Bei den Damen setzte sich Claudia Rosegger (Kolland Topsport Gaal, 4:55:30 Stunden) durch. Sie gewann vor Elisabeth Smolle (TV Köflach, 4:59:28 Stunden) und Claudia Wimmer (LG St. Wolfgang), die nach 5:51:27 Stunden ins Ziel kam und so eine knappe Stunde Rückstand auf Rosegger hatte.

Christan Kreidl und Kim Schreiber beim Koasa-Classic Run vorn

Den Koasa-Classic Run mit einer Länge von 33 Kilometern und 1.730 zu überwindenden Höhenmetern konnte Christan Kreidl (Racing Team Mountainshop Hörhager) in 3:28:17 Stunden für sich entscheiden. Franz-Josef Kisch (Alptraum Oberstdorf) folgte nach 3:37:38 Stunden auf Rang zwei. Dritter wurde Roland Rieder (Wave Tri Team Ts Wörgl, 3:50:11 Stunden). Die schnellsten drei Frauen unter 89 Finisher waren Kim Schreiber (LG Bamberg, 4:21:56 Stunden), Vroni Heidrich (Bergzeit Running, 4:45:35 Stunden) und Emily Hargreaves (Lytham St. Annes Road Runners, 4:51:09 Stunden). Die kürzeste angebotene Trailrunning-Distanz des Tages stelle der Koasa-Halbmarathon dar. Auf den 21,1 Kilometern hatten die Läufer 1.000 Höhenmeter zu bewältigen. Am besten gelang dies Florian Kaindl (Mayrhofner Bergbahnen), der in 1:49:10 Stunden vor Johannes Stimpfle (Stizlshigh Brixental Connection, 1:50:46 Stunden) und Jonas Siegel (WSV Schönsee, 1:52:23 Stunden) gewann. Der Sieg bei den Damen ging an Sophia Moosbrugger (Asics Frontrunner Austria). Sie benötigte 2:09:35 Stunden und verwies Brigitte Stubner (RC-Obus, 2:13:48 Stunden) und Geli Egger (Bergfexn/Gnus, 2:14:29 Stunden) so auf die Plätze zwei und drei. Insgesamt kamen 112 Halbmarathon-Läufer ins Ziel.

50-jähriges Jubiläum beim Ebbser Koasamarsch 2019

Der Ebbser Koasamarsch 2018 wusste mit einem neuen Teilnehmerrekord, einem neuen Streckenrekord und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm zu überzeugen. So trat auch die Bundesmusikkapelle mit einem Platzkonzert auf. Für die 50-jährige Jubiläumsveranstaltung im kommenden Jahr hat das Veranstaltungsteam rund um den WSV Ebbs bereits verschiedene besondere Einfälle angekündigt. Die Teilnehmer dürfen schon jetzt gespannt sein.
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Autor: Jonas Müller 18.06.2018

Hier finden Sie weitere Informationen zum Ebbser Koasa-Marathon 2018.

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