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Diamond-League-Meeting Stockholm 2019 Alina Reh läuft in Stockholm Bestzeit

Bei ihrer Diamond-League-Premiere überzeugte die 22-jährige Läuferin des SSV Ulm 1846 und lief auf Anhieb persönliche Bestzeit.

Alina Reh +
Foto: Norbert Wilhelmi

Alina Reh verbesserte ihre 5.000-Meter-Bestzeit in Stockholm.

Am Donnerstag, den 30. Mai feierte die 22-jährige Alina Reh im altehrwürdigen Stockholmer Olympiastadion ihre Diamond-League-Premiere. Gleich bei ihrem ersten Rennen gelang ihr die Verbesserung ihrer 5.000-Meter-Bestzeit. Die Langstreckenläuferin des SSV Ulm 1846 zeigte in einem internationalen Top-Feld ein herausragendes Rennen und kam so bereits nach 15:04,10 Minuten ins Ziel. Mit dieser Zeit kam sie auf den elften Rang. Der Sieg ging hingegen an Agnes Tirop aus Kenia, die 14:50,82 Minuten benötigte und somit gut 13 Sekunden schneller als die Laichingerin war.

Obiri stürzt und versperrt Reh den Weg

Bis kurz vor Schluss durfte sogar auf die erste Zeit Alina Rehs unter 15 Minuten gehofft werden. Als Hellen Obiri, die vor eineinhalb Wochen noch ihr 10-Kilometer-Straßenlauf-Debüt beim Great Manchester Run gefeiert hatte, nach rund 4.000 Meter stürzte, musste Reh ausweichen, sodass sie den Anschluss an die Spitzengruppe verlor. Trotz eines finalen Kilometers in exakt drei Minuten blieb ihr eine noch schnellere Zeit am Ende verwehrt. Ein Grund hierfür war auch der Gegenwind, der den Läuferinnen das Rennen auf der Gegengeraden Runde für Runde erschwerte. Ihre persönliche Bestzeit unterbot sie dennoch um knapp sechs Sekunden. Nach dem Rennen meinte sie: „Klar wäre es mir lieber gewesen, wenn die 14 vorn gestanden hätte. Ich glaube auch, dass ich diese Zeit heute in den Beinen hatte. Doch unzufrieden bin ich trotzdem nicht. Es war eine tolle Erfahrung.“

Über Essen nach Doha

Bei einem möglichen weiteren Start bei einem Diamond-League-Meeting-Rennen ist ihr eine noch schnellere Zeit zweifelsohne zuzutrauen. Nun hat Reh jedoch erst einmal andere Ziele vor Augen. „Auch wenn es sehr unrhythmisch war, hat es großen Spaß gemacht. Nun freue ich mich auf die 10.000-Meter-DM am kommenden Wochenende“, sagte Alina Reh nach dem Rennen. In Essen möchte sie nun die WM-Norm von 31:50,00 Minuten angreifen. Die Norm über die halbe Distanz hat sie nun bereits zum zweiten Mal innerhalb von knapp zwei Wochen unterboten. Die globalen Titelkämpfe werden vom 28. September bis 6. Oktober in Doha in Katar stattfinden.
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