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Vorschau Cross-EM 2018 Beide Titelverteidiger starten bei der Cross-EM

Florian Orth geht als bester Deutscher neben dem Titelverteidiger Kaan Kigen Özbilen bei der Cross-EM an den Start.

Cross-EM 2018 Tilburg +
Foto: photorun.net

Aus deutscher Sicht hat Florian Orth die besten Chancen auf den Sieg im Rennen der Männer.

Beide Titelverteidiger werden am 9. Dezember 2018 bei den Crosslauf-Europameisterschaften im holländischen Tilburg an den Start gehen: Die aus Kenia stammenden Kaan Kigen Özbilen und Yasemin Can gewannen vor einem Jahr im Trikot der Türkei die Goldmedaillen. Can könnte es in Tilburg als erster Frau gelingen, diesen kontinentalen Cross-Titel zum dritten Mal in Folge zu gewinnen. Mit einem großen Team von 30 Läufern - darunter auch die Starter in den beiden Nachwuchs-Wettbewerben der unter 23- und unter 20-Jährigen - geht der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) in die diversen Rennen. Angeführt werden die DLV-Teams von Florian Orth und Elena Burkhard. Die Medaillen-Garanten der vergangenen Jahre, Alina Reh (SSV Ulm) und Konstanze Klosterhalfen (Bayer Leverkusen), die immer wieder in den Nachwuchsrennen beeindruckt hatten, gehen in diesem Jahr nicht bei der Cross-EM an den Start.

Die Spitze der Männer ist breit aufgestellt

Über die 10,3-km-Distanz könnte es am Sonntag bei den Männern ein spannendes Rennen geben. Denn Titelverteidiger Kaan Kigen Özbilen trifft nicht nur auf seine beiden starken Landsleute Aras Kaya, der vor zwei Jahren Cross-Europameister war, und Langstrecken-Spezialist Polat Kemboi Arikan, der 2016 den EM-Titel über 10.000 m gewonnen hatte, sondern auch auf eine Reihe weiterer Topläufer. Darunter sind die beiden Italiener Yemaneberhan Crippa und Daniele Meucci. Crippa war bei der EM in Berlin im vergangenen Sommer Dritter über 10.000 m, Meucci hatte 2014 bei der EM Gold im Marathon gewonnen.

Ins Rennen gehen in Tilburg auch der Silbermedaillengewinner des vergangenen Jahres, Adel Mechaal (Spanien), und die norwegischen Ingebrigtsen-Brüder Filip und Henrik. Der jüngere Jakob Ingebrigtsen geht im Wettbewerb der unter 20-Jährigen als Titelverteidiger und großer Favorit an den Start. Im Rennen der Männer könnte auch der britische Marathonläufer Dewi Griffiths eine Rolle spielen.

Florian Orth mit den besten Chancen im deutschen Team

Für die deutschen Läufer wird es schwierig, in dem starken Feld eine gute Platzierung zu erreichen. Die besten Chancen hat voraussichtlich Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg), der 2015 schon einmal Rang 19 erreicht hatte. Simon Boch (LG Telis Finanz Regensburg), Konstantin Wedel (LAC Quelle Fürth), Jannik Arbogast (LG Region Karlsruhe) und Philipp Reinhardt (LC Jena) gehören ebenfalls zum deutschen Männer-Team.

Favoritin Yasemin Can mit Chance auf Hattrick

Im vergangenen Jahr war Yasemin Can in Samorin (Slowakei) als zweiter Frau in der Geschichte der Cross-EM eine Titelverteidigung gelungen. Dies hatte vor ihr nur Fionnuala McCormack (Irland) geschafft, die dieses Mal nicht am Start sein wird. Can könnte nun als Erste einen Hattrick erreichen. Die Türkin ist über die 8,3-km-Distanz als Favoritin anzusehen.

Gute Form zeigte in diesem Jahr Susan Krumins. Die Holländerin gewann bei den Europameisterschaften in Berlin über 10.000 m die Silbermedaille und hat jetzt natürlich einen gewissen Heimvorteil. Zwei weitere Medaillengewinnerinnen aus Berlin werden ebenfalls in Tilburg starten: Fabienne Schlumpf (Schweiz) und Karoline Grovdal (Norwegen) gewannen bei der EM Silber und Bronze über 3.000 m Hindernis. Grovdal war im vergangenen Jahr zudem Dritte bei der Cross-EM. Mit der Französin Sophie Duarte geht die Cross-Europameisterin von 2013 an den Start.

Fünf Läuferinnen starten für Deutschland

Das deutsche Frauen-Team wird von der 3.000-m-Hindernis-Spezialistin Elena Burkard (LG Farbtex Nordschwarzwald) angeführt, die vor einem Jahr bei der Cross-EM bereits einen starken fünften Platz belegt hatte. Marathonläuferin Fabienne Amrhein (MTG Mannheim), Hanna Klein (SG Schorndorf 1846), Deborah Schöneborn und Caterina Granz (beide LG Nord Berlin) komplettieren das Team.
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Autor: race-news-service.com 07.12.2018
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