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Houston-Marathon 2019 Brigid Kosgei bestätigt starke Entwicklung mit Sieg in Houston

Brigid Kosgei sorgte für die hochkarätigste Leistung bei den Rennen in Houston. Die Kenianerin gewann das Rennen über die „halbe Distanz“ mit einer Weltklassezeit von 65:50 Minuten.

Brigid Kosgei setzte in Houston ihren Höhenflug fort. +
Foto: photorun.net

Brigid Kosgei setzte in Houston ihren Höhenflug fort.

Brigid Kosgei sorgte für die hochkarätigste Leistung bei den Rennen am Sonntag in Houston, wo parallel sowohl ein Halbmarathon als auch ein Marathon veranstaltet wurde. Die Kenianerin gewann das Rennen über die „halbe Distanz“ mit einer Weltklassezeit von 65:50 Minuten und bestätigte damit ihren starken Aufwärtstrend aus dem vergangenen Jahr. Kosgei verbesserte ihre persönliche Bestzeit in Houston um 45 Sekunden, stellte einen Streckenrekord auf und wurde in den USA zur elftschnellsten Läuferin aller Zeiten über die 21,0975-km-Distanz. Es war zugleich die schnellste je auf amerikanischem Boden gelaufene Zeit.

Nachdem eine fünfköpfige Spitzengruppe den 10-km-Punkt in 31:33 Minuten passiert hatte, setzten sich Brigid Kosgei und ihre Landsfrau Fancy Chemutai - mit einer Bestzeit von 64:52 die zweitschnellste Halbmarathonläuferin aller Zeiten - von ihren Konkurrentinnen ab. Bald nach der 15-km-Marke konnte dann auch Chemutai dem Tempo von Kosgei, die im vergangenen Oktober den Chicago-Marathon in der Weltklassezeit von 2:18:35 Stunden gewonnen hatte, nicht mehr folgen. Am Ende hatte Kosgei mit 65:50 Minuten eine erste starke Jahresweltbestzeit aufgestellt und den bisherigen Streckenrekord ihrer Landsfrau Mary Wacera, die vor drei Jahren in Houston 66:29 gelaufen war, klar unterboten. Brigid Kosgeis Saisonhöhepunkt im ersten Halbjahr 2019 wird der London-Marathon Ende April sein.

Fancy Chemutai wurde in Houston mit deutlichem Rückstand in 66:48 Zweite vor der Äthiopierin Ruti Aga, die nach 66:56 im Ziel war. Auf den Plätzen vier und fünf folgten Monicah Ngige (Kenia/67:29) und Emily Sisson (USA/67:30). Sechste wurde die Berlin-Marathon-Siegerin Gladys Cherono (Kenia) mit 67:37.

Im Vergleich nicht ganz so hochklassig aber dafür spannender war das Rennen der Männer. An der 20-km-Marke liefen noch vier Athleten gemeinsam in der Spitzengruppe. Sie belegten am Ende auch die ersten vier Ränge: Der Äthiopier Shura Kitata, der 2017 den Mainova Frankfurt-Marathon gewonnen hatte, gewann in 60:11 Minuten. Hinter dem 22-Jährigen folgten Jemal Yimer (Äthiopien/60:14), Bedan Karoki (Kenia/60:18) und Gabriel Geay (Tansania/60:26). Als Achter überzeugte der Brite Dewi Griffiths nach langwierigen Verletzungsproblemen mit 61:44.

Den Marathon gewann Albert Korir (Kenia) in 2:10:02 mit nur sechs Sekunden Vorsprung vor dem Äthiopier Yitayal Atnafu und Justus Kimutai (Kenia), der nach 2:10:25 im Ziel war. Schnellste Frau war Biruktayit Degefa. Die Äthiopierin gewann mit einer persönlichen Bestzeit von 2:23:28 Stunden vor ihren Landsfrauen Belaynesh Fikadu (2:26:41) und Meseret Belete (2:26:56). Nicht ins Ziel kam bei ihrem Marathon-Comeback Kara Goucher. Die US-Amerikanerin passierte die Halbmarathon-Marke nach 1:18:19 Stunden und gab nach 30 km auf.

Cosmas Lagat und Worknesh Alemu gewinnen warmen Mumbai-Marathon

Bei sehr warmen Wetterbedingungen mit einer Start-Temperatur von 23 Grad Celsius gewann Cosmas Lagat (Kenia) den Mumbai-Marathon in 2:09:15 Stunden vor den Äthiopiern Aychew Bantie (2:10:05) und Shumet Akalnew (2:10:14). Der im Vorfeld als Favorit gehandelte Abera Kuma (Äthiopien) kam als Siebenter nach 2:13:10 ins Ziel.

Bei den Frauen gab es beim bedeutendsten indischen Marathonrennen einen äthiopischen Dreifach-Triumph: Worknesh Alemu siegte in 2:25:45 vor Amane Gobena (2:26:09) und Birke Debele (2:26:39).
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Autor: race-news-service.com 21.01.2019

Hier finden Sie weitere Informationen zum Houston Marathon 2020.

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