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WM-Aktuell David Rudisha überragt über 800 Meter

Weltrekordler Rudisha wird seiner Favoritenrolle bei der WM gerecht. Gesa Felicitas Krause überzeugt im Hindernislauf.

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Foto: photorun.net

David Rudisha gewinnt den WM-Titel im Alleingang.

Im Alleingang hat sich David Rudisha bei der Leichtathletik-WM in Daegu (Südkorea) den 800-m-Titel gesichert. Der Kenianer gewann das Rennen in beeindruckenden 1:43,91 Minuten. Vom Start weg übernahm der erst 22-Jährige, der im vergangenen Jahr den Weltrekord auf 1:41,01 Minuten geschraubt hatte, die Führung und ließ keinen an sich vorbei.

Für David Rudisha war dieser Sieg eine späte Genugtuung, denn schon im Vorfeld der WM in Berlin galt er 2009 als einer der großen Favoriten. Doch damals verpasste er das Finale, weil er noch nicht erfahren genug war. Seitdem er dort im Halbfinale ausgeschieden war, hat er kein einziges Rennen mehr verloren.

„Ich wollte keinen Fehler machen, deswegen bin ich sofort an die Spitze gegangen und habe das Rennen kontrolliert. Trotzdem habe ich mir dabei noch Kraft aufgehoben für die letzten 150 Meter“, sagte David Rudisha, der nun noch bei ein paar Leichtathletik-Meetings an den Start gehen möchte. „Dabei“, so kündigte der Kenianer an, „will ich meine Bestzeit unterbieten.“ Was natürlich in diesem Fall nichts anderes heißt als: Rudisha wird den Weltrekord angreifen. Hinter dem Ausnahmeläufer belegte Abubaker Kaki (Sudan) mit 1:44,41 Minuten den zweiten Platz, gefolgt vom früheren Olympiasieger Yuriy Borzakovskiy (Russland/1:44,49).

Ebenfalls fast durchweg an der Spitze lief die Siegerin des 3.000-m-Hindernis-Finales: Überraschend sicherte sich Yuliya Zaripova (Russland) gegen die stärker eingeschätzten Kenianerinnen das Gold, nachdem sie vor zwei Jahren in Berlin bereits WM-Silber gewonnen hatte. Dabei erzielte Yuliya Zaripova in 9:07,03 Minuten auch noch eine Jahresweltbestzeit. „Mit stärkerer Konkurrenz hätte ich den Weltrekord angreifen können“, erklärte die Siegerin. Auch der zweite Rang von Habiba Ghribi war eine Überraschung. Die Läuferin aus Tunesien stellte mit 9:11,97 einen nationalen Rekord auf. Auf Rang drei folgte dann die vermeintliche Favoritin, Milcah Chemos (Kenia), mit deutlichem Abstand in 9:17,16.

Hervorragend schlug sich bei ihrer ersten großen Meisterschaft Gesa Felicitas Krause (Eintracht Frankfurt), die in 9:32,74 Minuten auf Rang neun sogar noch eine persönliche Bestzeit erreichte. Sie ist damit die mit Abstand beste deutsche Läuferin bei dieser Weltmeisterschaft.
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Autor: race-news-service.com 30.08.2011
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