Top Themen: Laufkalender: Alle Läufe auf einen Blick | Neuen Lauf eintragen | Individuelle Trainingsplanung und -beratung | Laufen

Gesa Felicitas Krause Deutschlands Hoffnungsträgerin auf der Langstrecke

Gesa Felicitas Krause wird bei der Leichtathletik-WM mit Juniorinnen-Europarekord belohnt.

01092011_Gesa_Krause_WM_Daegu +
Foto: photorun

Gesa Felicitas Krause lief in Daegu ein tolles WM-Debüt und gibt dem deutschen Langstreckenlauf eine neue Perspektive.

Deutschland hat im Frauen-Langstreckenlauf wieder eine Perspektive: Gesa Felicitas Krause stellte am Dienstagabend bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Daegu einen Juniorinnen-Europarekord über 3.000 m Hindernis auf. Dass sie – natürlich als einzige deutsche Läuferin – überhaupt ins Finale gekommen war bei ihrer ersten großen Meisterschaft, war schon eine außerordentliche Leistung. Im Endlauf schlug sie sich gegen Weltklasse-Konkurrentinnen bravourös und erreichte nach 9:32,74 Minuten auf Rang neun das Ziel. Damit hatte sie die bisherige Bestmarke der Norwegerin Karoline Bjerkeli Grovdal, die vor vier Jahren 9:33,17 Minuten gelaufen war, knapp unterboten.

Erst Anfang August hatte sich die 19-jährige Läuferin der Eintracht Frankfurt mit einer deutlichen Steigerung auf 9:35,97 Minuten beim Diamond League-Meeting in London für die WM qualifiziert. Im Vorlauf verbesserte sie sich dann als Dritte leicht auf 9:35,83 und im Finale war sie knapp drei Sekunden schneller. Bei der Junioren-Europameisterschaft in Tallin hatte Gesa-Felicitas Krause im Juli bereits Gold gewonnen.

„Diese Weltmeisterschaften waren eine tolle Erfahrung für mich und eine große Motivation für das Training“, sagte Gesa Felicitas-Krause, die vom früheren Marathon-Bundestrainer Wolfgang Heinig trainiert wird, der Ehemann der ehemaligen Weltklasse-Marathonläuferin Katrin Dörre-Heinig. Das nächste große Ziel von Gesa Felicitas Krause sind nun die Olympischen Spiele in London 2012, wo eine weitere Finalteilnahme das Ziel ist.

„Ich werde viel trainieren für Olympia und dann hoffentlich frühzeitig die Norm schaffen. Ich denke, ich werde 2012 größeres Potenzial haben als jetzt“, sagte die 19-Jährige, die in der Regel 80 bis 90 km pro Woche trainiert. „In Spitzenwochen waren es aber auch schon einmal 150 km.“ Manche Trainingseinheiten absolviert sie auch zusammen mit Heinigs Tochter Katharina, die frühzeitig zum Marathon gewechselt ist. „Aber ihr Training ist natürlich ein ganz anderes als meines.“

Jetzt noch besser laufen: aktuelle Lauftipps, News und Tests >>

Autor: race-news-service.com 01.09.2011
Lesen Sie auch: Laufen für krebskranke Kinder in Palästina
Kostenloser Newsletter
Mehr zu Laufevents
Streckenrekorde für Tsedat und Shone
Guteni Shone Siegerin Sevilla-Marathon 2019

Foto: www.photorun.net

Bei den Marathons in Sevilla und Hongkong fielen am Sonntag, den 17. Februar jeweils beide... ...mehr

Amanal Petros debütiert in 63:30 Minuten
Amanal Petros läuft EM-Norm über 10.000 Meter

Foto: Tomas Ortiz Fernandez

Nur zwei Kenianern musste sich der 23-jährige Amanal Petros bei seinem Halbmarathon-Debüt ... ...mehr

Teilnehmer-Rekord bei Top-Wetter
Lozärner Cross Luzern 2019

Foto: Veranstalter

360 Finisher sorgten bei der vierten Ausgabe des Crosslaufs in Luzern für einen neuen Reko... ...mehr

Sie sind hier: >> >> >>Deutschlands Hoffnungsträgerin auf der Langstrecke
(©) Motor Presse Hearst GmbH & Co KG Verlagsgesellschaft