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Silvesterlauf aktuell Edwin Soi siegt zum vierten Mal in Bozen

Zum vierten Mal siegte Edwin Soi beim hochkarätig besetzten Silvesterlauf in Bozen. Plus: Alle wichtigen Silvesterläufe im Überblick.

Silvesterlauf in Bozen +
Foto: Daniele Mosna / Boclassic

Edwin Soi gewinnt in Bozen knapp vor Wilson Kiprop.

Zum vierten Mal hat Edwin Soi den prestigeträchtigen Silvesterlauf in Bozen gewonnen. Der Olympiadritte von 2008 aus Kenia stahl beim Boclassic in Südtirol gleich zwei amtierenden Weltmeistern die Show und siegte vor Wilson Kiprop (Kenia) und Imane Merga (Äthiopien). Bei den Frauen wiederholte die dreifache Weltmeisterin Vivian Cheruiyot ihren Vorjahressieg vor 15.000 Zuschauern.

Die 37. Auflage des Boclassic war fest in kenianischer Hand. Cheruiyot und Soi sorgten für die Erfolge Nummer 19 und 20 für ihr Land beim bestbesetzten Silvesterlauf der Welt. Kenia gelang damit zum insgesamt fünften Mal ein Doppelsieg bei dem Rennen.

In dem spannenden Rennen über 10 km fiel die Entscheidung auf den allerletzten Metern. Der Halbmarathon-Weltmeister Wilson Kiprop, der praktisch das ganze Rennen geführt hatte, wurde am Ende von seinem Landsmann Edwin Soi noch abgefangen. Soi benötigte für die 10 km 28:17 Minuten. Das ist die schnellste Siegerzeit seit 1998. Kiprop lief sogar persönliche Bestzeit über 10 km (28:18). Für den Olympiadritten Soi war es bereits der vierte Triumph in Bozen. Damit fehlt dem 25-Jährigen nur noch ein Erfolg, um mit dem Bozener Rekordsieger Serhiy Lebid (Ukraine) gleich zu ziehen. Der neunfache Cross-Europameister musste sich dieses Mal mit Rang sieben begnügen. Vorjahressieger und Cross-Weltmeister Imane Merga hielt nur gut die Hälfte des Rennens mit den beiden Kenianern mit. Schließlich belegte er mit einem Rückstand von 41 Sekunden Rang drei (28:57 Minuten). Vierter wurde der Marokkaner Abdelaziz El Idrissi mit 28:59 vor dem Franzosen Abdelhatif Meftah (29:02).

Bei den Frauen sorgte die 5000-m-Weltmeisterin Vivian Cheruiyot für einen standesgemäßen Sieg. Allerdings blieb die erst 20-jährige äthiopische Juniorin Asfera Godfay in dem 5-km-Lauf bis ins Ziel an den Fersen von Cheruiyot. Das lag auch am eher langsamen Rhythmus des Rennens. In 16:03 Minuten blieb Cheruiyot fast eine halbe Minute über dem Streckenrekord der Deutschen Kathrin Ullrich aus dem Jahr 1991. Dafür versprach Cheruiyot, im nächsten Jahr mit einer stärkeren Vorstellung wiederkommen zu wollen. Godfay wurde schließlich in 16:04 Minuten Zweite. Rang drei ging an die Lokalmatadorin Silvia Weissteiner (Italien) mit 16:14. Vierte wurde Fatna Maraoiu (Italien/16:27), Platz fünf belegte Ana Dias (Portugal/16:29).


Alle wichtigen Silvesterläufe im Überblick
Silvesterläufe aktuell +
Foto: Josef Rüter

Flächendeckend fanden in Deutschland Silvesterläufe statt. Unser Bild stammt aus München.

Fest in äthiopischer Hand
Fest in äthiopischer Hand war der Silvesterlauf in Trier. Musnet Geremew siegte in 22:37 Minuten vor seinen Landsleuten Bane Tola, Yigrem Demelash (beide 22:39) und Taye Damte Kuashu (22:43). Schnellste Frau über die 5-km-Distanz war die 22-jährige Almensch Belete. Rang zwei belegte Corinna Harrer (LG Telis Regensburg) in 16:04.

Zu den Fotos vom Trierer Silvesterlauf klicken Sie hier.

Zum 30. Mal über die Bundesstraße 1
Zum dreißigsten Mal machten sich in Westfalen die Silvesterläufer auf den Weg über die Bundesstraße 1 von Werl nach Soest. Mit Nieselregen und den Anfeuerungen vieler Zuschauer wurden gut 3.600 Läufer an der Werler Stadthalle auf die 15-km-Strecke geschickt, rund 500 mehr als im Vorjahr. Sabrina Mockenhaupt, die das Rennen der Frauen klar dominierte, überquerte nach 53:37 Minuten die Ziellinie auf dem überfüllten Soester Marktplatz.

Ausführliche Informationen und 200 Fotos vom Silvesterlauf Werl-Soest finden Sie hier.

Überraschungssieger Julian Flügel
In Bietigheim gab es in einem rein national ausgelegten Männer-Eliterennen einen Überraschungssieger: Der 25-jährige Julian Flügel (PSV Grün-Weiß Kassel) war der schnellste Athlet im Feld der insgesamt gut 3.000 Läufer. Er gewann über die 11,2-km-Distanz in 33:32 Minuten klar vor Christian Glatting (TV Wattenscheid/33:41) und Zelalem Martel (LG Neckar-Enz/33:45).

Schnellste Frau war die aktuelle Wien-Marathon-Siegerin Fate Tola. Die Äthiopierin, die in Deutschland lebt und Trainingspartnerin von Irina Mikitenko ist, setzte sich souverän in 37:28 Minuten vor Simret Restle-Apel (PSV Grün-Weiß Kassel/33:08) und Susanne Hahn (SV Schlau.com Saarbrücken/38:22) durch.

Unsere ausführliche Fotogalerie vom Bietigheimer Silvesterlauf finden Sie hier.

Schnee in München
Beim MRRC Silvesterlauf in München liefen die Silvesterläufer im Schneegestöber durch das Olympiagelände. Die eindrucksvollen Fotos vom Münchener Rennen finden Sie hier.

1.052 Läufer beim 33. Gippinger Stauseelauf
Deutlich über tausend Läufer waren beim 33. Gippinger Stauseelauf unterwegs. Fotos und Ergebnisse liefern wir hier.

Mikitenko Dritte in Peuerbach
Beim Silvesterlauf im oberösterreichischen Peuerbach beendete Irina Mikitenko das Jahr 2011 mit einem dritten Platz. Zum Bericht vom hochklassig besetzten Rennen klicken Sie hier.

454 Silvesterläufer in Egenhofen
Auch in Egenhofen trotzten die Läufer Nässe und Schnee. Die Fotos vom Rennen finden Sie hier.

Schlechtes Wetter und gute Stimmung in Pfalzdorf
Der Pfalzdorfer Sylvesterlauf war wieder einmal ein riesiger Spaß für die 2.600 Aktiven und die vielen Zuschauer. Über 10 km siegte Thorsten Graw vom TV Wattenscheid 01 in 30:43 Minuten.

Alle Infos und viele Fotos vom Pfalzdorfer Sylvesterlauf
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Autor: race-news-service.com / Redaktion runnersworld.de 02.01.2012
Lesen Sie auch: Doppel-Streckenrekord bei 45. Austragung
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