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Dubai-Marathon 2019 Ex-Sieger Berhanu und Degefa kehren zurück

Der erste wirklich hochkarätige Marathon des Jahres findet am 25. Januar in Dubai statt. Auf der superflachen Strecke ist mit absoluten Weltklassezeiten zu rechnen.

Mit Lemi Berhanu kehrt der Sieger des Rennens 2015 nach Dubai zurück. +
Foto: Standard Chartered Dubai Marathon

Mit Lemi Berhanu kehrt der Sieger des Rennens 2015 nach Dubai zurück.

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Was die Breite in der Spitze angeht, sorgte das Rennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten in den vergangenen Jahren immer wieder für Ausnahme-Ergebnisse. 2018 blieben in Dubai sieben Männer unter 2:05 Stunden und vier Frauen liefen Zeiten von unter 2:20 - beides ist einmalig im Marathon. Auf der superflachen Strecke ist auch am 25. Januar bei der 20. Auflage des Rennens mit absoluten Weltklassezeiten zu rechnen.

Die Veranstalter haben jetzt die Verpflichtung zweier ehemaliger Sieger aus Äthiopien bekannt gegeben: Lemi Berhanu und Worknesh Degefa. Athleten aus Äthiopien haben in den vergangenen Jahren den Standard Chartered Dubai-Marathon dominiert. Und daran wird sich wohl auch am 25. Januar nichts ändern. Der 25-jährige Berhanu hatte das Rennen vor vier Jahren in 2:05:28 gewonnen. Ein Jahr später steigerte sich der Äthiopier in Dubai zwar auf seine nach wie vor aktuelle Bestzeit von 2:04:33, musste sich dabei jedoch mit Rang zwei begnügen. Im vergangenen September gewann er den Hengshui-Marathon in China mit 2:08:51.

Worknesh Degefa überraschte ihre starken Konkurrentinnen vor zwei Jahren, als sie in Dubai zu einem Sieg in ihrem Marathon-Debüt stürmte. Die 28-jährige Äthiopierin lief damals 2:22:36 Stunden. Auch ihr gelang ein Jahr später die Titelverteidigung trotz einer deutlichen Steigerung nicht. 2018 war Degefa in Dubai mit ihrer persönlichen Bestzeit von 2:19:53 Vierte. „Es ist ungewöhnlich, dass eine Läuferin die 2:20-Marke unterbietet und dann nicht gewinnt“, sagt Dubais Race-Direktor Peter Connerton. „Aber das zeigt die Qualität unserer Elitefelder. Wer in Dubai antritt, der weiß, dass er in Topform sein muss, um auf das Podest zu kommen.“

Ursprünglich sollte auch Feyisa Lilesa in Dubai starten. Der äthiopische Marathon-Olympia-Zweite von Rio 2016 hatte sich nach den Spielen aus politischen Gründen in die USA abgesetzt. Im vergangenen Herbst kehrte er jedoch wieder in seine Heimat zurück. Zum Start in Dubai, wo er 2015 als Vierter 2:06:35 gelaufen war, wird es aber wohl aufgrund von schwacher Form nicht kommen.
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10.01.2019

Hier finden Sie weitere Informationen zum Dubai-Marathon 2020.

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