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Corsa della Bora, Triest Florian Reichert Sieger auf der 57-km-Distanz

953 Finisher liefen bei dem dritten "Corsa della Bora" im italienischen Triest ins Ziel. Florian Reichert aus Göttingen siegte auf der 57-km-Strecke.

Corsa della Bora, Triest +
Foto: Mauro Bernazza

Abwechslungsreich war die Streckenführung beim Corsa della Bora in Triest.

953 Finisher liefen auf den vier verschiedenen Distanzen des dritten Trailrunning-Events „La Corsa della Bora“ (Der Bora-Lauf), das vom Sportverein ASD Sentierouno organisiert wird, über die Ziellinie. Als Distanzen standen zur Auswahl: 8 km, 21 km, 57 km und 164 km über den gesamten Triester und slowenischen Karst.

Die Sieger des Ipertrail-167 km sind Luca Guerini und Maria Elisabetta Lastri, die das Ziel zusammen nach nach 28 Stunden erreichten. Ein extrem harter Wettkampf in kompletter Autonomie, ohne Verpflegungsstellen, statt dessen nur eine Kiste mit Verpflegung und Ersatzausrüstung, die von der Organisation alle 20 km an der Strecke entlang transportiert wird. Keine Streckenmarkierung, sondern ein GPS-Track, dem man folgen muss, und ein Satelliten-Trackingsystem, mit dem die Organisatoren die jeweilige Position konstant überwachen können.

Das Rennen wurde durch die schlechten Wetterbedingungen mit Schauern, Nebel und verschneiten Gebieten in Slowenien noch härter. Rund 80 Läufer traten einzeln oder im Team gegeneinander an, aber nur 33 haben das Ziel erreicht, darunter Michele Piatto und Enrico Viola, und Cristiana Follador und Roberta Peron auf den Siegerpodesten der Herren und Damen.

383 Läufer von 425 angemeldeten Teilnehmern standen am 6. Januar um 7.30 Uhr in Pesek an der Startlinie des S1Trail-57km. Eine Strecke, die aufgrund einer aus Sicherheitsgründen bedingten Variante noch schwieriger geworden ist und auf der die Teilnehmer auf der ersten Streckenhälfte zwei Wildbäche in dem Gebiet zwischen Slowenien, dem Val Rosandra, dem Monte Carso und Draga S. Elia durchqueren mussten.

Von dort führte die Strecke am Rand des Karsthochplateaus entlang, mit einem einmaligen Blick auf den Triester Golf, danach folgte der Kies- und Felsstrand und am Ende die letzte, gnadenlose Steigung bis zum Ziel beim Bora Village in Visogliano. Florian Reichert siegte in 5:07:05 Stunden bei den Herren, gefolgt von Luca Carrara und Matthias Dippacher. Bei den Damen lief Lisa Borzani nach 6:22:34 Stunden als erste ins Ziel, gefolgt von Dolinar Majdic und Francesca Scribani.

Trail-Spezialist Matthias Dippacher urteilte: "Der Corsa Della Bora ist ein sehr schöner Wettkampf zu einer Zeit, in der es keine anderen Trailläufe gibt. Die Strecke ist anspruchsvoll mit sehr vielen schönen technischen Abschnitten, aber auch gut laufbaren Passagen und sogar zwei netten Bachquerungen. Landschaftlich ist es wunderschön, da man immer wieder den Ausblick aufs Meer genießen kann und meistens mitten in der Natur läuft. Für mich war das eine sehr schöne Veranstaltung mit guter Verpflegung und Organisation. Zudem war es mein erster Lauf bei dem ich drei Wildschweine aus der Nähe gesehen habe".

Einen Teilnehmerrekord gab es beim S1Half-21km mit 568 Anmeldungen, 469 am Start und 466 Finishern. Ein durch die rutschigen Felsen tückischer Streckenverlauf mit einem ständigen Auf und Ab auf Schotterwegen, der vom Obelisk in Opicina immer mit Blick aufs Meer nach Visogliano führte. Bei den Herren siegte Alessio Milani, Siegerin wurde Michela Minussi.

Die neue Wettkampfdistanz dieses Laufs ist die 8 km lange Panoramastrecke S1Just, die über den Rilke-Wanderweg und durch das Naturschutzgebiet der Klippen von Duino führt und gemeinsam mit Trieste Atletica organisiert wurde. Der Österreicher Leon Fian und die Slowenin Amina Bizmana siegten.
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09.01.2018
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