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Europameisterschaften Hallen-EM: Die Favoriten in Paris

Vom 4. bis zum 6. März findet die Hallen-EM in Paris statt. Die Favoritenrollen für die Laufwettbewerbe sind bereits vergeben.

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Foto: photorun.net

Jenny Meadows könnte über 800m die Favoritinnen aus Russland ärgern.

Einen klaren Favoriten gibt es für die einzige Langstreckendisziplin der dreitägigen Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaften in Paris: Über 3.000 m startet Mo Farah als Titelverteidiger und haushoher Favorit. Der Brite ist mit einer hochkarätigen Saisonbestzeit von 7:35,81 Minuten der mit Abstand schnellste gemeldete Läufer über diese Distanz. Wenn Mo Farah, der vor kurzem den 5.000-m-Hallen-Europarekord auf 13:10,60 Minuten verbesserte, weiterhin in guter Form ist, geht es für die Konkurrenz in Paris lediglich um Silber und Bronze. Dabei könnte Hayle Ibrahimov (Aserbaidschan) die besten Karten haben. Er geht mit einer Saisonbestzeit von 7:42,54 ins Rennen, in dem sich aber auch die Franzosen und Spanier Medaillenchancen ausrechnen.

Auch bei den Frauen gibt es im Rennen um die 3.000-m-Goldmedaille eine klare Favoritin, auch wenn Alemitu Bekele in diesem Winter bisher - abgesehen von einem Crosslaufsieg in Italien - noch kein Rennen gelaufen ist. Doch die aus Äthiopien stammende Türkin hat zuletzt zweimal gewonnen, wenn es auf europäischer Ebene auf der Bahn um die Medaillen ging: Vor zwei Jahren siegte sie in Turin bei der Hallen-EM über die 3.000 m und im vergangenen Jahr triumphierte sie im Sommer in Barcelona über 5.000 m. Die Russinnen Olesya Syreva und Yelena Zadorozhnaya sowie die Britin Helen Clitheroe rechnen sich ebenfalls Medaillenchancen aus.

Während über die Langstrecken keine deutschen Starter dabei sind, könnten die Männer über die Mittelstrecken in den Finalrennen eine Rolle spielen. Über 800 m starten Robin Schembera (Bayer Leverkusen) und Sebastian Keiner (Erfuter LAC). Sofern sich Schembera von einem Infekt erholt hat, könnte er sogar in das Rennen um die Medaillen eingreifen. Der Läufer mit der schnellsten Saisonbestzeit im Feld ist der Spanier Kevin Lopez (1:46,06 Minuten).

Über 1.500 m ist mit Carsten Schlangen (LG Nord Berlin) jener Läufer am Start, der im vergangenen Sommer bei der EM in Barcelona überraschend Zweiter über diese Distanz wurde. Auch Christoph Lohse (TV Wattenscheid) und Florian Orth (LG Regensburg) haben sich für Paris qualifiziert. Besonders die Spanier werden im Finale zu beachten sein, doch mit Yoann Kowal kommt der in dieser Saison bisher schnellste im Feld aus Frankreich (3:38,07 Minuten). Nicht starten wird jedoch Mehdi Baala (Frankreich), der im Vorfeld als großer Favorit gehandelt wurde.

Obwohl sie in dieser Saison noch kein Rennen gelaufen ist, gilt Nuria Fernandez als Favoritin über 1.500 m. Die Spanierin hatte im vergangenen Jahr in Barcelona EM-Gold gewonnen. Insgesamt ist dieses Rennen jedoch sehr offen. Über die 800 m der Frauen sind die Russinnen Yuliya Rusanova und Yevgeniya Zinurova die Favoritinnen. Starke Gegenwehr dürfte Jenny Meadows leisten: Die Britin war vor einem Jahr bei den Hallen-Weltmeisterschaften bereits Zweite und belegte dann bei der EM im Sommer Rang drei. Als einzige deutsche Mittelstrecklerin geht Jana Hartmann (LG Olympia Dortmund) in dieses Rennen.

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Autor: race-news-service.com 03.03.2011
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