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Grand Prix von Bern 2019 Kamworor bricht 15 Jahre alten Rekord

Die 38. Ausgabe des Grand Prix von Bern verbuchte die zweithöchste Finisherzahl der Geschichte und einen neuen Streckenrekord durch Geoffrey Kamworor.

Grand Prix von Bern 2019 Geoffrey Kamworor Streckenrekord +
Foto: Swiss-Image

Der kenianische Halbmarathon-Weltmeister Geoffrey Kamworor blieb über eine Minute unter der alten Bestmarke.

Mit 28.820 Finishern verbuchte der Grand Prix von Bern am Samstag, den 11. Mai die zweithöchste Zahl der Geschichte. Alleine 12.777 Finisher zählten die schönsten zehn Meilen der Welt, wie das Event wirbt. Der kenianische Halbmarathon-Weltmeister Geoffrey Kamworor setzte dabei ein Ausrufezeichen. Er pulverisierte die alte Bestmarke des ehemaligen Halbmarathon-Weltrekordlers Zersenay Tadesse auf 44:57 Minuten. Schnellste Frau war die Äthiopierin Meseret Merine in 57:46 Minuten. Neben dem 10-Meilen-Rennen zog besonders auch der Altstadt Grand Prix viele Läufer an. 8.613 Finisher zählte der Lauf über 4,7 Kilometer.

Die schönsten Impressionen vom Grand Prix von Bern 2019 finden Sie in der Bildergalerie ober- sowie unterhalb dieses Artikels.

Was Größen wie Haile Gebrselassie (2013) und Kenenisa Bekele (2018) in Bern verwehrt geblieben war, schaffte der 26-jährige Geoffrey Kamworor auf Anhieb: Der Kenianer lief die schönsten zehn Meilen der Welt in fulminanten 44:57 Minuten und unterbot damit den seit 2004 gültigen Streckenrekord von Zersenay Tadesse um über eine Minute. Zum Vergleich: Der 10-Meilen-Weltrekord von Haile Gebrselassies liegt bei 44:24 Minuten - aufgestellt im flachen holländischen Tilburg. Die GP-Strecke hingegen weist die eine oder andere Steigung auf.

Tadesse Abraham Zweiter, Dario Cologna nur sechs Minuten dahinter

Gegen den entfesselnd laufenden Kamworor war kein Kraut gewachsen. Das musste auch der zweitplatziere Tadesse Abraham anerkennen. Der dreifacher GP-Sieger und Halbmarathon-Europameister verlor über vier Minuten auf den Sieger und überquerte die Ziellinie nach 49:05 Minuten als Zweiter. Simon Tesfay belegte nach 49:29 Minuten den dritten Platz. Auch Langlauf-Olympiasieger Dario Cologna stand am Start des Grand Prix von Bern 2019. Unter den 12.777 Finishern belegte er mit 55:13 Minuten einen respektablen 33. Platz.

Meseret Merine gewinnt Grand Prix von Bern vor Schweizer Duo

Enger ging das Rennen der Frauen aus. Hier siegte die Äthiopierin Meseret Merine in 57:46 Minuten. 16 Sekunden später folgte die Schweizerin Nicole Egger. Platz drei ging ebenfalls an die Schweiz. Andrea Meier lief nach 58:55 Minuten als Dritte ins Ziel

Der Sieg beim Altstadt Grand Prix über 4,7 Kilometer ging wie erwartet abermals an die 18-jährige Bernerin Delia Sclabas, die zum vierten Mal in Folge gewann. Schon nach 15:57 Minuten war Sclabas im Ziel. Aus dem Duell mit Fabienne Schlumpf, Schweizer Rekordhalterin über zehn Kilometer und im Halbmarathon, wurde nichts. Die Zürcherin musste kurzfristig wegen einer leichten Knieverletzung absagen. Bei den Männern setzte sich Eric Rüttimann vom LC Uster in 13:58 Minuten durch.
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12.05.2019

Hier finden Sie weitere Informationen zum Grand Prix von Bern 2019.

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