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Gebrselassie Kein Start in Tokio: Haile Gebrselassie ist verletzt

Haile Gebrselassie muss sein Comeback verschieben: Eine Knieverletzung verhindert den Start beim Tokio-Marathon.

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Foto: photorun.net

Die Verletzung erschwert auch Gebrselassies Qualifikation für die Olympischen Spiele.

Ein Sturz stoppt Haile Gebrselassies Marathon-Comeback. Dreieinhalb Monate nach seinem Rücktritt vom Rücktritt im vergangenen Jahr wollte der äthiopische Ausnahmeläufer am kommenden Sonntag in Tokio wieder einen Marathon laufen. Doch ein Trainingssturz wenige Tage vor dem Rennen verhindert nun den Start in Japan. Haile Gebrselassie fiel dabei in der Nähe seiner Heimatstadt Addis Abeba auf einen Felsen und zog sich eine Prellung am Knie zu, die einen Marathonstart unmöglich macht. Das Auskurieren der Verletzung wird etwa vier Wochen dauern, heißt es in einer Erklärung seines Managers Jos Hermens. Das nächste geplante Rennen von Haile Gebrselassie ist ein Halbmarathon im Rahmen des Vienna City-Marathons am 17. April.

Ein großes Pech ist die Verletzung von Haile Gebrselassie für die Veranstalter des Tokio-Marathons, die ihr Rennen auf den Weltrekordler (2:03:59 Stunden) zugeschnitten hatten. „Ich bin sehr enttäuscht, denn ich hatte mich im Training sehr gut gefühlt. Ich wollte eine besondere Leistung zeigen. Es tut mir leid für meine japanischen Fans, aber ich werde wieder nach Japan kommen“, erklärte Haile Gebrselassie.

Der äthiopische Weltrekordler hatte nach dem New York-Marathon, wo er sich Anfang November vorzeitig aus dem Rennen verabschiedete, aus der Enttäuschung heraus zunächst seinen Rücktritt verkündet. Doch rund eine Woche später revidierte der 37-Jährige seine Entscheidung und erklärte, dass er seine Karriere wie geplant fortsetzen wolle. Das große Ziel bleibt nach wie vor der olympische Marathon in London 2012.

Da Haile Gebrselassie in diesem Frühjahr voraussichtlich keinen Marathon mehr laufen wird, bleiben ihm wohl nur noch zwei Qualifikationschancen für die Olympischen Spiele. Angesichts der enorm starken Konkurrenz aus dem eigenen Land wird der Weltrekordler auch gezwungen sein, eine sehr schnelle Zeit zu laufen. Denn bei Olympia stehen nur drei Startplätze pro Land zur Verfügung. Und selbst ein Haile Gebrselassie erhält keine Garantie, in London 2012 starten zu können. In Tokio wäre eine schnelle Zeit möglich gewesen. Durch die neue Konstellation könnte nun ein Start beim Berlin-Marathon am 25. September möglich werden. Vielleicht ist sogar der in den vergangenen Jahren aufstrebende Frankfurt-Marathon am 30. Oktober eine Option für Haile Gebrselassie.

Seine Landsleute Yemane Tsegay (Bestzeit: 2:06:30/Vierter bei der WM 2009) und Hailu Mekonnen (2:07:37) zählen nun zusammen mit den Kenianern Paul Biwott (2:07:02) und Salim Kipsang (2:07:29) zum engsten Kreis der Favoriten in Tokio. Für eine Überraschung könnten eventuell Cyrus Njui (2:11:22) und der Debütant Gedion Ngatuny (beide Kenia) sorgen. Der drei Jahre alte Kursrekord des Schweizers Viktor Röthlin steht bei 2:07:23 Stunden.

Bei den Frauen sind die zwei Japanerinnen Kiyoko Shimahara (2:25:10) und Yoko Shibui (2:19:41) sowie die Russinnen Tatyana Petrova (2:25:53) und Tatyana Aryasova (2:26:13) als Favoritinnen anzusehen.
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Autor: race-news-service.com 25.02.2011
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