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Crosstraining Keine Angst vor Schlamm und Dreck!

Wer erfolgreich einen Crosslauf oder gar einen Hindernislauf absolvieren will, der muss die speziellen Anforderungen gezielt trainieren.

Cross-Challenge bild 1 +
Foto: Norbert Wilhelmi

Bei Cross- und Hindernis-Rennen darf man keine Angst davor haben, dreckig zu werden!

„Es ist doch ein Jammer, dass der Querfeldeinlauf in unseren Breitengraden nur den Profis vorbehalten ist“, meinte ein alter Bekannter kürzlich, als ich mit ihm entlang des Isar-Ufers dahintrottete. Ich verstand seine Intention nicht, zeigte auf einen matschigen Trail drei bis vier Meter abseits unseres Schotterwegs und fragte ihn: „Nur für Profis? Komm, da drüben können wir uns gleich mal dreckig machen.“ Er winkte ab und erklärte, was er meinte: „Ich denke an den Crosslauf als Wettkampfsport. So wie beim Straßenlauf, der von Freizeitläufern getragen wird, ist es doch im Crosslauf nicht. Da gibt es Wettkampfangebote ausschließlich für ambitionierte Läufer.“ – „Falsch“, klärte ich ihn auf und versprach ihm, eine Serie von Crossläufen für jedermann herauszusuchen, denn die gibt es auch in Deutschland, zwar etwas halbherzig, aber es gibt sie. Inzwischen ist gar ein neuer Trend im Laufsport festzustellen: Die Hindernisrennen toppen die althergebrachten Crossläufe noch einmal, was Härte und Belastung angeht. Die neue Cross Challenge in Berlin ist ein gutes Beispiel dafür.

In Großbritannien und Südeuropa wird das Querfeldeinlaufen mit größerem Elan betrieben, in den USA als angesagter College-Sport und in Afrika als Grundlage für alle Lauferfolge. Der Crosslauf stellt vollkommen andere Ansprüche an den Laufstil als der Straßenlauf oder im Extrem der Marathonlauf, bei dem man mit flachen Schritten versucht, möglichst wenig Energie zu verbrauchen. „Das wechselnde Terrain und die anspruchsvollen Bodenverhältnisse mit kleineren Anstiegen und Sprüngen beanspruchen die Beinmuskeln viel mehr und sorgen dafür, dass die Kapillarisierung in den Muskeln verbessert wird“, sagt Wilfried Raatz, der in Darmstadt den größten deutschen Crosslauf veranstaltet. „Beim Crosslaufen bilden sich in den Beinmuskeln viele neue Blutgefäße,die den Sauerstofftransport an die Muskeln optimieren und die Ermüdung hinauszögern. Keine Frage, dass dies einem Crossläufer auch später bei Straßen oder Bahnläufen zugutekommt.“
31.08.2012
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