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Ras Al Khaimah Keitany ließ nicht nach

Mary Keitany bei ihrer Jagd der Rekorde +
Foto: photorun.net

Mary Keitany beim Zieleinlauf in Ras Al Khaimah.

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Mary Keitany

Mary Keitany ließ nicht nach beim Rekordrennen durch Ras Al Khaimah und brach in der Folge auch jene zwei Weltrekorde deutlich, die die gebürtige Kenianerin Lornah Kiplagat (Niederlande) im Oktober 2007 bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Udine aufgestellt hatte: Damals hatte Kiplagat in 66:25 Minuten den Titel gewonnen und hatte den 20-km-Punkt zuvor in 62:57 passiert. Nun wurde Keitany in 62:36 Minuten gestoppt und stürmte schließlich in 65:50 ins Ziel, nachdem sie für die letzten 1,1 km ohne Tempomacher lediglich 3:24 Minuten benötigt hatte – eine Tempo, das gut genug ist, um eine Weltklassezeit über 10 km zu erreichen! Zwar lief Paula Radcliffe 2003 im englischen Newcastle den Halbmarathon noch zehn Sekunden schneller (65:40) als jetzt Mary Keitany, jedoch fällt die Strecke dort insgesamt zu stark ab, so dass diese Zeit als Rekord nicht anerkannt wurde.

Deutlich hinter Mary Keitany, die sich in Ras Al Khaimah Prämien von insgesamt 75.000 Dollar verdiente, blieben noch fünf Läuferinnen unter 70 Minuten: Dire Tune wurde in 68:52 mit fünf Sekunden Vorsprung vor ihrer Landsfrau Mare Dibaba Zweite. Dann folgten die beiden Kenianerinnen Rose Kosgei (69:04) und Agnes Kiprop (69:11) sowie als Sechste die aus Kenia stammende Hilda Kibet (Niederlande/69:35).

Nachdem Mary Keitany im vergangenen November ein für ihre Verhältnisse sicher nicht zufriedenstellendes Marathondebüt in New York gelaufen war (dritter Platz in 2:29:01), darf man nun gespannt sein auf ihren Lauf beim London-Marathon im April.

Ein einsames Rennen an der Spitze lief auch der Männer-Sieger Deriba Merga. Der Äthiopier übertrieb es allerdings mit dem Anfangstempo derart (5-km-Zwischenzeit: 13:37), dass er am Ende deutlich an Fahrt verlor und nicht in den Bereich des Weltrekordes von Zersenay Tadese (Eritrea/58:23) vordringen konnte. Auf dem Weg zum Sieg allerdings verbesserte er die 8-km-Weltbestzeit auf 21:51 Minuten. Über die selten gelaufene Strecke stand die Bestmarke von Peter Githuka (Kenia) seit 1996 bei 22:02,2. Aufgrund der fehlenden vier Meter wird die 12-km-Zwischzeit von 33:08 nicht anerkannt werden. Als Weltbestzeit stehen hier 33:46 Minuten des Kenianers Simon Kigen.
Hinter Deriba Merga, der bereits zum siebenten Mal eine Halbmarathonzeit von unter einer Stunde erreichte, blieben zwei weitere Athleten unter 60 Minuten: Bernard Kipyego wurde in 59:45 Zweiter vor Leonard Langat (59:52). Ihnen folgten mit John Kiprotich (60:10) und Titus Masai (60:40) zwei weitere Kenianer.

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net
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18.02.2011
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