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Crosslauf-Europameisterschaft Samorin 2017 Klosterhalfen mit Hattrick-Chance

Bei der Crosslauf-Europameisterschaft am Sonntag, den 10. Dezember im slowakischen Samorin sind beide Titelverteidiger am Start.

Konstanze Klosterhalfen, Crosslauf-Europameisterschaft Chia 2016 +
Foto: photorun.net

Konstanze Klosterhalfen bei ihrem Titelgewinn 2016 in Chia.

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Crosslauf

Beide Titelverteidiger gehen bei den Crosslauf-Europameisterschaften am Sonntag im slowakischen Samorin an den Start: Aras Kaya und Yasemin Can stammen beide aus Kenia, starten aber wie eine Reihe weiterer Ex-Kenianer nun für die Türkei. Es spricht viel dafür, dass die Türken in Samorin ihre Dominanz fortsetzen werden. Mit 30 Athleten ist der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) bei dieser EM deutlich stärker besetzt als das noch vor einigen Jahren der Fall war. Die besten Chancen haben die deutschen Athleten sicherlich in den Rennen der unter 23-Jährigen. Hier starten unter anderen Konstanze Klosterhalfen und Alina Reh.

Richard Ringer trifft auf starke Konkurrenz

Im Rennen der Männer trifft Richard Ringer (VfB LC Friedrichshafen), der vor drei Jahren einen ordentlichen 15. Platz bei diesen Titelkämpfen belegt hatte, unter anderen auf die Sieger der vergangenen drei Jahre. Und alle drei sind ehemalige Kenianer im Trikot der Türkei: Während Aras Kaya als Titelverteidiger startet, gewann der nicht mit ihm verwandte Ali Kaya vor zwei Jahren, und der auch als Marathonläufer erfolgreiche Polat Kemboi Arikan hatte 2014 das Cross-EM-Gold gewonnen. Arikan war im vergangenen Jahr Zweiter.

Während Richard Ringer der einzige deutsche Läufer im Männerrennen über 10,18 km sein wird, schickt der DLV bei allen anderen Wettbewerben komplette Teams ins Rennen. Bei den Frauen wurden Fabienne Amrhein (MTG Mannheim), Elena Burkard (LG farbtex Nordschwarzwald), Caterina Granz (LG Nord Berlin), Maya Rehberg (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) und Jana Sussmann (LT Haspa Marathon Hamburg) nominiert. Eine vordere Platzierung wäre jedoch eine Überraschung. Als Favoritin muss über die 8,23 km lange Strecke wohl die Titelverteidigerin Yasemin Can angesehen werden. Die Türkin könnte als zweite Frau in der Geschichte der Cross-EM zweimal in Folge Gold gewinnen. Dies gelang bisher nur Fionnuala McCormack. Die Irin triumphierte unter ihrem Mädchennamen Britton in den Jahren 2011 und 2012. Sie stellt am Sonntag übrigens eine andere Art von Rekord auf: Fionnuala McCormack startet bereits zum 15. Mal bei der Cross-EM. Damit ist sie bei den Frauen auch in dieser Hinsicht die Nummer eins. Gemma Steel und Emelia Gorecka (beide Großbritannien), Karoline Grovdal (Norwegen) oder auch Ines Monteiro (Portugal) werden ebenfalls zu beachten sein.

Auch Alina Reh und Amanal Petros mit guten Chancen im Rennen der U23

Nach zwei Cross-EM-Siegen in den Rennen der unter 20-Jährigen startet Konstanze Klosterhalfen (Bayer Leverkusen) nun in der Altersklasse der unter 23-Jährigen. Auch hier zählt sie zu den Favoritinnen und könnte somit ihre dritte Cross-EM-Goldmedaille in Folge gewinnen. Allerdings trifft sie einmal mehr auf Alina Reh (SSV Ulm), die vor knapp zwei Wochen überraschend den Darmstadt-Cross vor Klosterhalfen gewann. Die längere Strecke der unter 23-Jährigen - gelaufen werden am Sonntag 6,28 km - könnte für Alina Reh ein Vorteil sein. Bei den Männern schickt der DLV in dieser Altersklasse unter anderen Amanal Petros (SV Brackwede) ins Rennen. Er war im vergangenen Jahr Vierter und hatte 2015 überraschend die Bronzemedaille gewonnen. Eine weitere sehr starke Platzierung ist ihm zuzutrauen.
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Autor: race-news-service.com 09.12.2017
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