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Bödefelder Hollenlauf 2017 Lange Distanzen in Bödefeld

1.229 Teilnehmer finishen die anspruchsvollen Distanzen zwischen 14 und 111 Kilometer des Bödefelder Hollenlaufs.

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Foto: Wolfgang Steeg

Im Wald freuten sich die Läufer über angenehme Schattenpassagen.

Das Wochenende um den 28. Mai 2017 stand in Bödefeld einmal mehr ganz im Zeichen des Laufsports. Über Distanzen zwischen 14 und 111 Kilometern hatten im Voraus rund 950 Läufer und Wanderer gemeldet. Weitere 525 kamen am Veranstaltungstag dazu, sodass 1475 gemeldete Sportler sich ihren Platz in der Starterliste gesichert hatten. Wer von ihnen am Ende das Ziel der langen und anspruchsvollen Distanzen erreichen sollte, stand zu diesem Zeitpunkt jedoch noch in den Sternen.

Als erste Teilnehmer gingen schon am Freitagabend die 163 101-Kilometer-Wanderer auf die Strecke in Richtung des Rhein-Weser-Turms, den sie nach der Hälfte der Distanz erreichen sollten. Von dort ging es wieder zurück in Richtung des 1100-Einwohner-Dorfes Bödefeld. Aufgrund der warmen Temperaturen von teilweise um die 30 Grad wurden die elf Verpflegungsstationen, die rund alle neun Kilometer auf die Wanderer warteten, gut genutzt. Als Erster kam am Samstagmittag Andreas Suffrian nach 14:34:40 Stunden ins Ziel. Ihm folgten Artjem Fuchs nach 14:§7:38 Stunden und Volker Fohrmeister nach 15:29:09 Minuten. Auf Gesamtrang neun kam mit Crhista Klappstein bereits die erste Frau ins Ziel. Sie benötigte 15:45:17 Minuten. Als Zweite folgte Katrin Hildebrandt in 17:23:15 Stunden, als Dritte Martine Vallin in 17:54:13 Stunden. Mit im Startgeld enthalten war unter anderem auch die Pasta-Party. Leider begann diese am Freitagabend erst um 17 Uhr, sodass einige 101-Kilometer-Wanderer auch aufgrund langer Warteschlangen nur begrenzt Zeit zum Nudeln essen hatten.

Für runnersworld.de war unser Fotograf Wolfgang Steeg beim Bödefelder Hollenlauf 2017 vor Ort. Seine schönsten Bilder vom Lauf finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Alle weiteren Teilnehmer wurden am Samstagmorgen auf die Strecke geschickt. Um 6 Uhr machten die 75-Kilometer-Läufer sowie die 55-Kilometer-Wanderer den Anfang. Ihnen folgten um 7 Uhr die 42-Kilometer-Läufer und die 42-Kilometer-Wander, um 11 Uhr die 21-Kilometer-Wanderer, um 11:30 Uhr die 21-Kilometer-Läufer und um 11 Uhr die 14-Kilometer-Läufer sowie die 14-Kilometer-Wanderer. Alle Teilnehmer hatten dabei etlichen Höhenmeter zu bewältigen. Bei den 111-Kilomter-Läufern waren es beispielsweise gar 2.258 Höhenmeter, bei den 101-Kilometer-Wanderern 1.645 Höhenmeter.

11:46 Stunden für 111-Kilometer-Sieg

Nur 28 Teilnehmer hatten für die längste Laufdistanz von 111 Kilometern gemeldet. Nach anstrengenden 11:46:36 Stunden kam Burkhard Weber (Renniere e.V.) als Sieger ins Ziel. Einzig die erste Frau konnte ihm annähernd folgen. Simone Durry (TG Neuss) finishte nach 12:03:56 Stunden. Das Podest komplettierte bei den Herren Karl Berndstrotmann (SuS-Olfen) in 12:42:28 Stunden und Michael Heinkelein (BSG-Springorum) 12:43:13 Stunden und bei den Damen Manuela Schmitz (TV Brechten) in 14:40:03 Stunden und Nicole Frenzl (Schnautreff Oberursel) nach 14:51:10 Stunden.
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Foto: Wolfgang Steeg

Sportler jeden Alters waren vertreten.

Die sechs zu vergebenen Podestplätze des 75-Kilometer-Laufs errungen Thomas Wagner (LT Hanau/Bruchköbel) in 6:54:41 Stunden, Bernd Schneider in 7:33:04 Stunden und André Weber (Lauffreunde Osterholz) in 7:40:08 Stunden sowie Sandra Sons (LG Wuppertal) in 8:39:00 Stunden, Kirsten Althoff (LG Ultralauf) in 9:04:27 Stunden und Vera Eskes (LLG Kevelaer) in 10:31:55 Stunden. Insgesamt kamen über die 75-Kilometer-Laufdistanz 49 Läuferinnen und Läufer ins Ziel.

Tim Dally dominiert 42 Kilometer

Einen deutlichen Sieg landete im Rahmen des 42-Kilometer-Laufs Tim Dally vom Sport Schneider Trail Team. Er kam nach 3:11:45 Stunden mit knapp 25 Minuten Vorsprung vor Andrej Wolf ins Ziel. Wolf (SCC Scharmede) finishte nach 3:36:23 Stunden vor Andre Lauhoff (Altkönig Racing Team), der 3:45:33 Stunden benötigte. Als erst vier Herren im Ziel waren, bog mit Ilka von Hubatius (Altkönig Racing Team) bereits die erste Frau auf die Zielgerade ein. Sie benötigte 3:46:42 Stunden und blieb so nur elf Sekunden hinter dem vierten Gesamtplatz. Als zweite Frau kam Katja Benz nach 4:33:16 Stunden ins Ziel. Dritte wurde Ursula Kaufmann (TV Attendorn) in 4:38:58 Stunden.

Während über die 42-Kilometer-Distanz 75 Läufer ins Ziel kamen, erreichte dies 82 im Rahmen des 21-Kilometer-Laufs. Die ersten waren hier Mark Oude Bennink (TC Twente) in 1:35:08 Stunden, Andre Löher (TriFun Hennesee) in 1:39:42 Stunden und Christian Albert (LAC Veltins Hochsauerland) in 1:41:54 Stunden sowie Brigitte Bülow (SuS Günne) in 2:07:42 Stunden, Carmen Otto (Sport Schneider Trail Team) und Szilvia Nagy in 2:19:34 Stunden.
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Foto: Wolfgang Steeg

Die Freude bei den Finishern war groß.

Kraus und Cramer siegten über 14 Kilometer

Über die kürzeste Laufdistanz von 14 Kilometern finishten 52 Teilnehmer. Erster männlicher Starter, der das Ziel erreichte, war hier Andre Kraus vom LAC Veltins Hochsauerland in 54:11 Minuten. Ihm folgten Yarkhan Kharoot in 58:10 Minuten und Andreas Feldmann (Shirt Legs – High Frequency) in 58:46 Minuten. Auf den Gesamtplätzen vier und fünf folgten den drei schnellsten Männern die schnellsten beiden Damen. Luciene Cramer (Laufladen Endspurt) finishte nach 1:06:27 Stunden, Elke Wolf (SCC Scharmede) nach 1:06:55 Stunden. Dritte Frau wurde Nikki Olde Monnikhof (TC Twente) in 1:15:08 Stunden.

Wanderer in der Überzahl

Den 286 Läufern, die das Ziel erreichten, standen am Ende des Tages 943 Wanderer gegenüber. Auch wenn die Teilnehmer auf der Strecke ihren Spaß hatten, wurden einige Stimmen laut, dass sie bei Teilen der Organisation noch Verbesserungsbedarf sehen und sich daher einige Änderungen für 2018 wünschen würden.

Beispielsweise hatte die Leitung der beiden führenden Läufer über die 75-Kilometer-Laufdistanz nicht funktioniert, weshalb diese erst nach rund 100 Kilometer wieder in Bödefeld eintrafen. Auftretende technische Fehler im Zielbereich, zeitweise fehlende Medaillen und mangelnde Stimmung auf der Strecke und im Dorf waren weitere Punkte, bei denen sich die Teilnehmer für 2018 Verbesserungen wünschen würden.
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Autor: Jonas Müller 29.05.2017
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