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Inklusionslauf Deckersberg 2019 Laufen für den guten Zweck

Beim Inklusionslauf in Deckersberg wurde ab dem dritten gelaufenen Kilometer 1 Euro pro gelaufenen Kilometer für einen guten Zweck gespendet. Sven Kiesewetter lief mit 48 Kilometer am weitesten.

30062019 Deckersberg Inklusionslauf 2019 +
Foto: Norbert Wilhelmi

Beim Inklusionslauf kommt es nicht auf die Schnelligkeit an. Jeder läuft so viel und weit wie er kann und möchte.

Mit dem Start am 30. Juni um 10 Uhr begann der 4. Deckersberger Inklusionslauf. Sechs Stunden lang konnten beliebig viele und lange für den guten Zweck Kilometer gesammelt werden. Das gesammelte Geld wird in die barrierefreie Gestaltung des Geländes der Jugendfreizeitstätte Lern- und Erfahrungsraum Edelweißhütte investiert.

Jeder entscheidet selbst, wie viele er läuft

Nach dem Startschuss hatten die Läufer sechs Stunden Zeit, um je nach Ambitionen und Möglichkeiten möglichst viele Kilometer zu laufen. Ob erfahrener Marathonläufer oder Laufeinsteiger, altes Eisen oder junges Gemüse, gehandicapt oder nicht – die Teilnehmer des Deckersbergers Inklusionslaufes waren eine bunt gemischte Gruppe. Alle Teilnehmer hatten jedoch ein gemeinsames Ziel vor Augen: Laufen für den guten Zweck.

Mitmach-Aktionen für die Laufpause

Neben der Laufstrecke waren viele Unterhaltungsmöglichkeiten geboten: Die integrative Band „Schmetterlinge“ der Lebenshilfe Nürnberger Land e.V., die Tanzkinder „Let´s fetz“ der Elterngemeinschaft Schnaittach und die Tanzgruppe „Moves2Fit“ boten ein buntes Unterhaltungsprogramm. Wer neben dem Laufen selber gerne aktiv werden wollte konnte das bei vielen Mitmach-Angeboten wie z.B. Hochseilaktionen an der Jakobsleiter und dem Eichhörnchensprung, Bubble-Soccer-Spielen, Baumklettern, Buttons gestalten, Foto-Box oder der Lichtgewehr-Biathlon der SSG Schönberg machen. Egal ob groß oder klein: Die Angebote sorgten für gute Laune bei den Teilnehmern.

Spontan? – kein Problem!

Damit bei 40 Grad im Schatten keiner der fleißigen Läufer Probleme erleidet, gab es eine Erste-Hilfe-Station. Zudem wurde für ausreichend Getränke und Essen gesorgt. Besonders der Slush-Eis Stand und die Mocktailbar sorgten für eine kleine Erfrischung bei den Gästen. Nicht nur die Teilnehmer absolvierten ihre Runden. Angehörige, die als Zuschauer mitgekommen waren entschieden sich zum Teil ganz sponan auch eine Runde zu laufen. Beim Inklusionslauf in Deckersberg ist es egal, ob zum Beispiel stundenlang gerannt oder 30 Minuten gewalked wird, jeder Kilometer und jeder Teilnehmer zählt.

Zwei Laufstrecken mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad

Als Laufstrecke konnte man zwischen zwei Varianten entscheiden: Die 5.000 Meter Trailstrecke mit etwa 400 Höhenmetern war besonders für ambitionierte Trail-Läufer geeignet. Für Genuss- und Rundenläufer bietete sich eher die flache, rollstuhlgeeignete Trailstrecke über 500 Meter an.

Die Läufer mit den meisten Kilometern auf der 5 Kilometer Runde

Auf der 5 Kilometer Strecke lief Sven Kiesewetter in sechs Stunden 48 Kilometer. Keiner der anderen Läufer lief mehr Kilometer. Knapp dahinter mit 46,5 Kilometern reihte sich Torsten Ahlers ein. Den dritten Platz belegte Rolf Keßler, der zwischen 10 Uhr und 16 Uhr 43 Kilometer absolvierte.

Die meisten Kilometer bei den Damen spulte Elisabeth Käb mit 45 Kilometern ab. Gerlind Böhm lief 36 Kilometer dicht gefolgt von Katja Knödel (35 Kilometer), die nur einen Kilometer weniger gelaufen war.

Claudia Zinner läuft auf der 500 Meter Runde fast genaus viel wie Elisabeth Käb auf den 5.000 Metern

Uwe Lang lief 35 Kilometer, Klaus Rautenberg 30,5 Kilometer und Andreas Köberlein glatte 30 Kilometer. Claudia Zinner gewann bei den Damen auf der 500 Meter Runde die Trophäe für die meistgelaufenen Kilometer mit 44,5 Kilometern. Susanne Lang lief mit 22,5 Kilometern etwa die Hälfte. Krista Preckel komplettiert mit 18 gelaufenen Kilometern die Top 3.

Im Ziel erhielt jeder Läufer ein finisher-Shirt und eine Medaille. Zudem standen Snacks für die Verpflegung zur Verfügung.
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