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hoch³-Firmenlauf Offenburg 2017 Maler-markt.de und StruxBio siegen erneut

Rund 1.100 Läufer gingen beim 13. hoch³-Firmenlauf im badischen Offenburg an den Start und hatten dabei jede Menge Spaß. Mehrere Sieger gewannen nicht zum ersten Mal.

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Foto: Christoph Breithaupt und Alexander Weigand

Um 19:00 Uhr machten sich 1.100 Läufer bereit zum Start des 13. hoch³-Firmenlaufs Offenburg.

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Firmenlauf

Rund 1.100 Laufbegeisterte kamen am 23.06.2017 am Flugplatz im badischen Offenburg zusammen, um dort um 19:00 Uhr gemeinsam beim 13. hoch³-Firmenlauf an den Start zu gehen. Auf der 5,6 Kilometer langen Strecke freuten sich die Läufer besonders über die schattigen Waldabschnitte in der Nähe des Königswaldsees. Die schnellsten Teams waren in diesem Jahr maler-markt.de, StruxBio und die Laufperlen von Hansgrohe.

Viele stimmungsvolle Impressionen vom hoch³-Firmenlauf Offenburg 2017 finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Bei sommerlichen 30 Grad wurden die über 1.100 Läufer um Punkt 19:00 Uhr wenige Meter von der Landebahn des Offenburger Flugplatzes entfernt auf einer großen Wiese auf die Strecke geschickt. Die Stimmung war bereits vor dem Start wie jedes Jahr sehr gut, sodass mehrere Laola-Wellen durch die Startaufstellung schwappten. In der ersten Reihe standen wie in den vergangenen Jahren wieder die altbekannten Gesichter, woraufhin der Moderator den ein oder anderen Tipp bezüglich späterer Sieger-Teams abgab. Das schnellste Herren-Team von 2016, maler-markt.de, wurde dabei ähnlich hoch gehandelt, wie das Team des Offenburger Naturkostmarkts StruxBio, die mit den Startnummern eins bis drei ins Rennen gingen. Jedoch zählten auch Altmeister Salvatore Corriere und Triathlet Fabian Hornstein zu den Anwärtern auf vordere Platzierungen.

Moderator legt sich fest

Als das Läuferfeld die ersten Meter auf grünem Untergrund absolviert hatte, ging es weiter in südlicher Richtung auf einer kleinen Straße. Zwei Rechtskurven und drei lange Geraden später hatten die Läufer nach knapp 1,5 Kilometern den Wald erreicht. Nicht Wenige kamen hier schon auf der ersten Runde mit rotem Kopf und sichtlich angestrengt vorbei. Dank des Wasserstandes direkt nach dem Waldeingang konnten die Läufer sich jedoch etwas abkühlen und sich so auf die verbleibenden vier Rennkilometer begeben. Weitere 1.000 Meter später musste der angenehme Schatten wieder der nach wie vor strahlenden Sonne weichen. Aus dem Wald raus ging es wenige Meter zwischen einigen Zuschauern, die die Läufer kräftig anfeuerten, vorbei und wieder rechts ab auf die Start-Ziel-Gerade. Bereits nach gut 8:30 Minuten konnte der schnellste Läufer, der aus Eritrea stammende Filmon Teklebrhan, die erste Hälfte als beendet erklären. Ihm folgten etwas später seine beiden Teamkollegen Robert Krinke und Dominik Liebisch, die sich einige Meter von den bis dahin auf den Plätzen vier und fünf liegenden Läufern Jonas Müller und Salvatore Corriere distanzieren konnten. Bereits als die ersten fünf Läufer den Start-Ziel-Bogen, in den ein überdimensionaler Duschkopf integriert war, absolviert hatten, legte sich der Moderator auf die Sieger-Teams in der Herren- sowie in der Mixed-Wertung fest. Wenig später kam mit der 21-jährigen Marathonläuferin Natalie Wangler auch die erste Frau vorbei. Deutlich vor den weiteren Frauen liegend, passierte sie den Start-Ziel-Bereich ungefähr als Zwanzigste.
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Foto: Christoph Breithaupt und Alexander Weigand

Bei sommerlichen Temperaturen hatten die Läufer viel Spaß.

Teklebrhan und Wangler gewinnen hoch³-Firmenlauf Offenburg 2017

Auch wenn der ein oder andere Teilnehmer sein Rennen wohl gerne bereits nach einer Runde beendet hätte, ließ selbstverständlich niemand seine Kollegen im Stich und ging so nach dem Passieren einer zweiten Wasserstelle auf die zweite Runde. Während gut 200 Läufer die weiten 2,8 Kilometer noch vor sich hatten, kamen die Schnellsten dem Ziel schon wieder näher – allen voran Filmon Teklebrhan, der in 17:24 Minuten gewann. Über eine Minute sollte es dauern bis mit Vorjahressieger Robert Krinke, der ebenfalls für maler-markt.de startete, der Zweitplatzierte die Ziellinie überquerte. Er absolvierte die 5,6 Kilometer in 18:40 Minuten und lag so nur elf Sekunden vor Jonas Müller von StruxBio, der sich seine Kräfte gut eingeteilt hatte und sich am Ende noch auf den dritten Platz vorschieben konnte. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte er sich so vom vierten auf den dritten Rang. Dahinter ging es Schlag auf Schlag. Nach 18:53 Minuten finishte Fabian Hornstein (MEIKO Team 1), der in zwei Wochen bei den Ironman-Europameisterschaften in Frankfurt an den Start gehen wird und im Zielsprint den Vorjahreszweiten Dominik Liebisch (maler-markt.de) noch überholen konnte. Ihnen folgten Salvatore Corriere (ERNST Umformtechnik GmbH) und Patrick Brucker (StruxBio). Nach einer größeren Lücke kamen vereinzelt weitere Läufer ins Ziel, bevor die Läuferin mit der Startnummer eins, Natalie Wangler (StruxBio), auf die Zielgerade einbog. Mit einem Grinsen im Gesicht machte sie die souveräne Titelverteidigung unter den schnellsten Damen perfekt und ließ somit auch keinen Zweifel am erneuten Sieg ihres Teams in der Mixed-Wertung aufkommen. Während die schnellsten Läufer sich bereits zum Rennen austauschten, Interviews gaben und den sich auf den letzten Metern befindenden Läufern applaudierten, kämpften sich die verbleibenden 1.000 Läufer alleine oder gemeinsam mit ihren Teamkollegen in Richtung der Ziellinie. Als zweite Frau kam nach 22:26 Minuten und somit rund eineinhalb Minuten hinter Wangler Slyvia Schmieder (Volksbank Buehl Never give up Team 2) ins Ziel. Ihr folgte wenige Sekunden später Jana Ritter (MediClin I) in 22:53 Minuten.
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Foto: Christoph Breithaupt und Alexander Weigand

Viele Unternehmen hatten sogar mehrere Teams am Start.

Entspannte Atmosphäre nach dem Lauf

Auch wenn die Rettungssanitäter im Zielbereich noch kurz zur Hilfe eilen mussten, konnten sich auch die Läufer mit Zeiten von knapp unter oder teilweise auch deutlich über 30 Minuten über das Finishen eines wieder einmal schönen hoch³-Firmenlaufs freuen. Am Ende ging es allen gut, sodass man sich entspannt dem Duschen im Shower Truck sowie dem gemütlichen Miteinander widmen konnte. Im Zelt und am Seeufer war für Bewirtung gesorgt, sodass viele Teilnehmer und Zuschauer noch eine ganze Weile in Offenburg blieben.

Vorjahressieger überreichen sich die Wanderpokale selbst

Gegen 20:30 Uhr erfolgte unter der Leitung von Organisator Jürgen Oßwald die Ehrung der schnellsten Teams. Dabei wurden unüblicherweise nicht nur die ersten drei, sondern die ersten vier Teams geehrt. In der Herren-Team-Wertung gewann das Team von maler-markt.de (54:59 Minuten) vor der ERNST Umformtechnik GmbH (1:02:20 Stunden), Flint Group 1 (1:02:45 Stunden) und MEIKO Team 1 (1:02:57 Stunden). Noch deutlicher fiel die Entscheidung in der Mixed-Team-Wertung aus. Dort setzte sich wie erwartet das StruxBio-Trio in 59:12 Minuten durch und wiederholten somit ihren Vorjahressieg. Auf den weiteren Plätzen folgten das MEIKO Team 3 (1:07:20 Stunden), das Kreisläufer Team 1 vom Landratsamt Offenburg (1:09:35 Stunden) und das Kratzer Running Team 1 (1:10:30 Stunden). Als schnellstes Damen-Team kamen mit einer Gesamtzeit von 1:20:36 Stunden die Laufperlen des Armaturen- und Brausenherstellers Hansgrohe ins Ziel. Sie setzten sich gegen ihre Kolleginnen des Teams Hansgrohe Frauenpower durch, die 1:21:23 Stunden benötigten. Die Damen-Trios der Kunstschule (1:27:35 Stunden) sowie von Pfeiffer und May (1:30:48 Stunden) komplettierten die vorderen Plätze und konnten sich so ebenfalls über einen Platz unter den schnellsten Teams freuen.

Zahlreiche Teilnehmer trotz kritisierter Terminwahl

Das Feedback des Veranstalters fiel wie bereits in den vergangenen Jahren wieder einmal positiv aus. Auch wenn man zum wiederholten Male dasselbe Datum wie der nur wenige Kilometer weiter stattfindende Seelbacher Sonnwendlauf, der ebenfalls Jahr für Jahr über 1.000 Läufer anzieht, gewählt habe, sei man mit der Teilnehmerzahl von 1.110 gemeldeten Läufern sowie dem generellen Ablauf der 13. Auflage des Firmenlaufs sehr zufrieden. Siegerin Natalie Wangler zeigte sich nach dem Lauf ebenfalls erfreut über den „traditionell schönen Lauf rund um den Königswaldsee“, würde aber eine terminliche Absprache beider Organisationsteams wie auch zahlreiche weitere Läufer ebenfalls bevorzugen.
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25.06.2017
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