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Frankfurt-Marathon 2014 Marathon-Shootingstar Tsegaye Mekonnen läuft in Frankfurt

Der Äthiopier Tsegaye Mekonnen, der Sieger des Dubai-Marathons 2014, ist der Favorit beim Frankfurt-Marathon. 15.000 Läufer werden zum Rennen am 26. Oktober erwartet.

Frankfurt Marathon 2014 +
Foto: BMW Frankfurt Marathon/Victah Sailer

Zum Marathon in der Finanzmetropole Frankfurt werden wieder Tausende Läufer erwartet.

Kenias Läufer haben den Frankfurt-Marathon seit über einem Jahrzehnt geprägt. Die Sieger des Männerrennens der vergangenen zwölf Jahre kamen allesamt aus Kenia. Doch bei der 33. Auflage des Frankfurt-Marathons am 26. Oktober wird diese Serie einer harten Zerreißprobe ausgesetzt. 30 Jahre nach dem bisher einzigen Männersieg am Main – 1984 stellte Dereje Nedi mit 2:11:18 Stunden einen für damalige Verhältnisse hochkarätigen Streckenrekord auf, der dann gleich 13 Jahre hielt – sind zwei Läufer am Start, die zu den größten äthiopischen Marathonhoffnungen zählen: Tsegaye Mekonnen und Getu Feleke. Auch bei den Frauen kommt eine große Favoritin aus Äthiopien: Aberu Kebede. Beim Frankfurt-Marathon werden rund 15.000 Läufer erwartet, Anmeldungen sind nach wie vor möglich.

Frankfurt-Marathon hochkarätig besetzt

Tsegaye Mekonnen gilt seit seinem Sieg beim Dubai-Marathon im Januar als Shootingstar mit enormem Potenzial. Mit 2:04:32 Stunden hatte sich der seinerzeit 18-jährige Äthiopier nach einem unrhythmischen Rennverlauf gegen hochkarätige Konkurrenz durchgesetzt. Mit seiner Debützeit über die klassische Distanz sortierte sich Mekonnen auf Platz 11 der ewigen Marathon-Bestenliste ein und stellte zugleich einen inoffiziellen Junioren-Weltrekord auf. „Ich hätte noch schneller laufen können. Aber das Tempo in der Führungsgruppe wechselte im ersten Teil des Rennens so oft, dass ich dachte, die Pacemaker machen eine Art Fartlek“, sagte Mekonnen anschließend. Auch deshalb sieht der mittlerweile 19-Jährige große Chancen, beim Frankfurt-Marathon den äthiopischen Landesrekord von 2:03:59 Stunden (2008) zu verbessern. Den hält kein Geringerer als Lauflegende Haile Gebrselassie. Kommt Mekonnen in diesen Bereich, ist in Frankfurt sogar der Streckenrekord von Wilson Kipsang (2:03:42/2011) in Reichweite. Kipsangs Weltrekord steht bei 2:03:23.

Eine ähnliche Einschätzung gilt auch für den 27-jährigen Feleke, im April Gewinner des Wien-Marathons mit neuem Kursrekord von 2:05:41 Stunden. Nach fast einem Jahr mit gesundheitlichen Problemen war das Traditionsrennen in Österreich ein großartiges Comeback für den Äthiopier, der in seiner Karriere schon schneller gewesen ist. Seine persönliche Bestzeit lief Feleke vor zwei Jahren in Rotterdam mit 2:04:50. „Mein Traum ist es, den Weltrekord zu brechen“, sagte Feleke nach seinem Triumph in Wien, wo er den Kursrekord um mehr als eine Minute verbesserte.

„Wir standen mit beiden seit längerer Zeit in aussichtsreichen Verhandlungen und sind sehr glücklich, dass sie sich für den weltweit zweitschnellsten Kurs entschieden haben“, sagte Race-Direktor Jo Schindler zu den Verpflichtungen.

Auch bei den Frauen kommt eine Favoritin aus Äthiopien: Aberu Kebede. Allerdings waren die Äthiopierinnen in den vergangenen Jahren am Main schon deutlich erfolgreicher als ihre männlichen Kollegen. 2012 lief Kebedes Landsfrau Meselech Melkamu den aktuellen Streckenrekord von 2:21:01. Nun geht es darum, diese Marke unter 2:20 Stunden zu drücken. Kebede kam schon sehr dicht an diese Barriere im Frauen-Marathon heran. Sie hat eine Bestzeit von 2:20:30, mit der sie 2012 den Berlin-Marathon zum zweiten Mal nach 2010 gewann. Obwohl sie erst 24 Jahre alt ist, blieb sie bereits achtmal unter 2:25 und gewann zudem auch in Rotterdam sowie Tokio.
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Autor: race-news-service.com 10.09.2014

Hier finden Sie weitere Informationen zum Frankfurt-Marathon 2018.

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