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Frankfurt-Marathon 2018 Mare Dibaba führt starkes äthiopisches Quartett an

Vier äthiopische Läuferinnen mit Bestzeiten von unter 2:22 Stunden wurden für den Frankfurt Marathon am 28. Oktober verpflichtet.

Mare Dibaba, hier bei ihrem Marathon-WM-Sieg 2015, startet in Frankfurt. +
Foto: photorun.net

Mare Dibaba, hier bei ihrem Marathon-WM-Sieg 2015, startet in Frankfurt.

Ein starkes äthiopisches Frauen-Quartett könnte beim Frankfurt Marathon am 28. Oktober für Furore sorgen. Alle vier weisen hochklassige Bestzeiten von unter 2:22 Stunden auf. Der Streckenrekord, den die Äthiopierin Meselech Melkamu mit 2:21:01 vor sechs Jahren aufstellte, dürfte bei guten Wetterbedingungen zumindest in Gefahr geraten. Vielleicht ist auch erstmals in Frankfurt eine Zeit von unter 2:20 Stunden möglich. Angeführt wird das Feld von der äthiopischen Marathon-Weltmeisterin Mare Dibaba, die 2015 diesen Titel gewann. Mit ihr geht erstmals eine Läuferin in Frankfurt an den Start, die eine Bestzeit von unter 2:20 Stunden aufweist.

Mare Dibaba schaffte das Kunststück, zweimal genau 2:19:52 zu rennen. Zunächst wurde sie damit 2012 Dritte in Dubai, drei Jahre später stellte sie ihre Bestzeit beim Sieg in Xiamen (China) ein. 2015 folgte dann der WM-Triumph in Peking. Ein Jahr später gewann Mare Dibaba bei den Olympischen Spielen in Rio die Bronzemedaille über die Marathondistanz. Zu ihren weiteren großen Erfolgen gehören ein Sieg in Chicago 2014 sowie zwei zweite Plätze in Boston 2014 und 2015. Für die 28-jährige Mare Dibaba ist es übrigens nicht der erste Marathon-Start in Frankfurt: 2010 lief sie hier bereits auf Rang fünf in 2:25:27.

„Das ist in der Breite der Spitze vielleicht das beste Frauenfeld der Veranstaltungsgeschichte. Insofern freuen wir uns auf ein ebenso spannendes wie hochklassiges Rennen. Mit vier so schnellen Athletinnen kann es in Richtung 2:20 Stunden oder noch schneller gehen“, sagte Race-Direktor Jo Schindler.

Zu den stärksten Konkurrentinnen von Mare Dibaba gehören drei Landsfrauen, die alle in diesem Jahr hochkarätige Bestzeiten aufgestellt haben. Die 24-jährige Haftamnesh Tesfay hatte in Dubai im Januar einen beachtlichen Start ihrer Marathon-Karriere. Sie wurde Fünfte mit 2:20:13 Stunden und erreichte die viertschnellste je gelaufene Zeit einer Debütantin.

Zwei Plätze hinter Haftamnesh Tesfay kam in Dubai eine weitere Debütantin ins Ziel, die sich hervorragend schlug und nun beim Mainova Frankfurt Marathon ihr zweites Rennen über die Langstrecke laufen wird: Die erst 21-jährige Dera Dida erreichte im Januar in dem Wüsten-Emirat 2:21:45 Stunden. Tesfay und Dida überzeugten auch zwei Monate später. Den hochklassigen Rom-Ostia-Halbmarathon machten die beiden Läuferinnen mit großem Vorsprung unter sich aus. Tesfay gewann schließlich in 69:02 mit 19 Sekunden Vorsprung vor Dida.

Mit Meskerem Assefa kommt eine Läuferin zurück, die in Frankfurt bereits gute Erfahrungen gesammelt hat. Die 32-jährige Äthiopierin war im vergangenen Jahr in 2:24:38 Dritte. In diesem Frühjahr steigerte sich Assefa als Siegerin des Nagoya-Marathons auf hochklassige 2:21:45.

An den Main zurückkehren wird auch eine US-amerikanische Läuferin: Sara Hall lief 2017 beim Mainova Frankfurt Marathon auf Platz fünf mit einer Verbesserung auf 2:27:21. In diesem Frühjahr gelang ihr als Dritte in Ottawa eine weitere Steigerung auf 2:26:20. Aus Kenia kommt mit Nancy Kiprop die zweimalige Siegerin des Vienna City Marathons nach Frankfurt. Sie gewann in Wien 2017 sowie 2018 und steigerte sich dort im April auf 2:24:18.

Für die 37. Auflage des ältesten deutschen City-Marathonlaufes erwarten die Organisatoren bis zu 15.000 Teilnehmer. Anmeldungen sind online nach wie vor möglich.


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Autor: race-news-service.com 05.09.2018

Hier finden Sie weitere Informationen zum Frankfurt-Marathon 2019.

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