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Hell of the Brave Hohenroda 2019 Matsch-Magneten bevölkern Osthessen

Hunderte Extremläufer fielen beim Hell of the Brave 2019 in das beschauliche Hohenroda ein. Die Teilnehmer gingen sprichwörtlich durch die schlammige Hölle.

Der Hell of the Brave Hohenroda 2019. +
Foto: Norbert Wilhelmi

Eine lustige Perücke, Dreck an der Händen und ein breites Grinsen im Gesicht. Die Teilnehmer haben sichtlich Gefallen an dem schlammigen Hindernislauf gefunden.

Am 9. März um Punkt 11 Uhr fiel der Startschuss für die Frühjahrsauflage des Hell of the Brave in Hohenroda 2019. Während die Premiere des Cross-Hindernis-Laufes letztes Jahr noch im Oktober stattgefunden hatte, durften sich die Teilnehmer beim zweiten Mal auf die Vorzüge der kalten Jahreszeit, pardon, den Pein und die Qualen des osthessischen Märzes freuen. Die Athleten erwartete eine knochenharte Naturstrecke 24 Kilometer quer durch die raue Kuppenrhön, künstliche Hindernisse, eisiges Wasser und kalter Schlamm.

Für runnersworld.de war der Fotograf Norbert Wilhelmi beim Hell of the Brave 2019 in Hohenroda vor Ort. Die schönsten Eindrücke vom Hindernislauf finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Was den besonderen Reiz des Extremevents ausmachte, waren der Gemeinschaftsgeist und die Hilfsbereitschaft unter den Läufern. Denn: Nicht alleine sondern einzig mit vereinten Kräften gelang es, die höllische Härte des Hell of the Brave Hohenroda 2019 durchzustehen. Eine große Portion Spaß half im Kampf gegen die innere und äußere Natur, gegen die Grenzen von Kopf und Körper. Viele der Teilnehmer waren bunt kostümiert, einige verzierten ihre Haut mit Kriegsbemalung.

Teuflische Hindernisse versperrten den Weg

Die 24 Kilometer lange Höllenstrecke führte über Hohenroda und Mansbach, Start und Ziel lagen jeweils in dem etwa 32 Kilometer von Fulda entfernten Ransbach. Über 50 Hindernisse versuchten, das Leben der tapferen Helden auf ihrem mühseligen Weg zum Ziel schwer zu machen. Dazu zählten unter anderem metertiefe und mit Wasser gefüllte Schlammgruben, Reifen, Rohre, der sumpfige Tümpel „Vietcong“, steile Aufstiege, Strohballen und viele weitere teuflische Kreationen. Besondere Highlights waren die Feuerhürde „Hell Fire“ und das elektrisierende Hindernis „High Voltage“. Bei letzterem ärgerten fiese Stromschläge die Sportler. Andererseits: Wenn die Kraft nachließ, konnten ein paar Stromschläge auch belebend wirken. Einziges Limit, das die Läufer einhalten mussten, war eine Streckenzeit von fünf Stunden.

Wenn das Motto „Dein Herz ist tapfer und frei, habe den Mut, ihm zu folgen“ bedeutet, in eine beschauliche Gemeinde Osthessens zu strömen und sich dort in der rauen Natur durch Schlamm- und Matschlöcher zu kämpfen, haben die Teilnehmer des Hell of the Brave Hohenroda 2019 alles richtig gemacht.
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Autor: Simon Schwarz 09.03.2019

Hier finden Sie weitere Informationen zum Hell of the Brave Hohenroda 2019.

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