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Towerrunning World Cup Nach 94 Stockwerken neue Führung im Gesamtweltcup

Die Frühjahrssaison der Treppenläufer in den USA hat begonnen. Die ersten Höhepunkte im Überblick.

Nach dem hochklassigen Saisonauftakt mit deutschen Erfolgen in Mailand, New York und Basel standen Ende Februar und am ersten März-Wochenende eine ganze Reihe von Rennen in den Wolkenkratzern und Türmen der Vereinigten Staaten auf dem Programm.

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Das John Hancock Center in Chicago.

Der Höhepunkt der amerikanischen Frühjahrs-Saison wurde dabei am 7. März in Chicago ausgetragen: Beim „Hustle Up the Hancock“ im 457 m hohen John Hancock Center traf sich Amerikas Towerrunning-Elite zum Kampf um die begehrten Weltcup-Punkte. Nach 1632 Stufen im vierthöchsten Wolkenkratzer Chicagos standen dann die Sieger fest: Terry Purcell feierte mit einer Zeit von 9:32 Minuten seinen achten Triumph im John Hancock Center und Cindy Harris konnte gar ihren zehnten Erfolg bei diesem legendären Rennen zelebrieren. Für die 94 Stockwerke benötigte sie nur 11:17 Minuten. Damit konnte sie Melissa Moon im Gesamtweltcup überholen und übernahm mit 328 Punkten die Führung.

Bei den Männern hatten gleich zwei Läufer die Möglichkeit, in Chicago dem bisherigen Spitzenreiter Thomas Dold aus Deutschland, der bei den US-Rennen nicht am Start war, die Spitzenposition zumindest vorübergehend abzunehmen: Der Amerikaner Jesse Berg und der Mexikaner Javier Santiago waren vor dem Event nur durch wenige Punkte getrennt. Am Ende lief Santiago um zwölf Sekunden vor dem aus Chicago stammenden und dadurch mit Heimvorteil ausgestatteten Jesse Berg ins Ziel. Eine Zeit von 10:10 Minuten reichten dem Mexikaner für Rang 3, während sich Berg mit dem fünften Rang zufrieden geben musste. Somit konnte sich Santiago mit knappem Vorsprung zwischenzeitlich an die Spitze des World Cup-Rankings setzen. Seine Landsfrau Sandra Nunez, die im Vorjahr Weltcup-Zehnte war, enttäuschte hingegen nach ihrem unerwartet schwachen Auftritt beim Empire State Building (16. Rang) erneut: Auch in Chicago verpasste sie das angestrebte Podium mit Rang 9 und fast drei Minuten Rückstand überraschend deutlich.
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13.03.2010
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