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Stettiner Cup Pfelders 2018 Perkmann und Pircher triumphieren

Der Sarner Hannes Perkmann und Petra Pircher aus Laas haben am Sonntag den Berglauf von Pfelders hinauf zur Stettiner Hütte für sich entschieden und ihren Titel damit verteidigt.

Hannes Perkmann Stettiner Cup 2018 +
Foto: Veranstalter

Hannes Perkmann war als Erster im Ziel nach 1.255 Metern Aufstieg.

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Berglauf

Hochsommerliche Temperaturen begleiteten die Läufer am Sonntag, den 5. August beim Stettiner Cup hinaus auf fast 2.900 Metern über Meereshöhe. 1.255 Höhenmeter waren auf der 9,8 Kilometer langen Strecke zu überwinden. Mit dem Sarner Hannes Perkmann und Petra Pircher aus Laas fand der anspruchsvolle Berglauf dieselbe Sieger wie schon im Vorjahr. Aufgrund der hohen Temperaturen waren beide dieses Mal jedoch deutlich langsamer. Perkmann benötigte 1:01:53 Stunden, Pircher 1:16:40 Stunden.

Nach dem Start auf dem Parkplatz in Pfelders zog Hannes Perkmann bereits nach wenigen Metern das Tempo an und feierte eine gute Stunde später einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Wie schon 2017 lief der 25-Jährige nach 9,8 Kilometern und 1.255 Höhenmetern als erster Teilnehmer durch den Zielbogen auf fast 2.900 Metern Meereshöhe. „Ich habe gestern am PizTriVertikal in Malonno teilgenommen und wurde bei diesem Weltcuprennen Zweiter. Das steckte mir schon noch ein wenig in den Beinen. Aber die Strecke hier im Passeiertal gefällt mir einfach sehr. Es ist für jeden etwas dabei, weil der Anfangsteil relativ flach ist und es danach schon ziemlich zur Sache geht. Der Sieg freut mich natürlich sehr“, so Perkmann im Ziel.

Vom fünften auf den zweiten Platz beim Stettiner Cup 2018

Platz zwei beim Stettiner-Cup 2018 belegte Tarcisio Linardi (1:05:28 Stunden) aus Trient. Der Radsportler bestreitet erst seit einigen Jahren auch Bergläufe. Mit großem Erfolg, wie er am Sonntag untermauerte. „Bergläufe machen mir unheimlich viel Spaß und die Strecke des Stettiner-Cups kommt mir sehr entgegen. Ich konnte heute die ganze Zeit laufen, während meine Konkurrenten teilweise nur mehr gingen. Dass ich Hannes Perkmann nicht einholen würde, war mir klar, aber ich habe geschaut, dass die anderen hinter mir bleiben. Und das ist mir gelungen“, strahlte der 54-Jährige im Ziel. Im vergangenen Jahr hatte Linardi den fünften Platz belegt.

Das Podium komplettierte der Sarner Henry Hofer (1:06:44 Stunden), der im vergangenen Jahr hinter Perkmann Zweiter geworden war. „Ich laufe heuer meiner Form hinterher. Im Winter war ich verletzt und diesen Trainingsrückstand schaffe ich nicht aufzuholen. Mir ist schon bewusst, dass ich aber auf einem hohen Niveau jammere, denn ein dritter Platz bei diesem stark besetzten Rennen und auf dieser anspruchsvollen Strecke ist natürlich ein sehr gutes Ergebnis. Apropos Strecke: Hier könnte durchaus auch einmal ein internationales Rennen stattfinden“, erzählte Hofer kurz vor der Siegerehrung.
Petra Pircher Stettiner Cup 2018 +
Foto: Veranstalter

Ebenfalls ihren Vorjahres-Sieg wiederholen konnte Petra Pircher.

Petra Pircher verschärft das Tempo nach drei Kilometern

Bei den Frauen fühlte sich Petra Pircher so stark, dass sie bereits nach 3 Kilometern beschloss, einen Gang hochzuschalten. Und Pirchers Taktik ging auf. Denn ihre schärfsten Widersacherinnen, unter anderem Edeltraud Thaler, Sandra Stuefer und Elena Casaro, konnten das Tempo nicht mitgehen. Pircher erreichte nach 1:16:40 Stunden das Ziel und durfte sich über ihren zweiten Erfolg beim Passeirer Berglauf-Klassiker freuen. „Die Hitze hat heute, glaube ich, allen Teilnehmern zu schaffen gemacht. Auch ich hatte damit zu kämpfen. Die Strecke kenne ich perfekt und so habe ich mir meine Kräfte gut eingeteilt. Aber schon kurz nach dem Start hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Der Stettiner Cup ist ein tolles Rennen, immer perfekt organisiert und die Sonne, die während des Rennens ein wenig streng war, genießen wir jetzt in vollen Zügen“, so die Laaserin.

Hinter Pircher belegte die Toblacherin Elena Casaro (1:19:00 Stunden) den zweiten Platz. „Ich war heute zum dritten Mal am Start. Mir gefällt der Stettiner Cup, weil es keine Bergab-Passagen gibt. Das mag ich überhaupt nicht. Ansonsten gibt es nichts auszusetzen. Was meine nächsten Rennen sind? Ich werde mich jetzt intensiv auf einen Marathon vorbereiten“, erklärte Casaro. Edeltraud Thaler hat hingegen die Zahl 13 Glück gebracht. Denn bei ihrer 13. Teilnahme wurde die Lananerin Dritte in 1:19:56 Stunden. „Ich freue mich sehr über dieses Podium und bin erstaunt, dass ich nach so vielen Rennen heuer nicht müder bin. Für mich ist der Stettiner Cup einer der schönsten Bergläufe überhaupt“, so Rekordsiegerin Edeltraud Thaler, die beim Lauf auf die Stettiner Hütte insgesamt fünf Mal triumphiert hat, zuletzt im Jahr 2014.

OK-Chef Markus Raich zieht Bilanz

Insgesamt nahmen 220 Athletinnen und Athleten am Passeirer Berglauf-Fest teil. Eine Zahl, die OK-Chef Markus Raich von der Bergrettung Moos zufrieden stimmt. „Es ist schön, dass wir die 20. Ausgabe des Stettiner-Cups bei strahlendem Sonnenschein durchführen konnten. Alle Teilnehmer sind extrem zufrieden, es hat alles reibungslos funktioniert und es gab auch keine Verletzungen. Es macht mich schon stolz, dass wir die magische Zahl „20“ erreicht haben. Mit „wir" meine ich unsere vielen Sponsoren, meine Kollegen von der Bergrettung Moos und die vielen freiwilligen Helfer entlang der Strecke und bei den Verpflegungsstellen. Sie sind das Erfolgsgeheimnis des Stettiner Cups. Ich hoffe, dass unser Berglauf im Naturpark Texelgruppe noch viele 20er feiern darf. Auch in Zukunft werden wir versuchen, euch Läufer in den Mittelpunkt zu stellen. Geht es euch gut, dann geht es uns gut“, so Markus Raich abschließend.
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05.08.2018
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