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Südtirol Ultra Skyrace Bozen 2018 Rabensteiner feiert nach 121 Kilometern vierten Sieg

Die Sarntaler Alpen wurden zum sechsten Mal zur Bühne des Südtirol Ultra Skyrace Bozen. Auch das diesjährige Event schrieb besondere Geschichten.

Südtirol Ultra Skyrace Bozen 2018 (1) +
Foto: Harald Wisthaler

Alexander Rabensteiner lief zum vierten Mal zum Sieg.

Zum sechsten Mal wurde am 27. Juli das Südtirol Ultra Skyrace Bozen gestartet. Während der 42-jährige Alexander Rabensteiner zum vierten Mal zum Sieg über die längste angebotene Distanz lief, konnte sich Anna Pedevilla bei den Damen über einen neuen Streckenrekord freuen. Dieser blieb dem Sieger des 69 Kilometer langen Südtirol Skyrace Johannes Klein verwehrt. Trotzdem konnte er sich gemeinsam mit Siegerin Regina Spiess über den ersten Platz freuen. Auch über 42 und 29 Kilometer gingen zahlreiche Läufer ins Rennen. Daniel Rohringer bewältigte die Marathondistanz und die damit verbundenen 2.863 Höhenmeter am schnellsten und lief so in 4:14:38 Stunden zum zweiten Gesamtsieg in Folge. Bereits im vergangenen Jahr konnte er den Südtirol Sky Marathon für sich entscheiden. Siegerin Edeltraud Thaler verlief sich und gewann in 5:20:31 Stunden trotzdem.

Eine kleine Auswahl der schönsten Bilder des Südtirol Ultra Skyrace Bozen 2018 finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Als Formtest für seine geplante Südtirol-Umrundung hatte Alexander Rabensteiner das Südtirol Ultra Skyrace Bozen vor dem Rennen eingestuft. Dass seine Form stimmt, zeigte er eindrucksvoll. Der inzwischen 42-Jährige aus Klausen gewann zum vierten Mal über die lange Distanz von 121 Kilometer, die durch 7.554 Höhenmeter erschwert wurden. In einer Zeit von 18:33:08 Stunden distanzierte er den Schweizer Walter Manser (18:47:32 Stunden) um mehr als 14 Minuten, obwohl dieser zwischenzeitlich bereits mit rund 15 Minuten Vorsprung geführt hatte. Dritter wurde Matthias Dippacher (19:13:32 Stunden) aus Deutschland. Rabensteiner freute sich nach dem Rennen über seinen vierten Sieg: „Walter Manser, Matthias Dippacher, Jimmy Pellegrini und ich sind sehr schnell gestartet. Wir haben dem hohen Tempo wohl alle ein wenig Tribut gezollt. Ich bin einfach nur glücklich über diesen Sieg, den ich mir nicht wirklich erwartet habe.“

Pedevilla pulverisiert den Streckenrekord

Bei den Damen sah es lange nach einem Sieg der Titelverteidigerin Maria Kemenater aus. Als Anna Pedevilla jedoch das Tempo erhöhte, war das Rennen entschieden. Mit einer fulminanten zweiten Rennhälfte unterbot sie den bisherigen Streckenrekord von Annemarie Gross (21:57:52 Stunden) in 20:51:45 Stunden um mehr als eine Stunde. Ihre herausragende Leistung konnte Pedevilla im Ziel kaum fassen. Zweite wurde die in Deutschland lebende Ungarin Ildiko Wermescher, die nach 22:30:03 Stunden ins Ziel kam.

Johannes Klein und Regina Spiess nach 69 Kilometern als Sieger gefeiert

Über 69 Kilometer sicherte sich Johannes Klein aus Oberstdorf den Gesamtsieg. Den Streckenrekord verpasste er in 7:07:41 Stunden um knappe drei Minuten. Ob er auch im kommenden Jahr an den Start gehen werde, ließ der 27-jährige Deutsche offen. Den zweiten Platz erreichte der Russe Evgenii Pishchalov in 7:15:20 Stunden vor Vorjahressieger Stefan Tschurtschenthaler (7:45:44 Stunden). Lokalmatadorin Regina Spiess kam nach mehreren zweiten Plätzen als Damen-Siegerin ins Ziel. In 9:00:07 Stunden verpasste sie eine Zeit von unter neun Stunden um lediglich acht Sekunden. Das Podest komplettierten die Deutsche Julia Witt 9:08:21 Stunden und Kerstin Dusch aus der Schweiz (9:14:01 Stunden).

52-jährige Thaler verläuft sich und siegt

Kurios wurde es beim Südtirol Sky Marathon. Auf der Distanz von 42,195 Kilometer lief der Österreicher Daniel Rohringer zum Sieg. Er benötigte 4:14:38 Stunden bis er das Ziel in Sarnthein erreichte. Trotz der warmen Temperaturen blieb er elf Sekunden unter seiner Zielzeit, die ihm im Vorjahr zum Sieg reichte. Zweiter wurde Hansrudi Brugger, der ehemalige Kapitän des FC Südtirol, der die Strecke in beachtlichen 4:31:10 Stunden absolvierte. Auf Rang drei kam Domenico Nicolazzo in 4:39:26 Stunden). Für die kurioseste Geschichte des Südtirol Sky Marathon sorgte Edeltraud Thaler. Die 52-Jährige wählte in Führung liegend den falschen Weg, weshalb sie rund zwei Kilometer zu weit lief. Am Ende gewann sie in 5:20:31 Stunden mit exakt einer Minute Vorsprung vor der Deutschen Kathrin Angerer. Auf Rang drei lief Birgit Klammer (5:24:18 Stunden). Das kürzeste Rennen des Wochenendes, der Südtirol Sky Trail von Sarntheim nach Bozen, entschieden Thomas Holzmann, der die Strecke in 2:14:22 Stunden absolvierte, und Mathilde Vinet aus Paris (2:42:38 Stunden) für sich. Sie hatten 27 Kilometer mit 1.067 Höhenmetern zu bewältigen.
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29.07.2018

Hier finden Sie weitere Informationen zum Südtirol Ultra Skyrace Bozen 2018.

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