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Hallen-EM in Belgrad Richard Ringer gewinnt Bronze

Richard Ringer wurde am Schlusstag der Hallen-Europameisterschaften in Belgrad Dritter im 3.000-m-Finale mit 8:01,01 Minuten.

Richard Ringer +
Foto: photorun.net

Richard Ringer überzeugte einmal mehr und gewann Bronze bei der Hallen-EM.

Richard Ringer hat zum zweiten Mal innerhalb von acht Monaten eine Bronzemedaille auf europäischer Ebene gewonnen. Der 28-jährige Läufer, der für den LC VfB Friedrichshafen startet, wurde am Schlusstag der Hallen-Europameisterschaften in Belgrad Dritter im 3.000-m-Finale mit 8:01,01 Minuten. Bereits bei der EM im vergangenen Sommer in Amsterdam hatte er Platz drei über 5.000 m belegt. Neuer Europameister ist der Spanier Adel Mechaal, der in 8:00,60 vor dem Norweger Henrik Ingebrigtsen (8:00,93) gewann.

Nach der Hälfte des Rennens lagen alle Läufer noch relativ eng beieinander in einer größeren Gruppe. Dann setzte sich Richard Ringer an die Spitze und forcierte das Tempo. Er blieb bis in die Schlussphase vorne. Eingangs der letzten 200-m-Runde zogen dann Mechaal und Ingebrigtsen vorbei, doch Ringer hielt ohne Probleme den Bronzerang. Überraschend spielten die aus Kenia stammenden Türken Ali Kaya, der als Titelverteidiger angetreten war, und Aras Kaya, der im vergangenen Dezember bei den Cross-Europameisterschaften den Titel gewonnen hatte, keine Rolle. Sie belegten die Ränge neun und zwölf.

„Ich hatte mit meinem Trainer telefoniert und wir besprachen zwei mögliche Konstellationen, die aber beide nicht eintrafen - deswegen lief ich lange Zeit an der Spitze. Ich wollte vermeiden, dass ich im Pulk eingeschlossen werde. Ich bin froh über die Bronzemedaille, obwohl du natürlich immer gewinnen willst - und es gab tatsächlich eine Chance auf Gold“, sagte Richard Ringer.

Doppelsieg für Laura Muir

Zuvor hatte Laura Muir als zweite Frau in der Geschichte der Hallen-Europameisterschaften nach Lidia Chojecka (Polen/2007) sowohl die 1.500 m als auch die 3.000 m gewonnen. Die Schottin setzte sich am Sonntag über die längere Distanz in dem erwarteten Duell mit der aus Kenia stammenden Türkin Yasemin Can am Ende klar durch. Rund drei Runden vor Schluss forcierte Can das Tempo, doch sie wurde die Britin nicht los. 300 Meter vor dem Ziel kam dann der Antritt von Laura Muir, die sich umgehend entscheidend absetzte. Am Ende siegte sie mit 8:35,67 Minuten und hatte wie schon tags zuvor über 1.500 m auch den Meisterschaftsrekord gebrochen. Can wurde mit 8:43,46 Zweite vor der am Ende stark aufkommenden Eilish McColgan (8:47,43), der Tochter der früheren Weltklasseläuferin Liz McColgan.

Alina Reh (SSV Ulm) lief lange Zeit in der Verfolgergruppe hinter Muir und Can. Doch am Ende fehlte ihr die Kraft für eine vordere Platzierung. Die 19-Jährige wurde Achte mit 8:57,87 Minuten. „Ich muss lernen, in der Gruppe innen zu laufen und nicht auf Bahn zwei“, sagte Alina Reh. „Das war mein erstes Finale im Erwachsenenbereich, und ich bin damit sehr zufrieden.“ Nur einen Platz hinter ihr folgte als Neunte Hanna Klein (SG Schorndorf) in 8:58,57.

Noch zwei Mittelstrecken-Entscheidungen standen am Schlusstag der Hallen-Europameisterschaften auf dem Programm. Über 800 m gewann der Pole Adam Kszczot in 1:48,87 Minuten vor dem Dänen Andreas Bube (1:49,32) und dem Spanier Alvaro De Arriba (1:49,68). Im Endlauf der Frauen setzte sich eine Schweizerin durch: Selina Büchel ist die neue Hallen-Europameisterin. Sie war nach 2:00,38 Minuten im Ziel und stellte damit auch einen Landesrekord auf. Silber gewann in einem Fotofinish die Britin Shelayna Oskan-Clarke (2:00,39), Bronze ging an Anita Hinriksdottir (2:01,25).
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Autor: race-news-service.com 06.03.2017
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