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Schweriner Fünf-Seen-Lauf 2017 Rund 2.300 Finisher trotzen dem Schweriner Regen

Bei regnerischen Bedingungen siegen beim 33. Schweriner Fünf-Seen-Lauf drei Magdeburger. Insgesamt kamen rund 2.300 Teilnehmer ins Ziel.

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Foto: Thomas Sobczak

Um 10 Uhr gingen die Läufer auf die Strecke.

Ab 10 Uhr wurde am späten Samstagmorgen des 01. Julis dies laufbegeisterten Teilnehmer des Schweriner Fünf-Seen-Laufs auf die Strecke geschickt. Neben der klassischen 10-Kilometer-Distanz wurde bei der 33. Auflage des traditionsreichen Laufs auch 15 und 30 Kilometer angeboten. Am Rande der Altstadt gestartet führte die Strecke die Läufer bei wechselhaften, jedoch von Regen geprägten, Bedingungen vorbei am schönen Schweriner Schloss hin zum am Lankower See gelegenen Ziel.

Unser Fotograf Thomas Sobczak war vor Ort. Seine schönsten Fotos vom Schweriner Fünf-Seen-Lauf finden Sie in der Bildergalerie unter und über diesem Artikel.

Nachdem die Läufer um 10 Uhr den Lauftag eröffneten und um 11 Uhr auch die Nordic Walker auf ihre 12,5 Kilometer lange Strecke gestartet waren, liefen auch die 30-Kilometer-Wanderer über die Startlinie. Die 30-Kilometer-Teilnehmer trennten sich dabei nach wenigen Kilometern vom restlichen Feld und lief an der Küste des Schweriner Sees in Richtung Zippendorfs entlang. Durch Mueß und Mueßer Holz ging es weiter nach Neu Zippendorf, von wo es von nun an auf fast direktem Wege in Richtung des Lankower Sees, der als letzter der fünf Seen anstand, ging. Zuerst ging es jedoch am Fauler See und am Ostorfer See entlang. Rund 15 Autominuten vom Start entfernt, erreichten die Läufer, das Ziel am westlichsten Punkt des Lankower Sees. Die 10- sowie die 15-Kilometer-Läufer ließen die Runde durch Zippendorf, Mueß, Mueßer Holz und Neu Zippendorf weg und machten sich so auf noch direkterem Weg auf zum Lankower See.
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Foto: Thomas Sobczak

Der Regen hatte die Strecke teilweise etwas aufgeweicht.

Teamgedanke motivierte

Während sich die 30-Kilometer-Teilnehmer mehr als zwei Drittel der klassischen Marathondistanz von 42,195 Kilometern durch den heutige vorherrschenden Regen kämpften, war manch ein Start der beiden kürzeren Distanzen über seine Distanzwahl froh. Die gute Stimmung konnte der in seiner Stärke immer wieder wechselnde Regen jedoch nicht überschatten, sodass auch die meisten Teilnehmer der längsten Distanz mit einem Lächeln ins Ziel kamen. Nicht wenige dachten dabei auch an die Arbeitskollegen, mit denen sie gemeinsam in der Firmenwertung antraten. Bis zu sechs Läufer konnten gemeinsam eine Firmenmannschaft bilden, von denen die drei Besten unabhängig von Streckenlänge, Alter und Geschlecht in die Wertung mit aufgenommen wurden.

Kostelach und Kraka über zehn Kilometer vorn

Mit dem 18-jährigen Magdeburger Markus Kostelach kam nach 37:19 Minuten der Sieger des 10-Kilometer-Laufs ins Ziel. Ihm folgten Florian Lippe (37:40 Minuten) und Martin Pankow (38:57 Minuten) auf den Plätzen zwei und drei. Als letzter Läufer konnte zudem Oke Hansen unter der magischen 40-Minuten-Grenze bleiben. Bei den Damen setzte sich Ellen Kraska in 45:40 Minuten vor der 15-jährigen Henrike Mauersberger (46:03 Minuten) und Frauke Albrecht (46:49 Minuten) durch. Keine zehn Minuten später sollte mit 15-Kilometer-Sieger Sven Schenk (54:09 Minuten), der ebenfalls aus Magdeburg kommt, bereits der erste Läufer über die 15-Kilometer-Distanz einlaufen. Gut eine Minute später kam auch Stephan Krakow aus Perleberg ins Ziel. Er benötigte 55:18 Minuten und blieb somit exakt 80 Sekunden vor dem Drittplatzierten, Dennis Kruse, der sein Heimspiel mit einem Podestplatz feiern durfte. Auf Gesamtrang 30 gelegen kam mit Carolin Schmidt nach 1:05:57 Stunden auch die weibliche Siegerin ins Ziel. Das Podest komplettierten Nancy Roth in 1:06:21 Stunden und Sylvia Jacobs in 1:08:41 Stunden.
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Foto: Thomas Sobczak

Trotz des Regens hatten die Teilnehmer viel Spaß.

Magdeburger Hattrick

Von nun an war Warten auf den ersten Läufer des 30-Kilometer-Rennens angesagt. Bereits knapp 107 Minuten nach dem Start kam mit Frank Schauer auch der dritte Magdeburger Sieger auf die Zielgerade. Er benötigte 1:47:07 Stunden und blieb somit über sechs Minuten vor dem Zweitplatzierten Onno Ringering, der in 1:53:30 Stunden ebenfalls recht deutlich auf Rang zwei landete. Nach 1:55:12 Stunden blieb die Uhr auch für Tim Klatt aus Silz stehen, der das Herren-Podest somit komplettierte. Als erst 17 Läufer das Ziel erreicht hatten, kam mit Bianca Stanienda nach 2:08:47 Stunden auch die erste Frau ins Ziel. Auf dem zweiten Platz landete Britta Giesen aus Hamburg (2:10:25 Stunden), auf dem dritten Silke Zimmermann (2:10:59 Stunden). Nach gut vier Stunden Laufzeit hatten es auch die Letzten der rund 2.300 Finisher geschafft und schlossen somit die 33. Auflage des Schweriner Fünf-Seen-Laufs ab.
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Autor: Jonas Müller 01.07.2017

Hier finden Sie weitere Informationen zum Schweriner Fünf-Seen-Lauf 2018.

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