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Tokio-Marathon 2019 Starke Felder, aber ohne Kenenisa Bekele

Ohne den Star des Elite-Feldes wird am Sonntag der Tokio-Marathon gestartet: Kenenisa Bekele musste verletzungsbedingt passen.

Nach drei zweiten Plätzen in Folge im Marathon - Berlin 2017, Tokio und Berlin 2018 - will Ruti Aga in Tokio am Sonntag gewinnen. +
Foto: photorun.net

Nach drei zweiten Plätzen in Folge im Marathon - Berlin 2017, Tokio und Berlin 2018 - will Ruti Aga in Tokio am Sonntag gewinnen.

Durch den Ausfall des Äthiopiers ist nun sein Landsmann Birhanu Legese mit einer Bestzeit von 2:04:15 Stunden der schnellste Läufer auf der Startliste. Das Feld der Frauen wird angeführt von der Äthiopierin Ruti Aga, die einen persönlichen Rekord von 2:18:34 aufweisen kann. Der Tokio-Marathon ist das erste Rennen des Jahres, das zu den World Marathon Majors (WMM) gehört.

Ein Ermüdungsbruch hat Kenenisa Bekele in der Vorbereitung auf den Tokio-Marathon gestoppt. Der Weltrekordler über 5.000 und 10.000 m, der im Marathon mit einer Bestzeit von 2:03:03 Stunden der drittschnellste Läufer aller Zeiten ist, wird somit sicher erst in der Herbstsaison wieder ein Rennen über die 42,195 km laufen können. Mit Marius Kipserem mussten die Veranstalter auch noch einen zweiten hochkarätigen Ausfall verkraften. Der Kenianer hatte im Dezember auf der rund 200 Meter zu kurzen Strecke in Abu Dhabi in 2:04:04 gewonnen (bei einer korrekten Streckenlänge wäre er deutlich unter 2:05 gelaufen). Kipserem fehlt ebenfalls verletzungsbedingt.

Es sind aber immer noch vier Läufer mit Bestzeiten von unter 2:05 Stunden im Rennen. Birhanu Legese, der in Dubai im vergangenen Jahr trotz der Weltklassezeit von 2:04:15 Stunden nur Sechster wurde, trifft unter anderen auf den Titelverteidiger Dickson Chumba (2:04:32). Der Kenianer ist ein Tokio-Spezialist. Chumba geht zum sechsten Mal in Folge in der japanischen Metropole an den Start und kam dabei bisher immer unter die besten Drei. 2014 und 2018 gewann er das Rennen. Vor einem Jahr lief Chumba mit 2:05:30 seine zweitschnellste Zeit. Der aus Marokko stammende und für Bahrain laufende El Hassan El Abbassi (2:04:43) und der Äthiopier Seifu Tura (2:04:44) sind die anderen beiden Läufer mit Bestzeiten von unter 2:05. Zu beachten sind auch der japanische Rekordhalter Suguru Osako (2:05:50) und der Kenianer Bedan Karoki (2:07:41).

Die schnellste Frau auf der Startliste ist Ruti Aga, die sich im vergangenen Jahr in Berlin als Zweite auf 2:18:34 Stunden steigerte. Damit ist die Äthiopierin, die 2018 in Tokio ebenfalls Zweite war, die achtschnellste Läuferin aller Zeiten. Sie trifft unter anderen auf Yebrgual Melese (Äthiopien/2:19:36) und Florence Kiplagat (Kenia/2:19:44). Zwei Läuferinnen könnten für eine Überraschung sorgen: Die Äthiopierin Ababel Yeshaneh geht mit einer Bestzeit von 2:33:10 ins Rennen. Allerdings hatte sie im Dezember den zu kurzen Abu Dhabi-Marathon in 2:20:16 gewonnen. Ihr Debüt wird die Kenianerin Joan Melly laufen, die im Halbmarathon mit 65:04 Minuten die viertschnellste Läuferin aller Zeiten ist.

Favoriten und Bestzeiten

Männer:
Birhanu Legese ETH 2:04:15
Dickson Chumba KEN 2:04:32
El Hassan El Abbassi BRN 2:04:43
Seifu Tura ETH 2:04:44
Nobert Kigen KEN 2:05:13
Suguru Osako JPN 2:05:50
Gideon Kipketer KEN 2:05:51
Deme Tadu Abate ETH 2:06:47
Bedan Karoki KEN 2:07:41
Ryo Kiname JPN 2:08:08
Shogo Nakamura JPN 2:08:16

Frauen:
Ruti Aga ETH 2:18:34
Yebrgual Melese ETH 2:19:36
Florence Kiplagat KEN 2:19:44
Shure Demise ETH 2:20:59
Bedatu Hirpa ETH 2:21:32
Mimi Belete BRN 2:22:29
Helen Tola ETH 2:22:48
Rose Chelimo BRN 2:22:51
Ruth Chebitok KEN 2:23:29
Honami Maeda JPN 2:23:48
Ababel Yeshaneh ETH 2:33:10
Joan Melly KEN Debüt
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Autor: race-news-service.com 01.03.2019

Hier finden Sie weitere Informationen zum Tokio-Marathon 2020.

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