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Swiss Snow Walk & Run Arosa 2019 Über 1.500 Sportler liefen durch den Schnee

Große Schneemassen erschwerten den 1.504 Läufern und Walkern die Teilnahme am Swiss Snow Walk & Run Arosa 2019.

Swiss Snow Walk & Run Arosa 2019 +
Foto: Veranstalter

Über 1.500 Sportler hatten in Arosa ihren Spaß.

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Halbmarathon

Bis zu 21,1 Kilometer bzw. 918 Höhenmeter galt es beim 15. Swiss Snow Walk & Run Arosa zu bewältigen. 1.504 Läufer stellten sich der Herausforderung. Auch über 12,0 und 6,1 Kilometer konnte gestartet werden.

Die schönsten Bilder des Swiss Snow Walk & Run Arosa 2019 finden Sie in einer Galerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

2005 initiierte Daniel Durrer den ersten Swiss Snow Walk & Run Arosa. Über die Jahre entwickelte sich die Veranstaltung zu einem großen Event mit über 1.500 Teilnehmern. In diesem Jahr gingen 1.504 an den Start und somit so viele wie seit 2009 nicht mehr. Damals wurde das Walking-Event erstmals auch für Läufer freigegeben. Diese machen inzwischen den Großteil aller Teilnehmer aus. Neben den 1.213 Läufern gingen beim Swiss Snow Walk & Run Arosa 2019 auch 291 Walker an den Start.

Anspruchsvolles Rennen über 16,8 Kilometer und 918 Höhenmeter

Bei ausgesprochen schwierigen Schneebedingungen ging es besonders beim Weisshorn Snow Trail zur Sache. 499 rannten oder walkten vom Obersee aufs Weisshorn. Auf den 16,8 Kilometer galt es dabei beachtliche 918 Höhenmeter zu absolvieren. Keine der anderen drei Strecken umfasste mehr Höhenmeter. Der Fünftplatzierte Jakob Osswald aus Sargans meinte nachdem er das Ziel erreicht hatte, dass es wie ein „Sanddünen-Rennen“ gewesen sei. Samuel Keller verglich das Rennen stattdessen mit einem Slalomlauf, weil die Teilnehmer stets auf der Suche nach möglichst hartem Untergrund waren. Den höchsten Punkt erreichte der Läufer aus dem aargauischen Baden nach 1:42:48 Stunden als Erster. Die weiteren Läufer distanzierte er um 1:14 Minuten und mehr. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Arnold Aemisseger (1:44:02 Stunden) und Andrin Gründler (1:44:16 Stunden). Gründlers Brüder Jonas und Mattia erreichten den siebte und neunten Gesamtplatz.

Judith Wyder siegt vor Emma Pooley

Bei den Damen setzte sich Judith Wyder aus Bern in 1:54:27 Stunden durch. Nur sechs Männer liefen schneller. Zweite wurde Emma Pooley (2:03:02 Stunden), die mit über acht Minuten Rückstand auf Wyder finishte. Das Podest komplettierte Ragel Meili (2:05:42 Stunden). Dass Wyder Pooley doch recht deutlich distanzierte überraschte manche, schließlich können beide mehrere Weltmeistertitel vorweisen. Emma Pooley, die vierfache Duathlon-Weltmeisterin auf der Langdistanz und Silbermedaillen-Gewinnerin bei den Olympischen Spielen 2008 im Einzelzeitfahren ist, gab zu: „Ich habe die Strecke bei winterlichen Verhältnissen unterschätzt.“

Franziska Inauen und Ralf Birchmeier laufen in Arosa am schnellsten

Nur vier Minuten länger als die in Hausen am Albis lebende britische Sportlerin unterwegs war Franziska Inauen, die wie 2018 den Halbmarathon gewann. Sie benötigte 2:07:02 Stunden und lag somit über zehn Minuten vor Alexandra Wipf aus Zürich (2:17:25 Stunden). Dritte wurde Mirjam Brändle in 2:21:16 Stunden. Knapper war es bei den Herren. Während Dennis Mehlfeld und Dominic Largo, die die Plätze vier und fünf erreichten, nur wenige Sekunden unter der 2-Stunden-Marke bleiben konnten, erreichte das Sieger-Trio das Ziel fast eine Viertelstunde früher. Ralf Birchmeier gewann in 1:45:33 Stunden vor Rolf Thalinger (1:45:50 Stunden) und Matthias Schmidig (1:46:34 Stunden). Auf den 21,1 Kilometern galt es 630 Höhenmeter zu absolvieren.
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13.01.2019

Hier finden Sie weitere Informationen zum Swiss Snow Walk & Run Arosa 2020.

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