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Leichtathletik DM 2018 Über Nürnberg nach Berlin

Favoriten-Siege von Gesa Krause, Konstanze Klosterhalfen, Christina Hering und Timo Benitz prägten die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Nürnberg.

Gesa Krause Leichtathletik DM 2018 Nürnberg +
Foto: Norbert Wilhelmi

Titelverteidigung geglückt - Gesa Krause über 3.000 Meter Hindernis.

Das Max-Morlock-Stadion in Nürnberg war wie schon drei Jahre zuvor auch 2018 wieder die Austragungsstätte der nationalen Titelkämpfe der Leichtathleten. Nur gut zwei Wochen vor der Europameisterschaft in Berlin ging es für viele Athleten noch einmal um die verbliebenen Plätze im deutschen Team.

Für runnersworld.de war der Fotograf Norbert Wilhelmi bei der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft 2018 in Nürnberg vor Ort. Seine schönsten Impressionen von den Läufen über 5.000 Meter und von den 3.000 Meter Hindernis der Frauen finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Für viele deutsche Top-Athleten lautete das Motto bei der deutschen Meisterschaft „über Nürnberg nach Berlin“. Während einige schon vor Wochen nominiert wurden und sicher mit der Europameisterschaft planen konnten, ging es für viele Athleten noch um den Start im Nationaltrikot.

Favoriten-Siege für Hanna Klein, Gesa Krause, Konstanze Klosterhalfen und Christina Hering

Relativ wenig Überraschung gab es an der Spitze der Laufwettbewerbe der Frauen. Hanna Klein gewann die längste Distanz. Über 5.000 Meter blieb sie in 15:17,47 Minuten deutlich vor Alina Reh (15:25,30) und Denise Krebs (15:26,58). Gesa Krause verteidigte nach einem verpatzten Saisonauftakt ihren Titel über die 3.000 Meter Hindernis in einem Sololauf nach 9:34,58 Minuten. Mit gut zehn Sekunden Abstand folgten Antje Möldner-Schmidt und Jana Sussmann auf den Plätzen zwei und drei. Die halbe Distanz – und ohne Hindernisse – gewann wie schon im vergangenen Jahr Konstanze Klosterhalfen (4:06,34 Minuten). Über die zwei Stadion-Runden, also im 800-m-Lauf, setzte sich Christina Hering in 2:01,56 Minuten souverän durch.

Martin Grau souverän über die Hindernisse, knappe Rennen über die Flach-Strecken

Knapp den Doppelpack über die langen Strecken auf der Bahn konnte Sebastian Hendel sicher machen. Nach seinem Titel über die 25-Runden-Distanz (10.000 Meter) war er auch über die halbe Länge am Ende knapp vorne. Nach 14:16,54 Minuten gewann er den Titel. Dahinter schob sich Florian Orth (14:16,89) wenige Meter vor dem Ziel noch an Amanal Petros (14:16,96) vorbei. Während alle anderen Lauf-Finals am Sonntag ausgetragen wurden, erlief sich Martin Grau über die Hindernisse schon am Samstag den Titel. In 8:33,90 Minuten setzte er sich deutlich vor Patrick Karl und Fabian Clarkson durch, die beide rund acht Sekunden länger benötigten. Über 1.500 Meter trennte den Deutschen Meister Timo Benitz nach gut 3:53 Minuten nur eine Zehntel-Sekunde vom Dritten, Homiyu Tesfaye. Dazwischen schob sich Marius Probst als Vizemeister. Seinen dritten Titel konnte Benedikt Huber über die 800 Meter in 1:47,32 Minuten perfekt machen.
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Autor: Patrick Brucker 22.07.2018
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