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Neu-Dehli-Halbmarathon Weltrekordlerin Jepkosgei trifft auf Tirunesh Dibaba

In der indischen Metropole treffen die kenianische Halbmarathon-Weltrekordlerin Jepkosgei und die vielleicht beste Langstrecklerin aller Zeiten, die Äthiopierin Dibaba, aufeinander.

 Nur fünf Wochen nach ihrem Marathon in Berlin startet Tirunesh Dibaba am Sonntag beim Halbmarathon in Neu-Delhi. +
Foto: photorun.net

Nur fünf Wochen nach ihrem Marathon in Berlin startet Tirunesh Dibaba am Sonntag beim Halbmarathon in Neu-Delhi.

Ein hochklassiges Duell zwischen Joyciline Jepkosgei und Tirunesh Dibaba ist am Sonntag beim Halbmarathon in Neu-Delhi zu erwarten. In der indischen Metropole treffen die kenianische Weltrekordlerin über diese Distanz, Jepkosgei, und die vielleicht beste Langstreckenläuferin aller Zeiten, die Äthiopierin Dibaba, aufeinander.

Bisher sind die beiden Ausnahmeläuferinnen zweimal gegeneinander gelaufen. Und es steht in diesem Duell 1:1. Im vergangenen Jahr war Jepkosgei beim Halbmarathon in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) als Dritte vor Dibaba im Ziel, die damals Rang fünf belegte. In diesem Mai gewann die Äthiopierin das 10-km-Rennen in Manchester klar vor der zweitplatzierten Kenianerin. Jepkosgei hat den aktuellen Halbmarathon-Weltrekord von 64:51 vor einem Jahr in Valencia aufgestellt, die dreifache Langstrecken-Olympiasiegerin Dibaba weist über diese Strecke eine Bestzeit von 66:50 auf.

Beide Läuferinnen waren zuletzt allerdings nicht ganz in Bestform. Tirunesh Dibaba belegte vor einem Monat beim Berlin-Marathon Rang drei in allerdings absolut hochklassigen 2:18:55 Stunden. Es bleibt abzuwarten, wie frisch die 33-Jährige so kurz nach dem Marathon schon wieder ist. Die neun Jahre jüngere Joyciline Jepkosgei kam in diesem Jahr bisher noch nicht wieder an ihre besten Zeiten aus 2017 heran.

Mit den beiden Äthiopierinnen Worknesh Degefa und Yeshaneh Ababel, die hochkarätige Bestzeiten von 66:14 beziehungsweise 66:22 Minuten haben, sind zumindest zwei Läuferinnen im Feld, die Jepkosgei und Dibaba gefährlich werden können. Degefa hatte das Rennen in Neu-Delhi vor zwei Jahren bereits gewonnen. Der Streckenrekord ist schon neun Jahre alt: Mary Keitany (Kenia) hatte das Rennen 2009 in 66:54 gewonnen.

Bei den Männern gehen gleich acht Athleten an den Start, die Bestzeiten von unter einer Stunde vorweisen können. Die beiden schnellsten im Starterfeld kommen aus Kenia: Alex Korio hat einen persönlichen Rekord von 58:51 Minuten. Sein Landsmann Daniel Kipchumba erreichte bisher 59:06 und ist damit exakt genauso schnell wie der Streckenrekord in Neu-Delhi, den der Äthiopier Guye Adola vor vier Jahren aufstellte. Zu beachten sein wird auch der Äthiopier Leul Gebresilase (Bestzeit: 59:18).
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Autor: race-news-service.com 18.10.2018
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